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Netzwerk, Innovation, Klimaservice: Das Climate Service Center Germany GERICS

Als Entwickler von Prototypen für den Klimaservice und Initiator von internationalen Netzwerken ist GERICS aktuell an zwei Fachforen sowie an einer neuen Studie beteiligt. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung

1.Studie: Effekt der Forstwirtschaft auf den Klimawandel ist nicht zwingend positiv

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In der Pariser Vereinbarung innerhalb des United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) sind Aufforstung und Forstwirtschaft als Schlüsselstrategien zur Verminderung des Klimawandels identifiziert worden. Tatsächlich speichern jedoch gut bewirtschaftete heutige Wälder deutlich weniger Kohlenstoff als ihre natürlichen Gegenstücke um 1750. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind von einem internationalen Forscherteam erarbeitet worden, das vom französischen Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement - Institut Pierre Simon Laplace (LSCE/IPSL) geleitet wurde. Co-Autorin Dr. Juliane Otto vom GERICS hat am LSCE/IPSL - bevor sie zum GERICS wechselte - an der Studie mitgearbeitet.

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2.CLIPC-Workshop am GERICS zum Thema: Vertrauen in Klimadienstleistungen

Zurzeit tagen im GERICS im Hamburger Chilehaus Delegierte aus von der Europäischen Union geförderten Projekten und Institutionen aus dem Bereich Klimawandel und Folgen des Klimawandels. Die Teilnehmer des hochkarätig besetzten Forums diskutieren die unterschiedlichen Aspekte von Unsicherheiten in Klimadaten.

Hauptorganisator ist CLIPC (CLimate Information Platform for Copernicus), ein von der EU gefördertes interdisziplinäres Projekt (FP7-Programm), an dem 22 Partner aus zehn europäischen Ländern beteiligt sind, darunter aus Deutschland GERICS, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und die Technische Universität Dortmund.

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3.Regionale Klimasimulation: Festlegung von Schwerpunkten der zukünftigen Forschungsthemen von EURO-CORDEX

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Bereits Ende Januar 2016 fand die sechste EURO-CORDEX Generalversammlung im GERICS in Hamburg statt. Dort trafen sich europäische Regionalmodellierer, um neueste wissenschaftliche Ergebnisse und Projekte zu präsentieren. Weitere Themen waren die Planungen von künftigen Modellsimulationen, Datentransfers und wissenschaftlichen Studien.

Die Initiative „COordinated Downscaling EXperiment" (CORDEX) stellt einen internationalen Rahmen zur koordinierten Verbesserung und Anwendung regionaler Verfeinerung von Klimasimulationen dar. GERICS ist an der Initiative maßgeblich beteiligt und erstellt mit dem Klimamodell REMO und verschiedenen Globalmodellen regionale Klimaprojektionen. EURO-CORDEX, der europäische Zweig der CORDEX-Initiative, wird gemeinsam von GERICS Direktorin Prof. Daniela Jacob und Dr. Eleni Katragkou (Universität Thessaloniki) sowie Dr. Stefan Sobolowski (Bjerknes Centre, Bergen) koordiniert.

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