| News

Weltweit forschen, zusammen wachsen.

Die internationalen Beziehungen, die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht global pflegen sowie die Entwicklungen im Flugzeug-Leichtbau bildeten die Schwerpunkte der diesjährigen Jahrestagung. Am 25. Juni kamen rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Handelskammer in Hamburg zusammen.

Überbrachte die Grüße der Hansestadt Hamburg: Dr. Dorothee Stapeldfeldt, 2. Bürgermeisterin und Hamburger Wissenschaftssenatorin, mit im Bild: Prof. Dr. Wolfgang Kaysser (li.) und Ministerialdirigent Wilfried Kraus  [Foto: Kirsten Petersen]

Überbrachte die Grüße der Hansestadt Hamburg: Dr. Dorothee Stapeldfeldt, 2. Bürgermeisterin und Hamburger Wissenschaftssenatorin, mit im Bild: Prof. Dr. Wolfgang Kaysser (li.) und Ministerialdirigent Wilfried Kraus [Foto: Kirsten Petersen]

Nach einer kurzen Begrüßung durch den wissenschaftlichen Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Kaysser würdigten Vertreter von Bund und Ländern die Arbeit des Forschungszentrums.

Hamburgs zweite Bürgermeisterin, Dr. Dorothee Stapelfeldt, ging in Ihrem Grußwort auf die guten Verbindungen ein, die das Helmholtz-Zentrum mit Hamburger Einrichtungen pflegt. Als Partner im Klimacampus, Gesellschafter im Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) sowie als Betreiber eigener Beamlines am Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) seien die Helmholtz-Wissenschaftler aus Geesthacht „eng vernetzt in der Stadt Hamburg“, so Dorothee Stapelfeldt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Ministerialdirigent Wilfried Kraus hob hervor, dass „Weltweit forschen, zusammen wachsen“ ein sehr gut gewähltes Motto für die Veranstaltung sei. „Das Zentrum ist ein hochattraktiver Partner weltweit“, sagte Wilfried Kraus. „Die Erfolgsstory geht weiter: Allein 2012 haben die Wissenschaftler rund 2,4 Millionen Euro Fördergelder der Europäischen Union bewilligt bekommen und gemeinsam mit Partnern sogar 12 Millionen Euro.“

Ministerialdirigentin Dr. Heide Ahrens aus dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes Schleswig-Holstein, betonte in Ihrem Grußwort die engen Kooperationen zwischen den wissenschaftlichen Institutionen im Norden. „Bereits seit 55 Jahren arbeiten unsere außeruniversitären Einrichtungen und die Hochschulen mit dem Helmholtz-Zentrum zusammen.“

Führte ein anregendes Gespräch mit den Talkgästen: Moderatorin Julia-Niharika Sen (mi.) [Foto: Kirsten Petersen]

Führte ein anregendes Gespräch mit den Talkgästen: Moderatorin Julia-Niharika Sen (mi.) [Foto: Kirsten Petersen]

Danach überzeugte der Leiter am HZG-Institut für Werkstoffforschung, Prof. Dr. Norbert Huber, die Anwesenden in seinem informativen Vortrag davon, dass die Luftfahrtforschung des HZG bereits innovative Prozess- und Werkzeugentwicklungen hervorgebracht hat. Insbesondere die Fügetechnologien für den Flugzeugleichtbau seien eine Kernkompetenz der Geesthachter Wissenschaftler und weltweit enorm gefragt.

Moderiert wurde der Abend und die anschließende Talk-Runde mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums durch die NDR- Moderatorin Julia-Niharika Sen.

Auf die Frage, warum sie aus ihren Heimatländern nach Geesthacht gekommen seien, gaben die vier Talkgäste zunächst unterschiedliche Beweggründe an, waren sich dann aber einig: Man sei der Wissenschaft gefolgt! In Geesthacht gebe es sehr gute Voraussetzungen für ihre Fachgebiete. Zu den kulturellen Unterschieden befragt, wurde die unterschiedliche Form der Führung und der Kommunikation untereinander besprochen. „In Europa arbeitet man zwar planmäßig die acht Stunden, dafür aber eben sehr effektiv“, sagte zum Beispiel eine Wissenschaftlerin.

Zum Ausklang gab es für alle im stilvoll inszenierten alten Börsensaal der Handelskammer Hamburg Büfett, Live-Musik und noch anregende Gespräche untereinander.

Der neue Imagefilm des Helmholtz-Zentrums Geesthacht wurde auf der Jahrestagung präsentiert:


Kontakt:


Heidrun Hillen
Heidrun Hillen

Tel: 04152 87 - 1648

E-Mail Kontakt