Forschung
/imperia/md/images/hzg/institut_fuer_kuestenforschung/fittosize__680_0_918f2a67976543d5dfb4c7f83c4221ca_schaubild_moses.jpg

MOSES - Modular Observation Solutions for Earth Systems

Logo Moses

Im Verbundprojekt „MOSES“ wird ein mobil und flexibel einsatzfähiges Mess-System entwickelt, das darauf ausgerichtet ist, hochdynamische Ereignisse wie beispielsweise Starkregen und Hochwässer oder Hitzewellen und Dürren zu erfassen.

MOSES (Modular Observation Solutions for Earth Systems) ist eine Forschungsinitiative von neun Helmholtz-Forschungszentren aus dem Forschungsbereich „Erde und Umwelt“. Das Verbundprojekt untersucht die die Auswirkung von hochdynamischen, extremen Ereignissen, wie beispielsweise Starkregen und Hochwässer oder Hitzewellen und Dürren, vor dem Hintergrund langfristiger Trends. Die Messsysteme werden für die Untersuchungen flexibel und mobil zu Modulen kombiniert. Mit einem Kompartiment-übergreifenden Ansatz (Boden, Wasser, Luft) werden in den MOSES-Modulen Zustandsgrößen und Stoff- und Energieflüsse gemessen. Dazu gehört die Erfassung von Prozessen in den Bereichen Energie, Wasser, Nährstoffe und klimarelevante Gase. Das Verbundprojekt integriert Beobachtungen in der Atmosphäre, an der Landoberfläche, in Küstengebieten, im Ozean und in der Permafrostzone. Das Institut für Küstenforschung am HZG arbeitet bei der Wirkungskette „Hydrologische Extreme“ an zentraler Stelle mit und koordiniert die „Ozeanwirbel“-Wirkungskette.

Von 2017 bis 2021 entwickeln die Helmholtz-Zentren das mobil und flexibel einsatzfähige Mess-System, ab 2022 soll MOSES dann für den regulären Einsatz bereitstehen. In den Aufbau der Forschungsinfrastruktur investiert die Helmholtz-Gemeinschaft ca. 30 Mio €. Koordiniert wird MOSES am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.
Website MOSES