Röntgenbildgebung mit Synchrotronstrahlung

Profil

Die Abteilung „Röntgenbildgebung mit Synchrotronstrahlung“ beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen und angewandten Materialforschung entsprechend der Schwerpunkte des Helmholtz-Forschungsprogramms "From Matter to Materials and Life" (MML). Unsere Ausrichtung an Fragestellungen der Materialforschung ermöglicht außerdem eine enge Verflechtung mit dem Helmholtz-Forschungsprogramm "Advanced Engineering Materials" (AEM).

Wir erforschen die Struktur und Funktion von neuartigen, synthetischen und biologischen Materialen – dieses Ziel erreichen wir mit Hilfe von hochauflösenden bildgebenden Röntgenverfahren. Dafür betreiben und nutzen wir eine komplexe Forschungsinfrastruktur an der weltgrößten Synchrotronstrahlungsquelle PETRA III und unterhalten eine eigene Außenstelle am DESY in Hamburg. Unsere Forschungsinfrastruktur stellen wir außerdem im Rahmen eines umfangreichen Nutzerprogramms externen Nutzern aus Wissenschaft und Industrie zur Verfügung.

Die Nutzung von Synchrotronstrahlung für Röntgenbildgebung ermöglicht Daten in einer Qualität und Auflösung, die für konventionelle Laborinstrumente unzugänglich ist und erlaubt außerdem die Integration von sogenannten „in-situ Techniken“. Angetrieben durch wissenschaftliche Fragestellungen aus den Helmholtz-Forschungsprogrammen ebenso wie durch Forschungsprojekte unserer Nutzer implementieren wir stets neue Prozessparameter in unsere bildgebenden Techniken: so können wir z.B. Korrosionsprozesse, die Auswirkung von mechanischer Beanspruchung oder von hohen Temperaturen in derartigen in-situ Experimenten sichtbar machen.

Alle von uns genutzten und angebotenen Techniken sind Teil der GEMS-Platform - einer weltweit einmaligen, ideal auf die Belange der Materiaforschung ausgerichteten Großgeräte-Forschungsinfrastruktur.