Institut für Werkstoffphysik

Neue Instrumentierung für Neutronenstreuung

Schematische Zeichnung des BEER-Instruments

In der Gruppe „Neue Instrumentierung für Neutronenstreuung“ werden neue Konzepte für Neutroneninstrumente an kontinuierlichen und gepulsten Neutronenquellen entwickelt. Dies beinhaltet unter anderem die Entwicklung von kritischen Komponenten wie etwa Neutronen-Detektoren oder die Untersuchung von neuen Chopper-Techniken, aber auch das komplette Design von Instrumenten von der Quelle bis zum Detektor, sowie deren Leistungsanalyse.

Profil

Bild 1 Profil Wpe

Foto: HZG

Die Arbeiten der Gruppe „Neue Instrumentierung für Neutronenstreuung“ beinhalten unter anderem die Entwicklung von neuen Instrument-Konzepten und -Techniken mittels Monte-Carlo Ray-Tracing Simulationsprogrammen. Hierzu gehören z.B. die Entwicklung neuer Chopper Methoden wie etwa die Pulsmodulation oder die Optimierung des Designs von Neutronenleitern zur Verbesserung des Neutronentransfers. Mit diesen Entwicklungen trägt die Gruppe insbesondere zu den Projekten ESS und PIK-GGBase bei. Das ESS-Projekt befasst sich im Wesentlichen mit der Entwicklung und dem Aufbau eines neuen materialwissenschaftlichen Diffraktometers , während das Projekt PIK-GGBase die Optimierung von bereits existierenden Neutronen Instrumenten beinhaltet .

Des Weiteren werden neue Komponenten entwickelt und gefertigt. Ein Beispiel hierfür sind etwa neue ³He-freie Neutronendetektoren basierend auf beschichteten Konverterplatten, die bei der European Spallation Source (ESS) eingesetzt werden sollen . Die Beschichtungen werden mit Hilfe einer Sputteranlage der Arbeitsgruppe „Beschichtungstechnik“ hergestellt und anschließend auf ihre mechanischen und physikalischen Eigenschaften getestet.