Helmholtz-RSF Joint Research Group
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Helmholtz-RSF Joint Research Group

Materials based on magnesium alloys for bioresorbable implants with anti-tumour activity

Das im Rahmen des Förderprogramms „Helmholtz-RSF Joint Research Groups“ aus 32 eingereichten Anträgen, neben fünf anderen, ausgewählte Projekt „Materials based on magnesium alloys for bioresorbable implants with anti-tumour activity“ (HZG-Verantwortliche: Prof. Dr. Regine Willumeit-Römer) ist planmäßig am 1. Januar 2018 gestartet.

Zusammen mit den Partnern der National University of Science and Technology MISIS, und dem N.N. Blokhin Russian Cancer Research Center weiten die Wissenschaftler des Instituts für Werkstoffforschung ihre Entwicklungen im Bereich der bioabbaubaren Magnesiumlegierungen auf den Bereich der Onkologie aus. Konkret geht es um die Unterstützung der lokalen Krebsbekämpfung durch gesteuerte Abbaueffekte von speziellen Magnesiumlegierungen parallel zu der Wirkung von Zytostatika. Eine signifikante Reduktion des Medikaments sowie der Nebenwirkungen auf die Patienten sind das Ziel der gemeinsamen Arbeit.

Im HZG liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung geeigneter Magnesiumlegierungen und deren Verarbeitung zu Probekörpern sowie die Bestimmung des Abbauverhaltens und die Wirkung auf Krebszellen. Hier konnte bereits ein unter bestimmten Bedingungen auftretender toxischer Effekt nachgewiesen werden, der zur Bekämpfung der Krebszellen ausgenutzt werden könnte.

Im Bereich der Materialentwicklung werden insbesondere Gd- und Ag-haltige Legierungen untersucht, deren Eigenschaften sowohl in mechanischer als auch in biologischer Hinsicht durch die Prozessparameter bei der Verarbeitung eingestellt werden können.

Die Entwicklung von speziell porösen Formkörpern zur Beladung mit einem Medikament ist ein weiterer laufender Gegenstand der Arbeiten.

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