Presse & Öffentlichkeit

Aktuelles

20090804 Slum Mfritz

Arktische Küsten auf dem Rückzug

Die Küstenlinie in arktischen Dauerfrostgebieten reagiert auf den Klimawandel mit verstärkter Erosion und zieht sich im Durchschnitt um einen halben Meter pro Jahr zurück. Dies bedeutet große Veränderungen für die küstennahen arktischen Ökosysteme und die dort lebende Bevölkerung. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Konsortium von mehr als dreißig Wissenschaftlern aus zehn Ländern, unter ihnen Forscher vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Gemeinsam wurden mehr als 100.000 Kilometer und damit ein Viertel aller arktischen Küsten untersucht und diese Ergebnisse wurden jetzt erstmalig veröffentlicht. mehr

Cozwei Runter

Klimaverhandlungen in Bangkok: Weichen jetzt stellen

In dieser Woche findet die erste Verhandlungsrunde für den nächsten UN-Klimagipfel im Dezember in Durban statt. Bis Freitag, 8. April beraten Teilnehmer aus aller Welt in Bangkok unter anderem darüber, wie es hinsichtlich des Kyoto-Protokolls weitergehen soll. Wenn jetzt nicht die Weichen zu einer Verlängerung gestellt werden, läuft dieses erste und einzige rechtsverbindliche Protokoll zur Begrenzung von Treibhausgasen Ende 2012 aus. mehr

Dpp 0071

Biomaterialforschung: Uni Freiburg, FU Berlin und Helmholtz-Zentrum Geesthacht schließen Kooperationsvereinbarung

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Universität Freiburg und des Zentrums für Biomaterialentwicklung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht in Teltow kooperieren bei der Erforschung von Biomaterialien. Ziel der Zusammenarbeit über Fachdisziplinen hinweg ist es, neue Materialien für Anwendungen in der Biomedizin zu entwickeln. Sie sollen für die bessere Verträglichkeit von Medizintechnikprodukten im Körper verwendet werden. Mit Produkten in diesem Bereich können bedeutende Märkte erschlossen werden, gleichzeitig haben viele dieser Produkte einen Kosten senkenden Effekt auf das Gesundheitssystem. mehr

Gruppenbild mit Siegern: die erfolgreichen Nachwuchsforscher des Regionalwettbewerbs nehmen am Länderentscheid am 17. März in Kiel teil.

Erfolgreiche Nachwuchsforscher ausgezeichnet

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht und das Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum veranstalteten gemeinsam am 4. Februar den Jugend forscht-Regionalwettbewerb Schleswig-Holstein Süd. Die Jugend-forscht Sieger und die ersten Plätze der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik sind ermittelt. mehr

Guy Brasseur, Kamerablick

Lässt sich die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzen?

Auf Einladung des Climate Service Centers, einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, diskutieren am 20. und 21. Januar im Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) zahlreiche Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über Möglichkeiten und Notwendigkeiten, die Erderwärmung zu beschränken. Im Zuge der Tagung „Unter 2 Grad: Wie lassen sich der Klimawandel und seine Folgen begrenzen?“ werden verschiedene Aspekte des Themas diskutiert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem UFZ statt. mehr

Prof. Hans von Storch

Klimaforscher mit Einfluss - Professor Hans von Storch

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Focus“ wurden die „100 einflussreichsten Deutschen“ benannt. In der Kategorie „Forschung“ listet das Magazin auch Professor Hans von Storch, Leiter des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht und beschreibt ihn als besonderen „Klima-Realisten“. mehr

PreisträgerVerständlicheW2010

Die gesamte Weltliteratur auf einem Minichip – Dr. Stefan Krause siegt beim Preis für Verständliche Wissenschaft 2010

Am 16. Dezember 2010 fand im Kleinen Theater Schillerstraße in Geesthacht ab 15 Uhr die Verleihung des Preises Verständliche Wissenschaft 2010 statt. Den ersten Platz erhielt Dr. Stefan Krause von der Universität Hamburg für seinen Vortrag "Wie schreibt man die Weltliteratur auf eine Briefmarke? Von tunnelnden Spins und magnetischen Inseln zur neuartigen Festplatte." mehr

Sans1 Aufbau

Den Blick ins Innenleben eines Wasserstofftanks verbessern

Mit Geesthacht, Jülich und Berlin unterschreiben gleich drei Helmholtz-Zentren am Freitag, den 17. Dezember einen gemeinsamen Kooperationsvertrag mit der Technischen Universität München (TUM). Der Vertrag regelt die Zusammenarbeit und Förderung des gemeinsamen wissenschaftlichen Betriebs an der Forschungs-Neutronenquelle FRM II in Garching. mehr

Klimabericht Titelbild

Hamburg im Klimawandel: Zeit zum Handeln in der Umwelthauptstadt

Um Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen, ist eine wissenschaftliche Grundlage zur Analyse seiner Auswirkungen und Risiken erforderlich. Der jetzt als Buch erhältliche „Klimabericht für die Metropolregion Hamburg“ liefert diese Grundlage. Dieser erste regionale Klimabericht im deutschsprachigen Raum beschreibt sowohl das vorhandene Wissen zum Klimawandel über die vergangenen 100 Jahre als auch die zu erwartenden und möglichen Veränderungen in den kommenden 100 Jahren. mehr

Schiffsanliegeplätze im Hafen

Landstrom für Schiffe? – Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Geesthacht untersuchen Schiffsabgase in der Luft des Nordseeraumes

Mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden soll das im Herbst 2010 gestartete dreijährige INTERREG Projekt Clean North Sea Shipping (CNSS) den Einsatz schadstoffärmerer Kraftstoffe sowie Technologien zur Abgasminderung in der Schifffahrt und in den Häfen des Nordseeraums voranbringen. Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht untersuchen in diesem Rahmen, welchen Anteil Schiffsemissionen an der Verschmutzung der Atmosphäre im norddeutschen Küstenraum haben. So sollen Aussagen zur Konzentration von Schwefel- und Stickoxiden in der Luft getroffen und u.A. in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg und der Region Rijnmond/Rotterdam (NL) die bestehenden Schadstoffregister verbessert werden. mehr

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Das GKSS-Forschungszentrum Geesthacht gibt sich einen neuen Namen

Ab dem 1. November heißt es Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH. Mit dem neuen Namen wird die Verbundenheit mit der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren und der Stadt Geesthacht gezeigt. Der Zusatz mit den beiden begrifflichen Säulen Materialforschung und Küstenforschung fasst darüber hinaus die aktuellen Forschungsthemen zusammen. mehr

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Neue Anlage für die Magnesiumforschung

Auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums Geesthacht wurde für mehr als sieben Millionen Euro eine neue Halle mit einer Magnesium-Gießwalzanlage aufgebaut. Die große Gießwalzanlage wird heute im Beisein von Vertretern des Landes Schleswig-Holstein sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingeweiht. Mit den neuen Geräten werden in Zukunft Magnesiumbleche erforscht. Die Anlage vervollständigt den erfolgreichen Zweig des Geesthachter Instituts für Werkstoffforschung, das 2006 eingeweihte Magnesium Innovation Centre, kurz MagIC. mehr

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Kraftstoff Wasserstoff

Am Institut für Werkstoffforschung des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht hat Dr.-Ing. Thomas Klassen die Leitung des Institutsteils „Werkstofftechnologie“ übernommen. Der Wasserstoffexperte wird den Bereich Wasserstoffspeicherung mit nanokristallinen Werkstoffen sowie Membranen für die nachhaltige Energietechnik weiter ausbauen. Gleichzeitig bleibt Thomas Klassen als Professor für Werkstoffkunde an der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität in der Forschung und Lehre tätig. mehr

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Weniger Wirbelstürme im polaren Nord-Atlantik

Wissenschaftler am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht haben gezeigt, dass die Häufigkeit von polaren Wirbelstürmen im Nord-Atlantik, so genannten Polartiefs im Zuge der globalen Erwärmung abnehmen kann. Zusätzlich können sich die Entstehungsgebiete der Polartiefs in Zukunft weiter nordwärts verlagern. Die Ergebnisse der Geesthachter Küstenforscher wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. mehr