| Press Release GKSS Research Centre Geesthacht

Das GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht feiert 50. Geburtstag

Am 17. Mai 2006 blickte das 1956 gegründete GKSS-Forschungszentrum auf seine erfolgreiche 50-jährige Geschichte zurück, in deren Verlauf aus der ersten Großforschungseinrichtung Deutschlands ein interdisziplinäres Helmholtz-Forschungszentrum im Verbund einer starken Gemeinschaft wurde.

750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich heute an den Standorten Geesthacht und Teltow bei Berlin, um auch weiterhin Antworten auf drängende Fragen der Zeit – insbesondere im Bereich der Energieeinsparung und Ressourcenschonung – zu finden.

Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern setzt das GKSS-Forschungszentrum sein Motto „wissen schafft nutzen“ in die Tat um und trägt in den Bereichen Material- und Küstenforschung zur Gestaltung einer sauberen Umwelt und wettbewerbsfähigen Wirtschaft Deutschlands bei.

„Wir sind ein starkes Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und leisten seit fünf Jahrzehnten wichtige Beiträge zur Lösung der Probleme von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Zugehörigkeit zur größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands werden wir noch stärker betonen und schon in naher Zukunft die Bezeichnung Helmholtz-Zentrum in unserem neuen Namen tragen“, erläutert der Wissenschaftliche Geschäftsführer des GKSS-Forschungszentrums Professor Dr. Wolfgang Kaysser die erbrachten Leistungen sowie die Perspektiven der GKSS.

Eine Zeitreise in die Zukunft

Im Rahmen der Feierlichkeiten am 17. Mai 2006 in der Hamburger Fischauktionshalle präsentiert das GKSS-Forschungszentrum neben Grußworten von Vertretern aus Wissenschaft und Politik ab 19.00 Uhr die Wissenschaftsshow „50 Jahre GKSS – Eine Zeitreise in die Zukunft“, moderiert von Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist des Westdeutschen Rundfunks. Auf anschauliche Weise erläutert Yogeshwar gemeinsam mit Material- und Küstenforschern der GKSS im Rahmen einer 60-minütigen Bühnenshow die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Forschungszentrums.

In Talkrunden, anhand von historischen Filmaufnahmen sowie Live-Experimenten setzt die Geesthachter Wissenschaftseinrichtung an diesem Abend auf eine allgemeinverständliche Präsentation ihrer Themen. Unter anderem werden Materialwissenschaftler ihre entwickelten Fügeverfahren für den Leichtbau veranschaulichen und auf der Bühne Schokolade schweißen. Membranforscher zeigen anhand eines Modells eines Osmosekraftwerks, wie es möglich ist, in Flussmündungen umweltfreundlichen Strom zu erzeugen, und Polymerforscher aus Teltow führen medizinische Kunststoffe mit „Gedächtnis“ vor, die sich selbst zum Knoten formen.

In die Zukunft blicken die GKSS-Küstenforscher. Sie berichten über ihre Berechnungen der Sturmfluten von morgen. Zusätzlich wird die unmittelbare Nähe der Hamburger Fischauktionshalle zur Elbe für die Show genutzt und direkt am Wasser gezeigt, wie man Fähren als kostengünstige und effektive Forschungsschiffe nutzen kann.