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Forschen mit Weitblick – reale und digitale Ansichten

Einen Rundumblick bot am Abend des 29. Juni 2017 nicht nur das Panoramdeck im 23. Stock des Emporio Tower in Hamburg: Forschen mit Weitblick erlebten dort die rund 320 Gäste des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) auf der Jahrestagung 2017.

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Hielten die Grußworte des Abends: Der HZG-Aufsichtsratsvorsitzende Ministerialdirigent Dr. Herbert Zeisel (links) und Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg. Rechts: Der Wissenschaftliche Geschäftsführer des HZG, Prof. Dr. Wolfgang Kaysser. [Foto: HZG/Janine Martin]

Gastredner der jährlich stattfindenden Veranstaltung waren der HZG-Aufsichtsratsvorsitzende und Leiter „Schlüsseltechnologien für Wachstum” im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Ministerialdirigent Dr. Herbert Zeisel sowie Katharina Fegebank, Wissenschaftssenatorin und Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg.

Ministerialdirigent Dr. Herbert Zeisel erklärte anhand des bekannten Höhlen-Gleichnisses von Platon, wie die Menschen die Wirklichkeit erkennen können. Gerade Wissenschaftler versuchten das Innere der Welt zu verstehen. Das gelinge Ihnen immer besser insbesondere durch die Verbindung von realer und virtueller Welt. HZG nehme dabei eine gestaltende Rolle ein, das Zentrum sei bei der Vernetzung von realer und digitaler Welt Trendsetter und nicht Follower.

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank ging auf das Motto des Abends ein: „Forschen mit Weitblick – digitale und reale Ansichten”. Sie bezog sich in ihrem Grußwort darauf, dass ein Kerngeschäft des Helmholtz-Zentrums die Arbeit mit großen Datenmengen sei.

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Der Wissenschaftliche Geschäftsführer des HZG, Prof. Dr. Wolfgang Kaysser. [Foto: HZG/Janine Martin]

Sie freue sich daher, dass die langfristige Finanzierung des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ), bei dem das HZG Gesellschafter ist, für die nächsten Jahre gesichert sei. Eine entsprechende Erklärung sei jüngst zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Stadt Hamburg vereinbart worden.

Im Vortrag „Forschen mit Weitblick am Helmholtz-Zentrum Geesthacht“ präsentierte der Wissenschaftliche Geschäftsführer des HZG, Prof. Dr. Wolfgang Kaysser einen weiteren Rundumblick über das Zentrum.

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Rund 320 Gäste folgten der Einladung zur Jahrestagung 2017. [Foto: HZG/Janine Martin]

Den anwesenden Gästen zeigte er unter anderem Klimasimulationen und Strömungsberechnungnen von Offshore-Windfeldern, die Wissenschaftler des HZG gemacht hatten. Ein weiteres Beispiel: Für Voraussagen über den Abbau von Magnesium-Implantaten setzen die HZG-Materialforscher sogenannte neuronale Netze ein. Neuronale Netze bestehen aus sehr vielen miteinander vernetzten mathematischen Funktionen und können große Datenmengen abrufen.

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Science Talk mit HZG-Materialforscher Dr. Martin Müller (links) Master-Studentin Ewa Christiane Gackenholz (Uni Lüneburg) und HZG-Küstenforscher Dr. Volker Matthias (rechts). Moderiert wurde der Talk von HZG-Pressesprecher Dr. Torsten Fischer (2. v. links). [Foto: HZG/Janine Martin]

Über digitale Methoden und virtuelle Labore diskutierten die Helmholtz-Wissenschaftler im abschließenden Science Talk. Wie Küstenforscher und Materialforscher mit großen Datenmengen arbeiten und was sie daraus lernen, wurde von HZG-Küstenforscher Dr. Volker Matthias und HZG-Materialforscher Dr. Martin Müller sowie von Master-Studentin Ewa Christiane Gackenholz (Uni Lüneburg) in der Gesprächsrunde erklärt.

Nach den unterhaltsamen und informativen Redebeiträgen nutzten die Gäste den Abend, um sich über den Dächern von Hamburg über Forschung mit Weitblick zu unterhalten. Außerdem konnten sie die Virtual-Reality (VR) Brille des HZG ausprobieren. Neben dem Trailer zum Film „Die Wirbeljagd“ konnte Magnesium-Forschung im 360 Grad-Modus mit der VR-Brille erlebt werden.

Kontakt:


Heidrun Hillen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

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