Presse & Öffentlichkeit

Aktuelles

Schon heute steht der Hamburger Fischmarkt bei einer Sturmflut unter Wasser.

Sturmflutkongress 2010 - Wissenschaftler aus 30 Ländern tagen in Hamburg

Das Institut für Küstenforschung des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht veranstaltet in Kooperation mit dem Hamburger KlimaCampus der Universität Hamburg und weiteren nationalen und internationalen Partnern vom 13. bis 17. September 2010 an der Universität den internationalen Sturmflutkongress „Storm Surges Congress 2010“. Organisiert wird der Kongress durch das globale Erdsystem - Forschungsprojekt "Land-Ocean Interactions in the Coastal Zone" (LOICZ), das sich weltweit mit Veränderungen an Küsten und den gesellschaftlichen Konsequenzen befasst. mehr

Da ist man noch ungestört. - Eine einsame Bank auf dem Deich.

Küstenbilder – Bewohner der Nordseeküste beschreiben ihre Heimat

Wissenschaftler des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht veröffentlichen, wie die Bewohner an der Nordseeküste ihre Gedanken über ihre Heimat zum Ausdruck bringen und ihre Region mit eigenen Worten beschreiben. Das im Juli 2010 erschienene Buch „Küstenbilder – Was Menschen an der Nordseeküste über Heimat, Umwelt und Gefahren denken“ stellt die Nordseeküste aus Sicht der dort lebenden Bevölkerung dar. Es soll unter diesem Aspekt einen umfassenden Blick auf die Küste ermöglichen. mehr

Temperaturbweichungen im ersten Halbjahr 2010: Die Weltkarte des US-amerikanischen Wetterdiensts NOAA zeigt, welche Regionen der Welt im ersten Halbjahr 2010 wärmer waren als sonst (Vergleich der Durchschnittstemperaturen mit dem Zeitraum von 1971 bis 2000). Rot steht für wärmere Temperaturen als im Durchschnitt, blau steht für kältere. Je dicker die Punkte, desto höher die Temperaturdifferenz.

Frühwarnsystem für Hitzewellen erforderlich

Nach dem kalten Winter hat nun die Hitze Deutschland fest im Griff. Alles deutet darauf hin, dass der Juli 2010 als heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen wird. Die Hitzewelle kam so überraschend wie der vergangene extreme Winter. Denn bislang gibt es noch keine zuverlässigen Instrumente zur Prognose extremer saisonaler Wetterereignisse. Das Climate Service Center des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht empfiehlt eine Weiterentwicklung der entsprechenden Vorhersagemodelle. mehr

Logo Forschung vor Anker 2010

Küstenforschung erleben

Vom 12. bis 16. Juli 2010 läuft die „Ludwig Prandtl“ des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht die Häfen Ostfrieslands an. Auf dem „Open Ship“ an den Nachmittagen öffnet das Forschungsschiff in Wilhelmshaven, Norderney, Delfzijl und Leer seine Türen. Interessierte erhalten an Bord spannende Einblicke in die Themen und Arbeiten der Küstenforschung. mehr

IPCC Logo

GKSS-Wissenschaftler unterstützen den Weltklimarat

Wissenschaftler aus aller Welt werden in den kommenden vier Jahren den 5. Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) vorbereiten. Vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht werden Professor Daniela Jacob und Professor Hans von Storch an dem bedeutenden Klimabericht mitarbeiten. mehr

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Die Abschaltung des Forschungsreaktors FRG-1 und neue Perspektiven für die Materialforschung

Nach über 50 erfolgreichen Jahren wurde heute der Forschungsreaktor FRG-1 des GKSS-Forschungszentrum Geesthacht im Rahmen eines Festkolloquiums endgültig offiziell abgeschaltet. Gleichzeitig gründet GKSS das „German Engineering Materials Science Center“ und setzt so seine Materialforschung mithilfe von Neutronen- und Synchrotronstrahlung am FRM-2 in München und am DESY in Hamburg fort. mehr

Der Umweltchemiker Dr. Lutz Ahrens.

Schadstoffe im Meer untersucht – Annette Barthelt Preis für GKSS-Doktorarbeit

Für seine Doktorarbeit am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht erhielt Umweltchemiker Lutz Ahrens am 28. Mai 2010 in Kiel den mit 5.100 Euro dotierten Annette Barthelt-Preis, der jährlich an zwei Arbeiten auf dem Gebiet der Meeresforschung verliehen wird. Der 30-jährige Umweltchemiker, der aktuell in Kanada forscht, untersuchte in seiner Doktorarbeit die Belastung von küstennahen und marinen Ökosystemen mit Polyfluorierten organischen Verbindungen (PFCs). In der preisgekrönten Arbeit zeigte Ahrens erstmals, auf welchen Wegen sich diese Schadstoffe in der Nahrungskette anreichern sowie zeitliche Trends der Belastung. mehr

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Bessere Stadt, besseres Klima

Unter dem Motto „Mit Wissen zum Handeln“ ist im Hamburg House auf der Expo in Shanghai eine publikumswirksame Ausstellung zum Klimawandel zu sehen – präsentiert vom Climate Service Center und den Hamburger Klimaforschungseinrichtungen.

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GKSS-Wissenschaftler treffen nach Vulkanausbruch Aussagen zur Konzentration von Aschepartikeln

Gegen die Vorhersagen des Volcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London zur Ausbreitung der Aschewolke über Europa richtete sich seitens einiger deutscher Airlines Kritik, da diese keine genauen Aussagen zur Aschekonzentration in der Atmosphäre lieferten. Wissenschaftlern des GKSS Forschungszentrums Geesthacht gelang es, den Ausbreitungsvorgang zu rekonstruieren und Aussagen zur Konzentration von Aschepartikeln zu treffen. mehr

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Neue Laserhalle eröffnet – Schweißen für die Forschung

Auf dem Gelände des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht entstand dank einer Kooperation mit der Airbus Deutschland GmbH eine neue Halle mit einer semi-industriellen Laseranlage. Eine Investition in Höhe von rund einer Million Euro wurde seitens GKSS dafür eingesetzt. Offiziell eröffnen am 19. April Vertreter von GKSS und Airbus den Laser. Mit der neuen Anlage soll unter anderem das Laserstrahlschweißen neuer Leichtbau-Legierungen erforscht werden. Die Werkstoffforscher aus Geesthacht konnten die Anlage vom Airbus-Betriebsgelände in Nordenham übernehmen. mehr

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Hart an der Grenze? GKSS-Forscher untersuchen neue Hochleistungswerkstoffe

Am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht ist im Januar 2010 eine neue Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe eingerichtet worden. Nachwuchsgruppenleiter ist GKSS-Mitarbeiter Dr.-Ing. Sergio Amancio. Partnerhochschule ist die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Die neue Gruppe beschäftigt sich mit den Grenzflächeneigenschaften von Polymer-Metall-Werkstoffverbunden. Rund zwei Millionen Euro stehen dem mehrfach ausgezeichneten Jungforscher zur Verfügung. mehr

Klimaatlas für die Bundesrepublik Deutschland

Klimawandel in Hamburg

Unter der Leitung des KlimaCampus Hamburg haben Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen den ersten "Klimabericht für die Metropolregion Hamburg" vorgelegt. Er stellt alle relevanten Erkenntnisse über die bisherige und künftige Entwicklung des Klimas im Raum Hamburg und der umliegenden norddeutschen Region zusammen und wertet sie unter den Aspekten Küstenschutz, Artenvielfalt, Landwirtschaft und Tourismus aus. mehr

Dsc 1964

Die Bewohner der Nordseeküste befürchten mehr Sturmfluten

„Der Klimawandel ist die größte Gefahr für die Nordseeküste“, meinen 33% der Küstenbewohner. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die vom Institut für Küstenforschung des GKSS-Forschungszentrum Geesthacht in 22 Gemeinden der deutschen Nordseeregion durchgeführt wurde. Die aktuelle GKSS-Studie „Heimat, Umwelt und Risiko an der deutschen Nordseeküste – Die Küstenregion aus Sicht der Bevölkerung“ macht gleichzeitig deutlich, dass die Befragten ihre Region als einzigartige und wunderschöne Heimat empfinden. mehr

Möglichen Erhöhungen der maximalen Sommertemperatur bis Ende des Jahrhunderts (2070 bis 2100) verglichen zu 1961-1990. Der Klimarechnung liegt eine sehr hohe Treibhausgaskonzentration zu Grunde. Die mögliche Erwärmung der Höchsttemperaturen um Hamburg Fuhlsbüttel (Flächenmittel) beträgt hier 9,4 Grad.

Sommerliche Rekordtemperaturen

Für die nächsten Tage melden die Wetterdienste sommerliche Rekordtemperaturen. Das Norddeutsche Klimabüro des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht fasst die zukünftigen möglichen sommerlichen Temperaturentwicklungen für die Hamburger Metropolregion zusammen: Höchstwerte von bis zu 44 Grad Celsius sind hier am Ende des 21. Jahrhunderts möglich. mehr