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Delegationsreise in Südamerika: Institutsleiter der Material- und Küstenforschung wollen Kooperationen ausweiten

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) pflegt bereits seit einigen Jahren gute Beziehungen zu Universitäten und Unternehmen in Südamerika. Auf der Delegationsreise des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz vom 15. Bis 19. April begleiteten daher die HZG-Institutsleiter Prof. Norbert Huber und Prof. Hans von Storch die Hamburger Vertreter.

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Intensivierten die erfolgreichen Kooperation des HZG mit Südamerika: HZG-Institutsleiter Norbert Huber und Hans von Storch, Bürgermeister Olaf Scholz, Leiter des Staatsamtes Stefan Herms (v.l.n.r.) [Foto: Holstein]

Seit rund zehn Jahren existiert eine Kooperation zwischen dem Geesthachter Institut für Werkstoffforschung und dem Brasilianischen Flugzeughersteller Embraer. Die Abteilung „Festphase-Fügeprozesse“ erforscht zusammen mit dem Flugzeugbauer die Technik des Rührreibschweißens weiter. Gemeinsames Ziel ist es, das Gewicht der Flugzeuge mithilfe der in Geesthacht entwickelten innovativen Fügetechnologien zu reduzieren.

Nach Ankunft in São Paulo besichtigte ein Teil der Delegation, unter Führung des Leiters des Instituts für Werkstoffforschung, Prof. Norbert Huber, das Embraer-Werk in der Nähe der Elf-Millionen-Metropole. „Unsere wissenschaftlichen Kooperationen mit Brasilien sind äußerst erfolgreich“, erklärt Werkstoffforscher Huber. „Die Kooperationen auf den Gebieten der Luftfahrtforschung auszuweiten ist auch Sinn dieser Delegationsreise durch Südamerika.“

Zwei Tage später am 18. April wurde die Delegation in Uruguays Hauptstadt Montevideo von Staatspräsident José Mujica empfangen. Bei einem Besuch der Fakultät für Wissenschaften (Facultad de Ciencias) der Universität der Republik Uruguay, hielt der Geesthachter Leiter des Instituts für Küstenforschung, Prof. Hans von Storch, einen Vortrag zum Thema Management von Küstenzonen.

„Wir wollen eine Kooperation mit staatlichen und wissenschaftlichen Stellen in Uruguay herbeiführen“, sagt Küstenforscher Hans von Storch. „Es soll zum Beispiel ein Doktorandenaustausch eingeführt werden. Zudem soll eine Winterschule in Uruguay in 2014 oder 2015 deutsche und uruguayische Wissenschaftler in einer vergleichenden Betrachtung von Rio de la Plata und Ostsee zusammenbringen.“

Abschließend lässt sich feststellen, dass durch die doppelte Begleitung der Delegation mit zwei Institutsleitern aus Geesthacht, die Bedeutung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Hamburg erneut unterstrichen wurde.

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