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Wissenschaftsverlag Springer zeichnet HZG-Doktorandin für ihre hervorragende Arbeit aus

Der Wissenschaftsverlag Springer zeichnet die Promotion der Küstenforscherin Dr. Cilli Sobiech aus. In der Serie „Springer Theses – the best of the best“ ist die von der Universität Hamburg nominierte Arbeit „Agent-Based Simulation of Vulnerability Dynamics – A Case Study of the German North Sea Coast“ nun als Buch erschienen.

Dr. Cilli Sobiech hat am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) zur Gefährdung der Küstenbewohner bei Sturmfluten promoviert. Der Wissenschaftsverlag Springer hat ihre Promotion jetzt ausgezeichnet. In der Serie „Springer Theses – the best of the best“ ist die von der Universität Hamburg nominierte Arbeit „Agent-Based Simulation of Vulnerability Dynamics – A Case Study of the German North Sea Coast“ als Buch erschienen.

Dr. Cilli Sobiech hat am Helmholtz-Zentrum Geesthacht in der Abteilung „Sozioökonomie des Küstenraumes“ promoviert. Seit September 2011 ist die Geografin Projektleiterin von „SOOP - Sichere Offshore Operationen“ am OFFIS, Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik. Der Innovationsverbund SOOP arbeitet an der Verbesserung der Prozess- und Arbeitssicherheit in der Offshore-Windenergie (Foto: privat)..

Dr. Cilli Sobiech hat am Helmholtz-Zentrum Geesthacht in der Abteilung „Sozioökonomie des Küstenraumes“ promoviert. Seit September 2011 ist die Geografin Projektleiterin von „SOOP - Sichere Offshore Operationen“ am OFFIS, Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik. Der Innovationsverbund SOOP arbeitet an der Verbesserung der Prozess- und Arbeitssicherheit in der Offshore-Windenergie (Foto: privat)..

Die Menschen an der Küste werden durch Deiche und andere Schutzmaßnahmen gegen Sturmfluten geschützt. Doch jeder Küstenbewohner trifft auch seine eigenen Schutzvorkehrungen, um das persönliche Hab und Gut und sich selber zu schützen.

„Ich wollte mit meiner Arbeit herausfinden, wie sich die Verwundbarkeit gegenüber Hochwassergefahren in einer Region ändert, wenn die Menschen an der Küste Selbstschutzmaßnahmen treffen“, sagt Cilli Sobiech. Die Geografin hat für ihre Analyse Haushalte an der Nordseeküste nach persönlichen Schutzmaßnahmen gegenüber Sturmfluten befragt. Solche Selbstschutzmaßnahmen sind zum Beispiel die Bereitschaft, bauliche Vorkehrungen zu treffen, Versicherungen abzuschließen oder das Verhalten für den Katastrophenfall vorzubereiten.

In einem Simulationsmodell hat Sobiech verschiedene „Was-wäre-wenn-Situationen“ errechnet. Diese Modellrechnungen zeigen: Die Verwundbarkeit einer Region gegenüber Hochwassergefahren sinkt beträchtlich, wenn die Bewohner persönliche Schutzvorkehrungen treffen.

Mit dieser Methode lassen sich verschiedene Zukunftsszenarien entwickeln. Die Ergebnisse können Diskussionen zwischen Wissenschaft, Behörden und der Öffentlichkeit unterstützen. Zum Beispiel wenn es darum geht, geeignete Anpassungsmaßnahmen an ein erhöhtes Sturmflutrisiko zu entwerfen.

Deutsche Forschungsinstitute nominieren ihre besten Abschlussarbeiten

Cilli Sobiech hat in der Abteilung „Sozioökonomie des Küstenraumes“ im Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht bei Prof. Dr. Beate Ratter promoviert. Ihre Doktorarbeit wurde von der Universität Hamburg für die Auszeichnung des Wissenschaftsverlages Springer vorgeschlagen.

Jedes Jahr nominieren Deutsche Forschungseinrichtungen ihre besten Abschlussarbeiten in der Serie „Springer Theses – the best of the best“ und unterstreichen damit die wissenschaftliche Exzellenz der Arbeiten. Der Wissenschaftsverlag Springer gibt die Arbeiten jeweils als Buch heraus. Die Autoren bekommen ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Weitere Informationen


Link zum Buch „Agent-Based Simulation of Vulnerability Dynamics“ beim Wissenschaftsverlag Springer Abteilung Sozioökonimie Informationen zur Ausschreibung „Springer Theses – the best of the best“