GEMS

Projekte

Panel discussion

GEMS ist in viele Netzwerke und Kooperationen eingebunden. Besonders zu den regionalen Universitäten existieren enge Verbindungen sowohl durch gemeinsame Berufungen mit der Universität Hamburg, der Christian Albrechts Universität (CAU) Kiel und der TU Clausthal als auch durch gemeinsame Drittmittelprojekte. Einige wichtige Projekte sind im folgenden aufgelistet:

ACCELERATE

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Im H2020-Projekt ACCELERATE (Accelerating Europe`s Leading Research Infrastructures) wird die Nachhaltigkeit von Forschungsinfrastrukturen (RIs) durch die Entwicklung von Praktiken sowie rechtlichen und administrativen Instrumenten für eine effektivere Verwaltung und den Betrieb von RIs unterstützt. Der Fokus liegt hierbei auf ERIC (European Research Infrastructure Consortium)-Einrichtungen und speziell auf dem CERIC-ERIC (CERIC, Central European Research Infrastructure Consortium), einer in verschiedenen zentraleuropäischen Ländern verteilten RI für fundamentale und angewandte Forschung zu neuartigen Materialien und Biomaterialien. mehr

CALIPSOplus

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CALIPSOplus möchte Hindernisse für den Zugang zu erstklassigen beschleunigerbasierten Lichtquellen in Europa und im Nahen Osten abbauen. Hierfür werden mehr als 82.500 Stunden transnationaler Zugang zu diesen Forschungsinfrastrukturen bereitgestellt. Zudem gibt es spezifische Programme, die neuen Nutzern den erfolgreichen Einsatz von Synchrotrons und FELs vermittlen sollen. Verbreitungsaktivitäten für die Industrie werden durch maßgeschneiderte Unterstützungs- und Zugangsprogramme für diese Nutzergruppe ergänzt. Parallel dazu arbeitet das Konsortium an der ständigen Weiterentwicklung der Technologie. mehr

CAROTS

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Das Projekt CAROTS (Commercial Analytical Research Organisations Transnational Strategy, HZG: 375,66 TEUR) startete am 1. Januar 2019. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit von Großforschungseinrichtungen (Synchrotron- und Neutronenquellen) mit kommerziellen Dienstleistungsanbietern (CAROs) zur Verbesserung der Services für industrielle Nutzer. Hierzu wird zum einen die Zusammenarbeit mit bestehenden Analytik-Dienstleistern intensiviert und zum anderen verfolgt CAROTS das Ziel, im Ostseeraum neue Dienstleistungsunternehmen bei der Gründung zu unterstützen, um regionale oder thematische Marktlücken zu füllen. Die Aufgaben des HZG in CAROTS sind die Koordination der projektinternen Kommunikation sowie die Sichtbarmachung des Projekts nach außen. mehr

EARIV - European Analytical Research Infrastructure Village

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Europa verfügt über das weltweit beste Portfolio an Forschungsinfrastrukturen, welche jährlich von einer breiten und dynamischen Nutzergemeinschaft von mehreren zehntausend Wissenschaftlern genutzt werden. Diese einzigartigen, jedoch immer noch auch exotischen Großforschungseinrichtungen wie Neutronen- und Synchrotronstahlungsquellen ermöglichen bemerkenswerte Einblicke in alle Arten von Materie, insbesondere neue Werkstoffe und nanoskalierte Materialien. Die Forschungsinfrastrukturen dienen nicht nur der Grundlagenforschung, sondern sind immer mehr auch als Werkzeug für gewerbliche Forschung durch die Industrie gefragt. Für diese bieten sich verschiedene Möglichkeiten: vom kostenpflichtigen Erwerb der Strahlzeit bis zu Forschungskooperationen mit den jeweiligen Forschungszentren.
Des Weiteren gibt es diverse EU-geförderte Initiativen zur Stärkung der Kooperation zwischen Großforschungseinrichtungen und der europäischen Industrie, wodurch Unternehmen kostenlose Testmessungen zur Verfügung gestellt werden können. mehr

ESS/BEER

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Im Rahmen des durch das BMBF finanzierten Design Update Projekts für die Europäische Spallationsquelle ESS werden in den beteiligten Helmholtz-Zentren FZJ, HZG, HZB und bei der TU München neuartige Konzepte für Neutroneninstrumentierung entwickelt. HZG und Partner aus der Tschechischen Republik reichten erfolgreich einen Projektantrag für ein gemeinsames Ingenieur-wissenschaftliches Diffractometer (Beamline for European materials Engineering Research, BEER) an der ESS ein. HZG ist auch beteiligt an der Entwicklung von Konzepten auf den Gebieten Reflektometrie, 3He-freie Neutronendetektoren, ESS-spezifische Probenumgebung und der Kommunikationsplattform "High Data Rate Initiative (HDRI)". mehr

SINE 2020

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SFB 986

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Ziel des DFG-finanzierten Sonderforschungsbereichs SFB 986 „Tailor-Made Multi-Scale Materials Systems– M³“ ist die Herstellung und Charakterisierung von neuartigen multiskaligen Materialsystemen. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der TU Hamburg-Harburg, der Universität Hamburg und HZG. In einem Zentralprojekt des SFBs stellt GEMS den Projektpartnern spezielle Charakterisierungsmethoden an Synchrotron- und Neutronenquellen zur Verfügung. mehr

MLZ

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Die Kooperation zwischen der Technischen Universität München (TUM) und den Helmholtz-Zentren FZJ und HZG am FRM II wird im Rahmen des Heinz Maier-Leibnitz Zentrums (MLZ) organisiert, das in 2012 gegründet wurde. Die TUM und die Helmholtz-Zentren betreiben zusammen 30 Neutroneninstrumente mit Weltklasseniveau am FRM II. Die Expertise der beteiligten Partner wird in sechs Wissenschaftsgruppen organisiert. Gemeinsame Professuren sind ebenfalls geplant. mehr

Technologie und Medizin

Im Portfolioprojekt "Technology and Medicine - in vivo multimodal imaging of polymeric biomaterials" wird die Kompetenz der beteiligten Helmholtz-Zentren HZG (Koordinator), FZJ, GSI, HZB, HZDR und KIT und von den assoziierten Partner-Universitäten (Freie Universität Berlin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, RWTH Aachen) gebündelt, um das in vivo Verhalten von Polymer-Biomaterialsystemen zu klären. Die HZG-Beteiligung an diesem Projekt ist die Micro- und Nanotomographie. mehr