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Sommerschule der Materialforscher - Plattform für Nachwuchswissenschaftler

Die erste „ZHM Summer School 2017“ für Promovierende des Zentrums für Hochleistungsmaterialien (ZHM) findet vom 8. bis zum 12. Mai 2017 in Soltau statt. Etwa 30 Doktorandinnen und Doktoranden vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) und von weiteren Universitäten aus Hamburg und Norddeutschland haben sich für die Sommerschule angemeldet.

Zhm-grad School - Summer School

Die Teilmnehmer der Summer School in Soltau. Foto: Dr. Alette Winter

Schon die Arbeitssprache der „Summer School“ Englisch verdeutlicht: Wissenschaftler arbeiten in einem internationalen Umfeld. Aufgrund der kulturell unterschiedlichen Herkunft der Kollegen kann es im Arbeitsalltag von international zusammengesetzten Teams zu besonderen sprachlichen Herausforderungen kommen. Daher widmet sich ein Seminar der „Kommunikation in internationalen Teams“. Professionelle Trainer vermitteln den Jungforschern Instrumente erfolgreicher Team-Kommunikation.

In einem anderen Workshop erfahren die Teilnehmer mehr über das Publizieren in Fachzeitschriften. Oft übernehmen erfahrene Wissenschaftler die Rolle des Ansprechpartners für die Journale. Daher ist es wichtig, dass junge Wissenschaftler ihr Wissen in diesem Bereich erweitern und die spezielle Fachsprache kennenlernen.
Weitere Kurse werden zum Thema Karrierewege oder erfolgreiche Selbstdarstellung durchgeführt. Den Teilnehmern der Workshops sollen so Werkzeuge an die Hand gegeben werden, die sie auf ihren beruflichen Weg unterstützen.

Ebenfalls wichtig sind Netzwerkbildung und wissenschaftlicher Austausch, und stehen daher auch auf dem Programm.

Dr. Alette Winter

Dr. Alette Winter - Wissenschaftliche Koordinatorin und Projektleiterin der Graduiertenschule für Materialwissenschaft am ZHM Foto: HZG/ R.Lippels

Dazu Dr. Alette Winter, Wissenschaftliche Koordinatorin und Projektleiterin der Graduiertenschule für Materialwissenschaft am ZHM: „Neben der Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen bildet der fachliche Austausch und die gemeinsam verbrachte Zeit ein wichtiges Fundament für die Promovierenden. Um sich ganz auf die Inhalte der Sommerschule konzentrieren zu können, findet diese in einem externen Seminarzentrum statt. Dort können sie sich über Schwierigkeiten austauschen oder sich Tipps von anderen Wissenschaftlern holen, die in der gleichen Situation stecken. Das ist während der anstrengenden Promotionszeit eine echte moralische Unterstützung.“

Über die ZHM-Graduiertenschule:


Die Graduiertenschule ist zentrale Plattform für Promovierende aller am ZHM beteiligten Institutionen. Ziel ist es, die Promovierenden umfassend auf ihre spätere Berufstätigkeit in Wissenschaft oder Industrie vorzubereiten.

Der Träger der Graduiertenschule ist das Zentrum für Hochleistungsmaterialien (ZHM). Es wurde als gemeinsame Einrichtung der Technischen-Universität Hamburg (TUHH) und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) initiiert. Als ein norddeutsches Zentrum für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik zeichnet es sich durch internationale Projekte und Kooperationen im Bereich der Grundlagenforschung aus sowie in Zusammenarbeit mit der Industrie durch Erkenntnistransfer aus der Grundlagenforschung in Anwendungen.

Die am ZHM beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an neuartigen Werkstoffen, die in den unterschiedlichsten Bereichen Anwendung finden werden, zum Beispiel in der Medizintechnik, in der Energietechnik oder im Fahrzeug-Leichtbau.

Kontakt:


Heidrun Hillen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Max-Planck-Str. 1
21502 Geesthacht

Tel: +49 (0)4152 87- 1648

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