Institut für Küstenforschung
Elbe Hamburg

Nährstofffracht aus dem Binnenland

Stickstoffverbindungen sind eine wichtige Größe bei der Produktion von Algenbiomasse. Das Team um die HZG-Biologin Kirstin Dähnke hat deshalb für die Elbe intensive Stickstoffmessungen durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass heute der meiste Stickstoff in den landwirtschaftlich geprägten Regionen stromaufwärts von Hamburg in die Elbe eingetragen wird. Das wirkt sich bis in den Hamburger Hafen und die Mündung der Elbe aus. Will man künftig die Überdüngung der Nordsee reduzieren, müssen stromaufwärts Maßnahmen ergriffen werden. mehr

Slider HZG 860x573 Highlight Thema Das Meer im Zeitraffer

Das Meer im Zeitraffer

Die Nord- und Ostsee sind Lebensräume, die sich im Laufe der Zeit immer wieder verändern – auch heute noch. Strömungen, Temperaturen und Winde verändern sich und mit ihnen die Lebensbedingungen für die Meerestiere und Pflanzen. Um zu verstehen, wie stark diese Variabilität ist und wodurch diese ausgelöst wird, haben Forscher des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erstmals eine 60-Jahres-Simulation für die Nord- und Ostsee im Computer laufen lassen. Die Ergebnisse sind zum Teil verblüffend und nicht zuletzt wichtig, um auch die Folgen des Klimawandels zu verstehen. mehr

Highlight Thema Glider Suzanna Clark 860x644.JPG

Lautlose Wirbeljäger

In der deutschen Nordsee werden seit einigen Jahren große Gebiete mit Windparks bebaut. Die Masten wirken wie gigantische Rührstäbe, die den Gezeitenstrom verwirbeln. Mit Unterwasser-Gleitern messen Forscher des Instituts für Küstenforschung jetzt, wie stark die Verwirbelungen sind – um einschätzen zu können, welche Folgen der Ausbau der Offshore-Windenergie auf biologische und chemische Prozesse im Meer haben könnte. mehr

Highlight Thema Drei Elemente auf einen Streich Pröfrock Sedimentproben aus der Nordsee

Drei Elemente auf einen Streich

Woher kommen das Sediment im Wattenmeer oder der Schlick im Hamburger Hafen? Wie verteilen sich Schadstoffe in der Umwelt? Fragen dieser Art können Wissenschaftler heute durch die chemische Analyse von beispielsweise Spurenelementen in Sediment- oder Wasserproben beantworten. Der HZG-Doktorand Tristan Zimmermann hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das die Aufbereitung der Proben enorm beschleunigt. mehr

Awi Eiskern02 Hoerter Out P

Paläoklima - Lernen aus der Vergangenheit

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Paläoklima und Statistik“ schließen aus Erkenntnissen von bereits statt gefundenen Ereignissen auf das, was zukünftig auf uns zukommen könnte. Sie erforschen vergangene Zeiten, um das „Hier und Jetzt“ besser zu verstehen. mehr

Envisat Nordsee

Die Nord- und Ostsee im Blick des Satelliten

Der Klimawandel wird die Lebensbedingungen auf der Erde verändern. Damit stellt sich auch die Frage, wie er sich auf das Phytoplankton, die Basis allen Lebens im Meer, auswirken wird. mehr

Hurrikan Sandy NASA

Der Blick durch den Hurrikan

Wirbelstürme sind seit langem gefürchtet, doch bis heute nicht ganz verstanden. Am Helmholtz-Zentrum Geesthacht haben Wissenschaftler eine Methode entwickelt, um Radarbilder von Wirbelstürmen auszuwerten. In einer Art Schnappschuss lassen sich damit die Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen in einem mehrere Hundert Kilometer breiten Hurrikan sehr genau auflösen – Daten, mit denen andere Wissenschaftler herausfinden könnten, was im Innern der Riesenwirbel vor sich geht. mehr

Probenehmer zum Sammeln atmosphärischer N-Deposition

Den Quellen von Nitrat und Ammonium auf der Spur

Stickstoff spielt in Ökosystemen eine bedeutende Rolle. Vor allem Küstengewässer und Flüsse sind oft erhöhten Stickstoffeinträgen und einer zunehmenden Überdüngung ausgesetzt. In der Arbeitsgruppe „Isotope“ des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht verfolgen die Wissenschaftler um Abteilungsleiterin Dr. Kirstin Dähnke deshalb, woher der Stickstoff stammt und was mit ihm in den Gewässern passiert. Dabei machen sie sich die unterschiedlichen natürlichen Isotopenverhältnisse der verschiedenen Stickstoffverbindungen zunutze. mehr

Buehne Ifk Fotolia 28228801 Faehre 01

Meeresforschung mit dem Fährschiff

Zum besseren Verständnis der Prozesse in den Küstenmeeren als auch zur Beobachtung von Kurz- Langzeitveränderungen durch anthropogene, also vom Menschen verursachte Einflüsse, sind kontinuierliche Beobachtungen der Küstengewässer auf verschiedenen Raum- und Zeitskalen notwendig. mehr

Highlight Weiße Weihnachten Kranz weiß

Die Hoffnung auf weiße Weihnachten schmilzt dauerhaft

In Norddeutschland hoffen wir – wie auch im Rest der Republik – alle Jahre wieder auf weiße Weihnachten. Oft werden wir dabei enttäuscht. Denn es klappt bei uns im Norden unter den heutigen klimatischen Bedingungen nur etwa jedes dritte Jahr. Und auch innerhalb Norddeutschlands gibt es dabei deutliche regionale Unterschiede. mehr

Frachtschiff iStock Schiffsemissionen 780x438 für Topslider IfK Startseite

Schiffsemissionen

Anfang Oktober diesen Jahres stieß das unter der Flagge Liberias fahrende Containerschiff “Yang Ming Utmost” beim Auslaufen aus dem Hamburger Hafen eine riesige Rauchwolke aus. Dieser Vorfall machte das Thema Schiffsabgase für jedermann, der sich in der Nähe aufhielt, sichtbar. Tatsächlich spielen die von Schiffen ausgehenden Emissionen für die Luftqualität in der Nordseeregion eine bedeutende Rolle. Das haben HZG-Wissenschaftler der Abteilung „Chemietransportmodellierung“ des Institutsteils „Biogeochemie im Küstenmeer“ um Leiter Dr. Volker Matthias anhand einer umfassenden Analyse belegt. mehr

20170802messkampagneprandtlsinabold05

Von Scharhörn bis Oortkaten

Lachgas-Laser, Wasserschöpfer, Kastengreifer – auf ihrer Messkampagne auf der Elbe kamen viele Forschungsgeräte zum Einsatz. mehr

Elbe Hamburg

Nährstofffracht aus dem Binnenland

Stickstoffverbindungen sind eine wichtige Größe bei der Produktion von Algenbiomasse. Das Team um die HZG-Biologin Kirstin Dähnke hat deshalb für die Elbe intensive Stickstoffmessungen durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass heute der meiste Stickstoff in den landwirtschaftlich geprägten Regionen stromaufwärts von Hamburg in die Elbe eingetragen wird. Das wirkt sich bis in den Hamburger Hafen und die Mündung der Elbe aus. Will man künftig die Überdüngung der Nordsee reduzieren, müssen stromaufwärts Maßnahmen ergriffen werden. mehr

Ludwig Prandtl Ruegen

Willkommen an Bord!

Das Forschungsschiff LUDWIG PRANDTL ist vom 3. bis 7. Juli wieder auf Tour – dieses Jahr in Sassnitz, Barth und Timmendorf. mehr

CoastMap Satellitenbild Nordsee Aktuelles Übersicht 860x573

Küstenforschung aus Geesthacht auf Deutschlandtour

Noch bis zum 28. September 2017 ist die Mitmach-Ausstellung ScienceStation in verschiedenen deutschen Bahnhöfen unterwegs. Unter dem diesjährigen Motto „Meere und Ozeane“ können die Besucher an den Experimentierstationen viele interessante Fakten über die Meere und Ozeane erfahren und eigenständig experimentieren. Mit dabei sind in diesem Jahr zwei Ausstellungsstücke aus dem Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG): Die CoastMap-Webapp und das Flaschenpost-Driftexponat. Der Eintritt ist frei. mehr

Slider HZG 860x573 Highlight Thema Das Meer im Zeitraffer

Das Meer im Zeitraffer

Die Nord- und Ostsee sind Lebensräume, die sich im Laufe der Zeit immer wieder verändern – auch heute noch. Strömungen, Temperaturen und Winde verändern sich und mit ihnen die Lebensbedingungen für die Meerestiere und Pflanzen. Um zu verstehen, wie stark diese Variabilität ist und wodurch diese ausgelöst wird, haben Forscher des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erstmals eine 60-Jahres-Simulation für die Nord- und Ostsee im Computer laufen lassen. Die Ergebnisse sind zum Teil verblüffend und nicht zuletzt wichtig, um auch die Folgen des Klimawandels zu verstehen. mehr

CoastMap Satellitenbild Nordsee Aktuelles Übersicht 860x573

Von Menschen, Meeren und Apps

In dieser Ausgabe des Forschungspodcast Resonator der Helmholtz-Gemeinschaft spricht Moderator Holger Klein mit Kay Emeis vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht unter anderem über den Einfluss, den tausende Windräder in der Nordsee auf das Ökosystem haben und eine App, die Küstenforschung erklärt. mehr

Mehrmeer

Ozean-Workshop für Jugendliche: Alle Chancen offen

03.03.2017/Kiel, Helgoland, Geesthacht. Drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft organisieren vom 3. bis 16. September auf Helgoland einen Ozeanworkshop für Jugendliche ab 16 Jahren. Die ersten Bewerbungen sind bereits eingetroffen, aber noch ist nichts entschieden: Die Bewerbungsfrist läuft noch vier Wochen. mehr

Highlight Thema Glider Suzanna Clark 860x644.JPG

Lautlose Wirbeljäger

In der deutschen Nordsee werden seit einigen Jahren große Gebiete mit Windparks bebaut. Die Masten wirken wie gigantische Rührstäbe, die den Gezeitenstrom verwirbeln. Mit Unterwasser-Gleitern messen Forscher des Instituts für Küstenforschung jetzt, wie stark die Verwirbelungen sind – um einschätzen zu können, welche Folgen der Ausbau der Offshore-Windenergie auf biologische und chemische Prozesse im Meer haben könnte. mehr

Programme Manager (m/f)

Datum 09.10.2017
Institut Climate Service Center
Standort Hamburg

The Climate Service Center Germany (GERICS), a scientific organizational entity of the Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Centre for Materials and Coastal Research, invites applications for a Programme Manager (m/f). The position is initially limited to 24 months. The place of employment is Hamburg, Germany
mehr


PhD Position (m/f) in numerical modelling of mercury cycling in the environment

Datum 09.10.2017
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

The Institute of coastal research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht hosts a number of highly motivated and experienced researchers in the broad field of coastal research. Our research focus lies on numerical modelling of coastal processes with specific expertise in modelling of atmospheric and marine biogeochemistry and interactions between different environmental compartments on regional and coastal scales. At Helmholtz-Zentrum Geesthacht we develop numerical models with the aim to determine the past and current state of the environment and to identify the major drivers for future changes in the system.

As a part of our chemical model development team the PhD student (m/f) will take part in the further development of our multi-media chemistry transport modelling framework. This includes the implementation of new mechanisms representing the chemical and physical transformations and transport pathways of mercury in the ocean and adjacent environmental compartments. The work will be integrated into a European research project under the European network for observing our changeing planet (ERA-PLANET). The duration of the position is 36 months. The place of employment is Geesthacht.
mehr


PhD Position (m/f) in numerical modelling of organic pollutants in the marine environment

Datum 09.10.2017
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

The Institute of coastal research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht hosts a number of highly motivated and experienced researchers in the broad field of coastal research. Our research focus lies on numerical modelling of coastal processes with specific expertise in modelling of atmospheric and marine biogeochemistry and interactions between different environmental compartments on regional and coastal scales. At Helmholtz-Zentrum Geesthacht we develop numerical models with the aim to determine the past and current state of the environment and to identify the major drivers for future changes in the system.

The objective of this position is to develop and implement a mechanism representing the chemical transformation of persistent organic pollutants (POPs) into our existing earth system modelling framework in order to identify major transport pathways. The focus of the PhD position (m/f) will be on POPs with significance for marine ecosystems, their chemical degradation, physical removal (air-sea exchange, sedimentation), and biologcial uptake in the marine food web. The work will be integrated into a European research project under the European network for observing our changeing planet (ERA-PLANET). The duration of the position is 36 months. The place of employment is Geesthacht.
mehr


Senior Scientist (m/f)

Datum 04.10.2017
Institut Climate Service Center
Standort Hamburg

The Climate Service Center Germany (GERICS), a scientific organizational entity of the Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Centre for Materials and Coastal Research, invites applications for a Senior Scientist (m/f) in 75% part-time (full-time is also possible), as soon as possible, as part of the EU Horizon 2020 funded activity “European Climate Prediction system” (EUCP). The position is limited till 30.11.2021. The place of employment is Hamburg. mehr


Senior Scientist (m/f)

Datum 04.10.2017
Institut Climate Service Center
Standort Hamburg

The Climate Service Center Germany (GERICS), a scientific organizational entity of the Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Centre for Materials and Coastal Research, invites applications for a Senior Scientist (m/f) in 75% part-time (full-time is also possible), as soon as possible, as part of the EU Horizon 2020 funded activity “European Climate Prediction system” (EUCP). The position is limited till 30.11.2021. The place of employment is Hamburg. mehr