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Die Energiewende gemeinsam gestalten:

Start des Kopernikus-Forschungsprojekts Ariadne - HZG ist Projektpartner

Von der Stromversorgung über die Industrie bis hin zu den Pariser Klimazielen, von einzelnen Sektoren bis hin zum großen Ganzen: Mit dem Projekt Ariadne startet jetzt ein Verbund führender Forschungseinrichtungen die Arbeit an einem beispiellos umfassenden Forschungsprozess zur Gestaltung der Energiewende.

Rücklichter von PKWs auf einer Autobahn

Die HZG-Wissenschaftler erforschen im Projekt die Effekte der Energiewende auf die Luftqualität. [Foto:©Manfred Steinbach/Fotolia]

Ziel des auf drei Jahre angelegten Projekts ist es, die Wirkung verschiedener Politikinstrumente besser zu verstehen, um gesellschaftlich tragfähige Energiewende-Strategien entwickeln zu können. Von Beginn an werden politische Entscheider, Wirtschaftsvertreter sowie Bürgerinnen und Bürger über einen groß angelegten Dialogprozess eingebunden.

Generell wird im Projekt die Umsetzung der deutschen Energiewende erforscht:
Welche Maßnahmen sind sinnvoll und effektiv?
Wie können die Bürgerinnen und Bürger am besten beteiligt werden?
Dazu gehört auch die Untersuchung möglicher Begleiteffekte, positiv wie negativ. Die Wissenschaftler der Abteilung Chemietransportmodellierung des HZG erforschen Effekte der Energiewende auf die Luftqualität, und hier in erster Linie Änderungen im Verkehrssektor, die bislang am schwierigsten zu realisieren sind.

Ariadne wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über drei Jahre mit insgesamt 30 Millionen Euro gefördert und ist Teil der Kopernikus-Forschungsinitiative. Als vierte Kopernikus-Säule ergänzt Ariadne die Projekte ENSURE, P2X und SynErgie. Zusammen bilden die Kopernikus-Projekte eine der größten deutschen Forschungsinitiativen zum Thema Energiewende.

Weitere Informationen:


Kontakt:


Dr. Volker Matthias
Dr. Volker Matthias

Institut für Küstenforschung

Helmholtz-Zentrum GEesthacht

Tel: +49-4152-872346

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