Institut für Küstenforschung
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Das Meer im Zeitraffer

Die Nord- und Ostsee sind Lebensräume, die sich im Laufe der Zeit immer wieder verändern – auch heute noch. Strömungen, Temperaturen und Winde verändern sich und mit ihnen die Lebensbedingungen für die Meerestiere und Pflanzen. Um zu verstehen, wie stark diese Variabilität ist und wodurch diese ausgelöst wird, haben Forscher des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erstmals eine 60-Jahres-Simulation für die Nord- und Ostsee im Computer laufen lassen. Die Ergebnisse sind zum Teil verblüffend und nicht zuletzt wichtig, um auch die Folgen des Klimawandels zu verstehen. mehr

Highlight Thema Glider Suzanna Clark 860x644.JPG

Lautlose Wirbeljäger

In der deutschen Nordsee werden seit einigen Jahren große Gebiete mit Windparks bebaut. Die Masten wirken wie gigantische Rührstäbe, die den Gezeitenstrom verwirbeln. Mit Unterwasser-Gleitern messen Forscher des Instituts für Küstenforschung jetzt, wie stark die Verwirbelungen sind – um einschätzen zu können, welche Folgen der Ausbau der Offshore-Windenergie auf biologische und chemische Prozesse im Meer haben könnte. mehr

Highlight Thema Drei Elemente auf einen Streich Pröfrock Sedimentproben aus der Nordsee

Drei Elemente auf einen Streich

Woher kommen das Sediment im Wattenmeer oder der Schlick im Hamburger Hafen? Wie verteilen sich Schadstoffe in der Umwelt? Fragen dieser Art können Wissenschaftler heute durch die chemische Analyse von beispielsweise Spurenelementen in Sediment- oder Wasserproben beantworten. Der HZG-Doktorand Tristan Zimmermann hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das die Aufbereitung der Proben enorm beschleunigt. mehr

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Paläoklima - Lernen aus der Vergangenheit

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe „Paläoklima und Statistik“ schließen aus Erkenntnissen von bereits statt gefundenen Ereignissen auf das, was zukünftig auf uns zukommen könnte. Sie erforschen vergangene Zeiten, um das „Hier und Jetzt“ besser zu verstehen. mehr

Envisat Nordsee

Die Nord- und Ostsee im Blick des Satelliten

Der Klimawandel wird die Lebensbedingungen auf der Erde verändern. Damit stellt sich auch die Frage, wie er sich auf das Phytoplankton, die Basis allen Lebens im Meer, auswirken wird. mehr

Hurrikan Sandy NASA

Der Blick durch den Hurrikan

Wirbelstürme sind seit langem gefürchtet, doch bis heute nicht ganz verstanden. Am Helmholtz-Zentrum Geesthacht haben Wissenschaftler eine Methode entwickelt, um Radarbilder von Wirbelstürmen auszuwerten. In einer Art Schnappschuss lassen sich damit die Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen in einem mehrere Hundert Kilometer breiten Hurrikan sehr genau auflösen – Daten, mit denen andere Wissenschaftler herausfinden könnten, was im Innern der Riesenwirbel vor sich geht. mehr

Probenehmer zum Sammeln atmosphärischer N-Deposition

Den Quellen von Nitrat und Ammonium auf der Spur

Stickstoff spielt in Ökosystemen eine bedeutende Rolle. Vor allem Küstengewässer und Flüsse sind oft erhöhten Stickstoffeinträgen und einer zunehmenden Überdüngung ausgesetzt. In der Arbeitsgruppe „Isotope“ des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht verfolgen die Wissenschaftler um Abteilungsleiterin Dr. Kirstin Dähnke deshalb, woher der Stickstoff stammt und was mit ihm in den Gewässern passiert. Dabei machen sie sich die unterschiedlichen natürlichen Isotopenverhältnisse der verschiedenen Stickstoffverbindungen zunutze. mehr

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Meeresforschung mit dem Fährschiff

Zum besseren Verständnis der Prozesse in den Küstenmeeren als auch zur Beobachtung von Kurz- Langzeitveränderungen durch anthropogene, also vom Menschen verursachte Einflüsse, sind kontinuierliche Beobachtungen der Küstengewässer auf verschiedenen Raum- und Zeitskalen notwendig. mehr

Highlight Weiße Weihnachten Kranz weiß

Die Hoffnung auf weiße Weihnachten schmilzt dauerhaft

In Norddeutschland hoffen wir – wie auch im Rest der Republik – alle Jahre wieder auf weiße Weihnachten. Oft werden wir dabei enttäuscht. Denn es klappt bei uns im Norden unter den heutigen klimatischen Bedingungen nur etwa jedes dritte Jahr. Und auch innerhalb Norddeutschlands gibt es dabei deutliche regionale Unterschiede. mehr

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Schiffsemissionen

Anfang Oktober diesen Jahres stieß das unter der Flagge Liberias fahrende Containerschiff “Yang Ming Utmost” beim Auslaufen aus dem Hamburger Hafen eine riesige Rauchwolke aus. Dieser Vorfall machte das Thema Schiffsabgase für jedermann, der sich in der Nähe aufhielt, sichtbar. Tatsächlich spielen die von Schiffen ausgehenden Emissionen für die Luftqualität in der Nordseeregion eine bedeutende Rolle. Das haben HZG-Wissenschaftler der Abteilung „Chemietransportmodellierung“ des Institutsteils „Biogeochemie im Küstenmeer“ um Leiter Dr. Volker Matthias anhand einer umfassenden Analyse belegt. mehr

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Küstenforschung aus Geesthacht auf Deutschlandtour

Noch bis zum 28. September 2017 ist die Mitmach-Ausstellung ScienceStation in verschiedenen deutschen Bahnhöfen unterwegs. Unter dem diesjährigen Motto „Meere und Ozeane“ können die Besucher an den Experimentierstationen viele interessante Fakten über die Meere und Ozeane erfahren und eigenständig experimentieren. Mit dabei sind in diesem Jahr zwei Ausstellungsstücke aus dem Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG): Die CoastMap-Webapp und das Flaschenpost-Driftexponat. Der Eintritt ist frei. mehr

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Das Meer im Zeitraffer

Die Nord- und Ostsee sind Lebensräume, die sich im Laufe der Zeit immer wieder verändern – auch heute noch. Strömungen, Temperaturen und Winde verändern sich und mit ihnen die Lebensbedingungen für die Meerestiere und Pflanzen. Um zu verstehen, wie stark diese Variabilität ist und wodurch diese ausgelöst wird, haben Forscher des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) erstmals eine 60-Jahres-Simulation für die Nord- und Ostsee im Computer laufen lassen. Die Ergebnisse sind zum Teil verblüffend und nicht zuletzt wichtig, um auch die Folgen des Klimawandels zu verstehen. mehr

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Von Menschen, Meeren und Apps

In dieser Ausgabe des Forschungspodcast Resonator der Helmholtz-Gemeinschaft spricht Moderator Holger Klein mit Kay Emeis vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht unter anderem über den Einfluss, den tausende Windräder in der Nordsee auf das Ökosystem haben und eine App, die Küstenforschung erklärt. mehr

Mehrmeer

Ozean-Workshop für Jugendliche: Alle Chancen offen

03.03.2017/Kiel, Helgoland, Geesthacht. Drei Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft organisieren vom 3. bis 16. September auf Helgoland einen Ozeanworkshop für Jugendliche ab 16 Jahren. Die ersten Bewerbungen sind bereits eingetroffen, aber noch ist nichts entschieden: Die Bewerbungsfrist läuft noch vier Wochen. mehr

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Lautlose Wirbeljäger

In der deutschen Nordsee werden seit einigen Jahren große Gebiete mit Windparks bebaut. Die Masten wirken wie gigantische Rührstäbe, die den Gezeitenstrom verwirbeln. Mit Unterwasser-Gleitern messen Forscher des Instituts für Küstenforschung jetzt, wie stark die Verwirbelungen sind – um einschätzen zu können, welche Folgen der Ausbau der Offshore-Windenergie auf biologische und chemische Prozesse im Meer haben könnte. mehr

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Neues Unterwasser-Observatorium bei Boknis Eck

Boknis Eck – der Name ist bei Meeresforscherinnen und Meeresforschern rund um den Globus ein Begriff. Seit 1957 werden in der Eckernförder Bucht einmal im Monat Daten zum Zustand der Ostsee erhoben. Damit ist Boknis Eck eine der ältesten regelmäßig betriebenen marinen Zeitserienstationen weltweit. Um nun auch kurzfristigere Prozesse im Wasser erkennen zu können, haben das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht jetzt zusätzlich ein festes Observatorium in 14,5 Metern Tiefe am Meeresboden installiert, das permanent grundlegende Messwerte erfasst. Der sogenannte „Boknis Eck-Knoten“ hat zum Jahreswechsel den Betrieb aufgenommen. mehr

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Wunsch oder Wirklichkeit: Weiße Weihnachten in Norddeutschland

„Weiße Weihnachten?! Das gab es früher viel häufiger.“ Dieser Eindruck ist fest in unseren Köpfen verankert. Grüne Weihnachten werden darum schnell dem Klimawandel zugeschrieben. Auswertungen langjähriger Wetterdaten durch Klimaforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) zeigen, dass weiße Weihnachten in Norddeutschland schon immer recht selten waren. mehr

Highlight Thema Drei Elemente auf einen Streich Pröfrock Sedimentproben aus der Nordsee

Drei Elemente auf einen Streich

Woher kommen das Sediment im Wattenmeer oder der Schlick im Hamburger Hafen? Wie verteilen sich Schadstoffe in der Umwelt? Fragen dieser Art können Wissenschaftler heute durch die chemische Analyse von beispielsweise Spurenelementen in Sediment- oder Wasserproben beantworten. Der HZG-Doktorand Tristan Zimmermann hat jetzt ein Verfahren entwickelt, das die Aufbereitung der Proben enorm beschleunigt. mehr

Jahrestagung 2017

Die Wissenschaft des Helmholtz-Zentrums Geesthacht dient dem Menschen und seinem Lebensraum von morgen. Um neue Materialien für den Leichtbau, den Umweltschutz oder die Medizintechnik zu erforschen und zu nutzen, ist besonders Weitblick erforderlich.
Ort: Panoramadeck im Emporio Tower
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KÜNO Coastal Summer School

The summer school “How to govern marine environment: Baltic sea and sediment services as a case study“ will give an interdisciplinary overview on topics related to the functioning of marine environments and their possible response to human impacts and their governance.
Ort: Town of Lauenburg and on board of the RV "Elisabeth Mann Borgese"
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Scientist (m/f)

Datum 15.06.2017
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

Scientist (m/f)
code no. 2017/KS 8
The place of employment is Geesthacht.

The Institute of coastal research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht hosts a number of highly motivated and experienced researchers in the broad field of coastal research. A research focus lies on numerical modelling of coastal processes with specific expertise in modelling of atmosphere, ocean, marine biogeochemistry, atmosphere and ocean chemistry and sediment transport and morphodynamics on regional and coastal scales. We plan to enlarge our modeling team by an expert in discharge modelling and invite applications for a permanent position. We are looking for a highly motivated and experienced scientist (m/f) and acknowledged expert (m/f) in hydrological modeling on climate timescales. The duration of the position is 24 months. mehr


PhD Position (m/f) in numerical modelling of coastal and shelf morphodynamics

Datum 15.06.2017
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

PhD Position (m/f)
in numerical modelling of coastal and shelf morphodynamics

The Institute of Coastal Research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht investigates coastal and shelf processes including interaction between land, sea and human being. As a means to identify the potential for change, sustainability and adaptation, scientists at the institute provide the tools, assessments and scenarios for managing the vulnerable coastal and shelf landscape. Coastal and shelf mud deposits represent the proximal sink for continent-derived material during modern sea level conditions. They serve as habitat for benthic life and store large quantities of carbon, nutrients, and contaminants. Most of them initiated to develop during mid- to late Holocene. Despite of their important role in the global source-to-sink transport and ecosystem functioning, their growth dynamics and the particular natural as well as anthropogenic drivers that shape their morphology remain largely unknown.

The objective of the position is to investigate the basic driving mechanisms for morphogenesis and morphological development of large-scale (10-100 km in length) shelf mud depocenters, with particular emphasis on the impact of extreme/energetic events (e.g. storms, floods, energetic internal waves and submesoscale eddies) as well as intensive human activity (bottom trawling).

The duration of the position is 36 months.

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Senior Scientist (m/f)

Datum 07.06.2017
Institut Climate Service Center
Standort Hamburg

The Climate Service Center Germany (GERICS), a scientific organizational entity of the Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Centre for Materials and Coastal Research, invites applications for a Senior Scientist (m/f), as soon as possible, as part of the BMBF-project ViWa (VirtualWaterValues). Aim of ViWa is to provide information from the local to the global scale in order to develop praxis-relevant solutions for the efficient and sustainable use of the global water resources. Within ViWa a multi-disciplinary monitoring and modelling framework will be developed and applied. GERICS contributes to ViWa by providing high-resolution global-scale climate information using a multi-domain downscaling approach as well as by sophisticated analyses of natural climate variability effecting global water resources.

The position is a part time job (75%) and limited to the 30th of April 2020, which is the scheduled end of the ViWa-project.
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Two Ph.D. Positions (m/f)

Datum 24.05.2017
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

The Institute of Coastal Research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht investigates the physical and biogeochemical dynamics of the coastal ocean and the impact of anthropogenic influences on the natural state. One main focus is the coastal observing system COSYNA (Coastal Observing System for Northern and Arctic Seas) for the systematic observation and modelling of the North Sea, Baltic Sea and Arctic coastal waters.

We invite applications for two Ph.D. Positions (m/f) in the area of Marine Biogeochemistry, studying the carbon budget in the German Bight and the Wadden Sea. The positions are initially limited to three years with the degrees being awarded through the University of Kiel. Starting date is September 1st, 2017. mehr


In unserem Weblog stellen wir unterschiedliche Bereiche vor, berichten von Veranstaltungen und Messkampagnen, geben Informationen, bereiten komplexe Themen verständlich in Serien auf und lassen natürlich auch die Wissenschaftler selbst zu Wort kommen (in deutscher oder englischer Sprache).

Wir laden Sie herzlich ein, uns durch unseren Alltag in der Küstenforschung zu begleiten!

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