Institut für Küstenforschung
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Systemanalyse und Modellierung

Ziele des Institutsteils “Systemanalyse und Modellierung” sind die Entwicklung von Vorhersagemethoden, die Rekonstruktion vergangener Umweltzustände sowie die Konstruktion von möglichen zukünftigen Szenarien in Verbindung mit sozio-ökonomischen Analysen.

Die Prozesse in der Küstenzone und deren Änderungen werden aus physikalischer, ökologischer und sozio-ökonomischer Perspektive beobachtet, simuliert, analysiert und bewertet. Schwerpunkte sind Themen wie Stürme, Seegang, Meeresspiegel, Wasserqualität, Meeresraumordnung und Klimaanpassung. Mit unseren Forschungsarbeiten entwickeln und fördern wir das Verständnis von Umweltbedingungen und deren Bewertung mit dem Ziel, die wissenschaftliche Basis für operationelle und strategische Entscheidungsprozesse in Behörden, in der Wirtschaft sowie für die Öffentlichkeit bereitzustellen.

Ein zentrales Element und Produkt ist coastDat, eine Datenbank zur Bewertung langfristiger Veränderungen.

Unsere Expertise ist:
  • Analyse von Variabilität und langfristigen Veränderungen im Küstenraum
  • Behandlung von Fragen zur Widerstandsfähigkeit, Verwundbarkeit und Anpassungsfähigkeit von gesellschaftlichen Küstensystemen
  • Entwicklung, Anwendung und Kopplung regionaler Umweltmodelle, z.B. Atmosphärenmodelle, Seegangs- und Sturmflutmodelle, Schelfmeer-, Ästuar- sowie Ökosystemmodelle
  • Statistische Analysen großer Datensätze und Datenassimilation
  • Empirisch basierte Analysen von Raum- und Problemwahrnehmungen unterschiedlicher Akteure sowie von Planungsprozessen und Institutionen

Unsere Forschung trägt zur gesellschaftlichen Bewertung möglicher Ziele, Risiken und Chancen im Austausch mit gesellschaftlichen Akteuren bei. Eine wichtige Rolle nimmt dabei das Norddeutsche Klimabüro ein.