Metallische Biomaterialien Forschungsverbünde

Der Institutsteil Metallische Biomaterialien ist an diversen Forschungsverbünden beteiligt. Die Bandbreite reicht dabei von der federführenden Leitung eines Virtuellen Institutes der Helmholtz Gemeinschaft und einer Kooperation im Rahmen des Röntgen-Ångström-Clusters bis zur Beteiligung als Partner an einem BMBF-Verbundforschungsprojekt und dem Graduiertenkolleg M4B - Materials for brain.

Helmholtz Virtuelles Institut MetBioMat RÅC - SynchroLoad Verbundforschungsprojekt MgBone Graduiertenkolleg M4B - Materials for brain


Helmholtz Virtuelles Institut MetBioMat

Vi Logo

VI MetBioMat - In vivo studies of biodegradable magnesium based implant materials

In Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken in Hamburg, Hannover und Graz sowie weiteren Partnern hat das Helmholtz-Zentrum Geesthacht ein Virtuelles Institut gegründet, dessen Schwerpunkt auf abbaubaren Magnesium-Implantaten liegt. Ein Ziel des Forschungsverbundes, der von Geesthacht koordiniert wird, ist es, erste Prototypen von orthopädischen Implantaten zu entwickeln.

Das Virtuelle Institut MetBioMat ist eines der Virtuellen Institute der Helmholtz-Gemeinschaft und wird von Prof. Regine Willumeit-Römer vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht geleitet. Mit der Etablierung neuer Forschungskooperationen leisten Virtuelle Institute der Helmholtz-Gemeinschaft Aufbau- bzw. Vorbereitungsarbeiten mit einem erkennbaren Mehrwert für größere strategische Forschungsvorhaben der Helmholtz-Gemeinschaft. Darüber hinaus tragen diese Forschungsverbünde auch zur Stärkung der Hochschulen im deutschen Wissenschaftssystem bei. Ein zusätzliches Anliegen der Fördermaßnahme ist die Einbeziehung herausragender internationaler Partnerinstitutionen und die Kooperation mit der Wirtschaft.

Virtuelles Institut MetBioMat website Helmholtz Virtuelle Institute


RÅC - SynchroLoad

Synchroload Kp

Push out Test einer Mg-Schraube in Knochengewebe

SynchroLoad - Versagen bei abbaubaren metallischen Implantaten

Kooperation im Rahmen des Röntgen-Ångström-Clusters, einem deutsch-schwedischen Forschungsverbund auf dem Gebiet von Materialwissenschaften und Strukturbiologie.

Ziel dieses Projekts ist es, zu verstehen wie Abbau und Versagensmechanismen bei abbaubaren Mg Implanten zusammenhängen. In lebenden Systemen beeinflussen sich Korrosionsprozesse des Implantats und (Bio)Chemie des lebenden Gewebes auf eine höchst komplexe Weise. Daher wird die Schnittstelle von Gewebe und Implantat sehr umfangreich charakterisiert werden: biomechanisch ebenso wie morphologisch, biologisch und chemisch. Schließlich wird die Knochenstruktur noch vergleichend untersucht, um herauszufinden, welchen Einfluss verschiedene Implantatmaterialien auf das Gewebe haben.

SynchroLoad website mehr zu Röntgen-Ångström-Cluster (engl.)


Verbundprojekt MgBone

MgBone graphical abstract

MgBone - Multimodale Bildgebung zur strukturellen Analyse der Knochenmodellierung induziert durch abbaubare Magnesiumimplantate

Kooperation im Rahmen der Fördermaßnahme: Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten. Es kooperieren das Molecular Imaging North Competence Ceter (MOIN CC) in Kiel, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) sowie das Department of Prosthodontics der Universität Malmö (MAH)

Gemeinsam soll eine Mess- und Auswerteumgebung und ein Kompetenznetzwerk geschaffen werden, mit deren Hilfe die biomechanische, biomedizinische, biochemische und physikalische Tauglichkeit innovativer Implantate evaluiert werden kann.

MgBone website


Graduiertenkolleg M4B - Materials for brain

Logo M4b

Materials for Brain: Dünnschichtbasierte Funktionsmaterialien für die minimal-invasive Therapie von Erkrankungen des Gehirns.

Kooperation der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) und des Helmholtz-Zentrum-Geesthacht (HZG).

Im Rahmen des Graduiertenkollegs sollen minimal-invasive, auf neuartigen Dünnschicht-Materialverbunden beruhende Behandlungsstrategien für Erkrankungen des Gehirns erforscht werden und zwar in einer Komplexität und Funktionalität, die über bisherige Ansätze deutlich hinausgeht. Die Realisierung solcher Behandlungsstrategien in der klinischen Medizin wäre ein Meilenstein in der Therapie dieser Erkrankungen. Die erfolgreiche Erforschung und Entwicklung solch zukunftsweisender Neuroimplantate stellt besondere, komplexe Anforderung an die verwendeten Materialien und erfordert daher eine sehr enge Vernetzung von Materialwissenschaft und Medizin (insbesondere den Neurowissenschaften), sowie neue Lösungsansätze und kreative Aufgeschlossenheit für den Blickwinkel des jeweils anderen Faches.

M4B website (engl.) Pressemitteilung M4B Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) Pressemitteilung Graduiertenkollegs Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)