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Forschen in der Stadt und für die Stadt – der Tag der Klimawissenschaften in Hamburg

Unter dem Motto „Klimaforschung zum Anfassen“ luden die zwölf Partner des KlimaCampus Hamburg am 2. Dezember 2014 zum ersten Mal gemeinsam zum Tag der Klimawissenschaften in die Hamburger Handelskammer. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung – darunter viele Schulklassen. Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht war als Partner im KlimaCampus Hamburg maßgeblich an der gelungenen Veranstaltung beteiligt.

Tag der Klimawissenschaften Besucher am Flaschenpostspiel

Interaktive Exponate wie das Flaschenpostspiel boten "Klimaforschung zum Anfassen"

In einer ganztägig geöffneten Ausstellung im Commerzsaal der Hamburger Handelskammer konnten sich die Besucher über die Forschungsthemen und Forschungsergebnisse der Klimawissenschaften in der Hansestadt informieren. Die Wissenschaftssenatorin und zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg Dr. Dorothee Stapelfeldt eröffnete die Ausstellung mit einer Begrüßungsrede.



Anhand mehrerer Schwerpunktthemen zeigten die Wissenschaftler die aktuellen Erkenntnisse zu Klima und Klimawandel auf Postern, in Filmen und durch interaktive Exponate. Ein besonderer Blickfang der Ausstellung war der über 10 Meter lange „Sturmflutenzaun“ des Instituts für Küstenforschung. Der Zaun veranschaulicht die Höhen der – von 1850 bis 2013 am Pegel Hamburg St. Pauli gemessenen - Sturmfluten anhand unterschiedlich hoher Zaunlatten. Die Unterschiede in den Sturmfluthöhen damals und heute werden so auf einen Blick sichtbar.

Die interaktiven Exponate wie die Klimawaage, der StadtklimaArchitekt oder das Flaschenpostspiel aus dem Institut für Küstenforschung luden zum Mitmachen und Fragen stellen ein. Die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht standen den Besuchern zusammen mit Kollegen aus den Partnereinrichtungen den ganzen Tag über Rede und Antwort.

Tag der Klimawissenschaften Sturmflutenzaun

Ein Teil des Sturmflutenzauns - auf dem Bild zu sehen sind die Sturmfluten am Pegel St. Pauli ab 1911

Erster Bürgermeister Olaf Scholz sprach zur Hamburger Klimaforschung

Eingebettet in die Ausstellung fand am Nachmittag eine Vortragsveranstaltung im Albert-Schäfer-Saal der Handelskammer mit dem Titel „Klimaforschung in Hamburg - regional bis international wahrgenommen und vernetzt“ statt, an der über 300 registrierte Gäste teilnahmen. In den Vorträgen wurde vor allem die Bedeutung der Klimaforschung für den Wissenschaftsstandort Hamburg und das internationale Renommee der Hamburger Klimaforschung herausgestellt. Auch der Nutzen der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Gesellschaft wurde anhand von Beispielen aus der Praxis verdeutlicht.

Tag der Klimawissenschaften Rede Olaf Scholz

Bürgermeister Olaf Scholz bei seiner Rede im Albert-Schäfer-Saal der Handelskammer Hamburg

Referenten waren unter anderem der Institutsleiter für Systemanalyse und Modellierung des Instituts für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht Prof. Hans von Storch und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz.

Scholz stellte in seiner Rede auch die Bedeutung der Klimaforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht für Hamburg in den Fokus: „Die Kompetenz, die im KlimaCampus Hamburg gebündelt ist; die klimawissenschaftliche Präsenz des Max-Planck-Instituts, dessen ehemaligem Direktor Klaus Hasselmann wir enorm viel verdanken, und des Helmholtz-Zentrums für Material- und Küstenforschung mit seinem Climate Service Center CS 2.0 – sie alle sind für die Stadt selbst und für ihre internationalen Verbindungen von hoher Bedeutung.“

Zum Abschluss des Tages der Klimawissenschaften lud die Umweltsenatorin Jutta Blankau ausgewählte Gäste zu einem Senatsempfang ins benachbarte Hamburger Rathaus. Dort sprach neben der Senatorin selbst auch der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rotterdam Pex Langenberg.

Tag der Klimawissenschaften Besucher von oben

Blick von oben auf die Ausstellung im Commerzsaal der Handelskammer

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Jessica Klepgen
Jessica Klepgen

Norddeutsches Klimabüro und Pressearbeit Küstenforschung

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