Institut für Werkstoffphysik

Röntgendiffraktion mit Synchrotronstrahlung

Beispielbild Röntgendiffraktion: Wissenschaftler am Instrument

In der Abteilung "Röntgendiffraktion" sind schwerpunktmäßig Methoden und Instrumente zusammengefaßt, die für die Analyse von Eigenspannungen, Texturen, Phasen und Nanostrukturen genutzt werden. Die Hauptaufgabe ist der Nutzer-Betrieb an unseren Beamlines bei PETRA III. Gemeinsam mit unseren Nutzern werden auch anspruchsvolle Probenumgebungen für in situ Experimente entwickelt, um z.B. Schweißprozesse zu untersuchen. Eine weitere Aufgabe ist die Eigenforschung, die zum größten Teil gemeinsam mit Kollegen aus dem Institut für Werkstoffforschung durchgeführt wird. Die Aktivitäten sind in das Helmholtz-Programm MML eingebunden.

Die Abteilung betreibt die GEMS-Instrumente HEMS an der Beamline P07 und WINE an der Beamline P61A der Synchrotronquelle PETRA III am DESY in Hamburg. GEMS

Profil

Die Abteilung Röntgendiffraktion ( WPD) wendet Röntgen-Diffraktionsmethoden an und stellt sie Nutzern zur Verfügung, darunter insbesondere:

• Eigenspannungsanalyse
• Texturanalyse
• Phasenanalyse
• Analyse von Nanostrukturen mittels Kleinwinkelstreuung

Dafür wird an unseren Beamlines hochenergetische Röntgenstrahlung der Synchrotronquelle PETRA III des DESY verwendet. Daneben stehen zur Vorcharakterisierung auch Laborgeräte zur Verfügung.

Die Meßzeit an unseren Beamlines wird über das DESY Proposalverfahren an Nutzer vergeben.

Für Industriekunden gibt es Angebote von Kooperation bis Komplett-Service. Bitte fragen Sie nach Preisen.