Sozioökonomie des Küstenraumes

Forschungsprojekte

ENHANCE

enhance - Partnership for Risk Reduction

Vergangene Naturkatastrophen und deren Auswirkungen in Europa haben gezeigt, dass die Stärkung der Gesellschaft gegenüber Naturgefahren eine wichtige Aufgabe darstellt um heute und in Zukunft besser mit solchen Ereignissen umgehen zu können. In diesem Zusammenhang forscht das ENHANCE Projekt zu neuen Wegen um die Resilienz der Gesellschaft zu erhöhen. Als mögliches Instrument werden neue Multi-Sektor-Partnerships untersucht – Partnerschaften zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor, wobei dem Finanzsektor (z.B. Versicherungen) eine wichtige Rolle zukommt. Die Untersuchungen beziehen viele unterschiedliche Naturgefahren wie Hitzewellen, Waldbrände, Flutereignissen, Trockenheit, Sturmfluten und Vulkanausbrüche mit ein. mehr


BONUS BALTSPACE (2015-2018)

Balt Space Logo

Ziel dieses Vorhabens (8 Partner, Koordinator Södertörn Universität, Schweden) ist es, wissenschaftsbasierte Ansätze und Werkzeuge zur Unterstützung der maritimen Raumordnung (MSP) in ihrer politikfeldintegrierenden Rolle bereitzustellen. In BONUS BALTSPACE soll dieses Ziel durch Kombination einer vertieften interdisziplinären Analyse der aktuellen Integrationsherausforderungen (z. B: über Politikbereiche, Sektoren, Stakeholder-Interessen, Wissensformen, ökologische und politischen Raumskalen, wissenschaftliche Disziplinen) mit Entwicklung und Test wissenschaftsbasierter Ansätze und Werkzeuge, die diese Herausforderungen angehen können, erreicht werden.. Die Abteilung Sozioökonomie des Küstenraumes ist an allen Arbeitspaketen beteiligt und verantwortlich für die Leitung des Arbeitspakets 3 (Approaches and Tools). Dies beinhaltet die federführende Verantwortung für Test und Bewertung des sog. bow-tie-Ansatzes für Risiko- und Politikanalyse, von Governance-Baselines zur Beschreibung der institutionellen Dynamik (Weiterentwicklung unserer Arbeit aus dem KnowSeas-Projekt und in LOICZ). mehr


REKLIM

REKLIM

Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) ist ein Verbund von neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. REKLIM nutzt die in der HGF gebündelte Kompetenz für regionale Beobachtungs- und Prozessstudien (In-situ Beobachtungen, luftgestützte - und Satellitenbeobachtungen) in Kombination mit Modellsimulationen zur Verbesserung von regionalen und globalen Klimamodellen, die eine solide Basis für klimabezogene Entscheidungshilfen bieten sollen. mehr


MERIKA (Marine Energy Research Innovation and Knowledge Accelerator, 2014-2017)

MERIKA logo

MERIKA (Marine Energy Research Innovation and Knowledge Accelerator, 2014-2017) ist eine ehrgeizige, von der Europäischen Union im 7. Rahmenprogramm (REGPOT) geförderte, Initiative der University of the Highlands and the Islands (UHI) in Schottland. Das Projekt zielt darauf ab, ein Zentrum der Forschung und Innovation zu erneuerbaren Meeresenergien im schottischen Hochland und auf den Inseln zu etablieren. In diesem Rahmen arbeitet die Abteilung Sozioökonomie des Küstenraumes zusammen mit Wissenschaftlern der Scottish Association for Marine Sciences in Oban an Themen zu erneuerbaren Energien aus dem Meer und Meeresraumordnung. Dies schließt gegenseitige Forschungsaufenthalte ein. mehr


Wind Power and Landscape (2013-2015)

Spain project

Dieses Projekt, gefördert durch das Spanische Wirtschaftsministerium, bringt Forschergruppen aus 3 Ländern für eine vergleichende Studie zu Landschaftswerten in Verbindung mit Windparks zusammen. Aus dem Ausbau der erneuerbaren Energien entstehende Energielandschaften sind zu einem wichtigen Diskussionspunkt in vielen europäischen Ländern geworden. In diesem Projekt werden verschiedene Konzepte und Methoden zur Landschaftsbewertung, insbesondere historische Landschaftscharakterisierung (HLC), Landscape Character Assessment (LCA) und kulturelle Ökosystemleistungen (CES) eingesetzt. Besonderes Augenmerk wird auf die Analyse der Offshore-Windkraft gelegt, da kulturelle Bewertungen im Meeresraum absolutes Neuland sind, die Thematik aber eine wichtige Rolle im Rahmen der maritimen Raumordnung spielt. mehr


Risikobewusstsein Klimawandel

Risikobewusstsein

Seit 2008 werden in einer Telephonumfrage jährlich jeweils ca. 500 Hamburger Bürgerinnen und Bürger um ihre Einschätzung zum Einfluss des Klimawandels auf ihr Leben sowie die Wahrscheinlichkeit des Eintretens
von Naturkatastrophen gebeten. Im Auftrag des Helmholtz-Zentrums Geesthacht führte auch 2015 das Forschungsinstitut forsa (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH) die Befragungen durch. mehr