Presse & Öffentlichkeit

Aktuelles

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Vorübergehender Einsatz - Magnesiumimplantate lösen sich gezielt auf

Erste Prototypen von körperverträglichen Knochenimplantaten aus Magnesium sollen in den kommenden vier Jahren in dem neuen EU-Projekt „Tailored biodegradable magnesium implant materials“(MagnIM) entwickelt und getestet werden. Koordiniert wird das mit drei Millionen Euro ausgestattete Großprojekt vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG). In Geesthacht werden bereits seit längerem metallische Biomaterialien auf Titan- oder Magnesiumbasis erforscht und entwickelt. Implantate aus dem Leichtmetall Magnesium unterstützen die Knochenregeneration und lösen sich im Körper nach definierter Zeit von allein wieder auf. mehr

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Neuer Service: Zusammenfassung aktueller Ergebnisse aus der Klimaforschung

Jeden Monat erscheinen zahlreiche wissenschaftliche Fachbeiträge über neue Forschungsergebnisse zu Klima und Klimawandel. Dabei ist es nicht immer einfach, einen Überblick über die wichtigsten Publikationen zu behalten. Ein neuer Service des Climate Service Centers, einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, soll nun helfen, in Sachen Klimaforschung stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. mehr

Steffen Aßmann

Ozeanforschung nach Fahrplan

Zwei neu entwickelte Sensoren sollen zukünftig eine zuverlässige Datenbasis liefern, um die Versauerung der Meere genauer zu erforschen. Steffen Aßmann vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht hat diese Sensoren entwickelt, dessen Messdaten Rückschlüsse auf das im Meerwasser enthaltene Kohlendioxid zulassen. Das Besondere: Erstmals sind solche hochpräzisen Sensoren robust genug, um in autonomen Messsystemen auf Fähr- und Containerschiffen installiert zu werden. Am 1. September stellt Steffen Aßmann die Sensoren auf dem „FerryBox Workshop“ am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht vor. mehr

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Klimanavigator gestartet - Der Wegweiser zum Klimawissen in Deutschland

Der Klimanavigator stellt einen zentralen Zugang zur Arbeit von mehr als 30 deutschen Einrichtungen in der Forschungslandschaft dar, die sich mit dem Klimawandel, seinen Folgen und geeigneten Anpassungsmöglichkeiten beschäftigen. Die Webplattform gibt einen Überblick über die hiesige klima-relevante Forschung und Einblick in den gegenwärtigen Stand des Wissens. Sie dient den Nutzern als Wegweiser auf der Suche nach Expertenwissen. mehr

Preisträger des Magnesium-Awards Prof. Xiaoqin Zeng von der Jiao Tong Universität in Shanghai zusammen mit Prof. Kainer vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Magnesium Award 2011: Wissenschaftler für neue Hochleistungs-Legierung ausgezeichnet

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht verleiht seit 2007 den mit 5.000 Euro dotierten „Magnesium Research Award“. Mit dem Preis werden Nachwuchsforscher für ihre innovative Magnesium-Forschung ausgezeichnet. In diesem Jahr ist der Preisträger der chinesische Wissenschaftler Prof. Xiaoqin Zeng von der Jiao Tong Universität in Shanghai. Der Preis wurde anlässlich der "5th International Light Metals Technology Conference 2011 (LMT)" in Lüneburg verliehen. mehr

Magnesium

Lüneburg wird Leichtbau-Hauptstadt

Zum ersten Mal in Deutschland findet die internationale Leicht-Metall-Technologie-Konferenz (LMT) vom 19. bis 21. Juli in Lüneburg statt. Prof. Dr. Karl Ulrich Kainer, Leiter am Institut für Werkstoffforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und LMT-Organisator holte das hochkarätig besetze Wissenschaftlertreffen in die Hansestadt. mehr

Teaserbild

Neu eingerichtet: Helmholtz Virtuelles Institut mit Beteiligung der Freien Universität Berlin

Die Charakterisierung und das Verständnis von Biomaterial-Protein-Wechselwirkungen ist das Thema des neuen Virtuellen Helmholtz Instituts „Multifunktionale Biomaterialien für die Medizin“, welches eine fünfjährige Förderung durch die Helmholtz-Gemeinschaft erhalten hat. Kernpartner sind neben dem federführenden Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Standort Teltow, das Helmholtz Zentrum Berlin und die Freie Universität Berlin. mehr

Ludwig Prandtl

Forschung vor Anker – von Stralsund über Greifswald nach Szczecin

Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht lädt auf die Ludwig Prandtl ein. Vom 04. bis 09. Juli kann das institutseigene Forschungsschiff in den Häfen Stralsund, Greifswald und Szczecin besichtigt werden. Küsten- und Klimaforscher präsentieren an Bord ihre Arbeit und stehen den Besuchern Rede und Antwort. Das Schwerpunktthema Klimawandel im Ostseeraum ist auch Inhalt der tourbegleitenden Vortragsserie. mehr

Probe

Hart oder weich – beides zugleich: Neues Nanomaterial wechselt Eigenschaft nach Bedarf

Das hat die Welt noch nicht gesehen: Ein Werkstoff, der quasi auf Knopfdruck seine Festigkeit ändert. Dieser Wandel in Sekundenschnelle kann durch Änderungen der Elektronenstruktur eines Materials erreicht und so zum Beispiel aus einem festen und spröden Stoff ein weicher und formbarer werden. Den entscheidenden Impuls liefern elektrische Signale, Clou dieser sensationellen Entwicklung. Die Weltneuheit kommt aus Hamburg: Der Werkstoffwissenschaftler Jörg Weißmüller von der TU Hamburg, in Personalunion Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, hat gemeinsam mit Kollegen des Metallforschungsinstituts in Shenyang, China an dieser bahnbrechenden Entwicklung geforscht.


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Schülerlabor füllt einmal das Wolfsburger Fußballstadion

30.000 Zuschauer finden Platz im Stadion in Wolfsburg – genauso viele Schülerinnen und Schüler haben seit der Eröffnung im Jahr 2002 an einem Kurs im Schülerlabor Quantensprung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht teilgenommen. Am 25. Mai empfängt der Leiter des Schülerlabors, Michael Buchsteiner, die Jubiläumsklasse. Zu Gast ist die 12. Klasse der Ida-Ehre-Gesamtschule aus Bad Oldesloe. mehr

Klimawandel und Biodiversität

Klimawandel beeinträchtigt die Biodiversität und damit die natürlichen Lebensgrundlagen -­ auch in Deutschland

Landnutzungsänderungen und Klimawandel führen seit Jahren zu einem Verlust an biologischer Vielfalt. Auf der Statuskonferenz „Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland“ am 19. und 20. Mai 2011 wurde nun vorgestellt, wie der Klimawandel die verschiedenen Lebensräume beeinflusst, welche Auswirkungen der Biodiversitätsverlust für Deutschland haben wird und wie hier sinnvoll gegengesteuert werden kann. Etwa 150 Wissenschaftler sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligten sich an der Veranstaltung im Frankfurter SENCKENBERG Naturmuseum, die unter der Federführung des Biodiversität und Klima Forschungszentrums (BiK-F) und des Climate Service Centers, einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht stattfand. mehr

Ludwig Prandtl 05

Warum wächst das Wattenmeer?

Das Zusammenspiel von Ebbe und Flut sorgt seit Jahrtausenden für das Bestehen der Wattflächen in der Nordsee. Ausschlaggebend ist der Transport von Sedimenten im Meerwasser. Dr. Götz Flöser vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und Prof. Hans Burchard vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde untersuchen, welche Prozesse den Schwebstofftransport steuern und warum das Watt seit Jahrtausenden Bestand hat. Auf einer Messkampagne vom 09. bis 20. Mai vor Spiekeroog nehmen die beiden Küstenforscher und ihr Forscherteam neue Daten auf, um das Bild über die steuernden Prozesse im Wattenmeer zu vervollständigen. mehr

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Arktische Küsten auf dem Rückzug

Die Küstenlinie in arktischen Dauerfrostgebieten reagiert auf den Klimawandel mit verstärkter Erosion und zieht sich im Durchschnitt um einen halben Meter pro Jahr zurück. Dies bedeutet große Veränderungen für die küstennahen arktischen Ökosysteme und die dort lebende Bevölkerung. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Konsortium von mehr als dreißig Wissenschaftlern aus zehn Ländern, unter ihnen Forscher vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Gemeinsam wurden mehr als 100.000 Kilometer und damit ein Viertel aller arktischen Küsten untersucht und diese Ergebnisse wurden jetzt erstmalig veröffentlicht. mehr

Cozwei Runter

Klimaverhandlungen in Bangkok: Weichen jetzt stellen

In dieser Woche findet die erste Verhandlungsrunde für den nächsten UN-Klimagipfel im Dezember in Durban statt. Bis Freitag, 8. April beraten Teilnehmer aus aller Welt in Bangkok unter anderem darüber, wie es hinsichtlich des Kyoto-Protokolls weitergehen soll. Wenn jetzt nicht die Weichen zu einer Verlängerung gestellt werden, läuft dieses erste und einzige rechtsverbindliche Protokoll zur Begrenzung von Treibhausgasen Ende 2012 aus. mehr

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Biomaterialforschung: Uni Freiburg, FU Berlin und Helmholtz-Zentrum Geesthacht schließen Kooperationsvereinbarung

Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Universität Freiburg und des Zentrums für Biomaterialentwicklung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht in Teltow kooperieren bei der Erforschung von Biomaterialien. Ziel der Zusammenarbeit über Fachdisziplinen hinweg ist es, neue Materialien für Anwendungen in der Biomedizin zu entwickeln. Sie sollen für die bessere Verträglichkeit von Medizintechnikprodukten im Körper verwendet werden. Mit Produkten in diesem Bereich können bedeutende Märkte erschlossen werden, gleichzeitig haben viele dieser Produkte einen Kosten senkenden Effekt auf das Gesundheitssystem. mehr