Forschung
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Digital Earth

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Im Verbundprojekt „Digital Earth“ werden neue Methoden entwickelt, um große Mengen an heterogenen Daten aus Atmosphären-, Ozean- und terrestrischer Forschung zusammenzuführen und effizienter zu nutzen.

Um eine bessere Integration von umfangreichen vorhandenen Datensätzen zu erreichen, werden aus den unterschiedlichen Disziplinen im Bereich der Erdwissenschaften Daten zusammengetragen und über die Disziplinen hinweg analysiert. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Natur- und Datenwissenschaftlern sollen digitale Arbeitsabläufe verfeinert, neue Prozesse entwickelt und noch zu entwickelnde Algorithmen in die Analyse einbezogen werden. Ziel ist, schnell anwachsende, multi-parametrische Datensätze zu verarbeiten, sie visuell zu explorieren und mittels künstlicher Intelligenz zu erkunden.

Durch die bessere Integration von Daten und Wissen aus verschiedenen Disziplinen im Bereich der Erdwissenschaften und über die Kompartimente Atmosphäre, Ozean und Land hinweg, können die Zusammenhänge sehr viel besser verstanden und interpretiert werden. Die über Kompartimentgrenzen und Fachdisziplinen hinweg ausgreifenden Forschungen in Digital Earth werden zur Lösung drängender gesellschaftlicher Fragen wie zum Beispiel Klimawandel, Ressourcensicherheit oder Naturkatastrophen / Georisiken beitragen.

Ausgestattet mit einem Volumen von fünf Millionen Euro wollen acht Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft in den kommenden drei Jahren mit dem Projekt „Digital Earth“ (Helmholtz Impuls- und Vernetzungsfonds) Fortschritte erzielen. Koordiniert wird das Projekt vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Das Verbundprojekt Digital Earth steht in direkter Verbindung mit den beiden Verbundprojekten MOSES und ESM - Earth System Modelling.