Institut für Küstenforschung
Radar Sylt/Hörnum

Unternehmen Wellenradar

Stephan Sedlacek vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht entwickelt ein offshore-taugliches Radarsystem (4SEAS) zur Bestimmung von Seegang und Wasserstand. Bisher wurden für diesen Zweck Messbojen eingesetzt. Das 4SEAS Projekt ist eines von vier Ausgründungsvorhaben, die von der Helmholtz-Gemeinschaft zur Förderung ausgewählt wurden. In der Startphase unterstützt die Fördermaßnahme „Helmholtz Enterprise“ die Projekte mit jeweils 100.000 Euro. mehr

Von links nach rechts: Nico Stelljes, Christian Kuhlicke,  Volker Meyer, Jochen Luther, Beate Ratter, Malte Busch, Reimund Schwarze, Kira Gee, Daniela Siedschlag, Arnd Holdschlag, Cilli Sobiech, Andreas Kochanowski, Nicole Kruse, Katharina Philipp

Erfahrungsaustausch

Am 7. Februar 2011 trafen sich in Hamburg Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den sozialwissenschaftlichen Fachbereichen der Helmholtz-Zentren in Geesthacht (HZG) und Leipzig (UFZ) zum Erfahrungsaustausch über Ihre Forschung. mehr

Ausgezeichnete Arbeit: Öldrift in der Nordsee

Dr. Alena Chrastansky erhält für ihre Doktorarbeit den mit 3000 Euro dotierten Städtepartnerpreis der Gesellschaft „Harmonie von 1789“. In Ihrer Arbeit hat Chrastansky berechnet, wie sich Ölverschmutzungen entlang der deutschen Nordseeküste verteilen. Ihre Arbeit hat sie am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Universität Hamburg angefertigt. mehr

30-Jahresmittelwert der jährlichen 99 Perzentile der signifikanten Wellenhöhe in m für den Zeitraum 1961-1990 für eine der Referenzsimulationen (links) und mittlere Änderung der jährlichen 99 Perzentile zwischen den Simulationen für die Klimaprojektionen und den Referenzsimulationen (mittleres Klimasignal) in m für den Zeitraum 2071-2100 (rechts). Bereiche, für die das Klimasignal in den vier Klimaprojektionen das gleiche Vorzeichen hat, sind schattiert hinterlegt (orange: positives Vorzeichen, blau: negatives Vorzeichen).

Einfluss von anthropogenen Klimaänderungen auf den Seegang in der Nordsee

Stürme, Sturmfluten und Sturmflutseegang stellen Naturgewalten dar, die das Leben in der Küstenregion der Nordsee prägen und die Sicherheit sowohl auf See als auch im unmittelbaren Küstenbereich nachhaltig beeinflussen. Langfristige Änderungen in der Sturmflut- und Seegangsstatistik können gravierende Auswirkungen auf den Küstenschutz und die Sicherheit auf See haben.

Zur Untersuchung möglicher Auswirkungen anthropogener Klimaänderungen auf den Seegang in der Nordsee wurden am Institut für Küstenforschung vier simulierte Klimaprojektionen für den Seegang im Zeitraum 2071-2100 mit Referenzsimulationen für den Zeitraum 1961-1990 verglichen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden jetzt in einer Studie in "Ocean Dynamics" publiziert.
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Sturm in der Nordsee

Risiko: Extreme Stürme

In einem Sonderbericht fasst der Weltklimarat (IPCC) zusammen, welche Risiken der Klimawandel und klimatische Extremereignisse mit sich bringen. Der Bericht versteht sich außerdem als Handlungsempfehlung und zeigt, wie sich Risiken vermeiden lassen und welche Anpassungsmaßnahmen zu einem vorsorglichen Risikomanagement gehören. Prof. Dr. Hans von Storch, Leiter des Institutes für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht und Mitautor des Weltklimaberichtes, bezieht Stellung. Gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Frauke Feser, Dr. Burkhard Rockel und Dr. Ralf Weisse legt er den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu Stürmen und Sturmfluten dar und schätzt zukünftige Risiken ein. mehr

Bodennebel

Aerosole über Europa

Zur gezielten Beurteilung von Luftbelastungen wurde in einer Modellstudie die bodennahe Aerosol- (Feinstaub-)Verteilung über Europa für die Jahre 2000 und 2001 rekonstruiert. Aerosolpartikel gehören zu den wichtigsten Luftschadstoffen in Europa und stellen eine der größten Unsicherheiten in Klimamodellen dar. Die höchsten Aerosolkonzentrationen findet man im Benelux-Gebiet, im südlichen Polen, in der Po-Ebene sowie in Bulgarien und Rumänien. mehr

Ausbruch des Eyjafjallajökull; Foto: Sigrún Hreinsdóttir

Ausbruch des Eyjafallajökull Vulkans auf Island

GKSS Wissenschaftler bestätigen mit Hilfe unabhängiger Modellsimulationen die mehrfach kritisierten Vorhersagen der Ascheverteilung durch das Volcanic Ash Center in London. Zusätzlich konnten Aussagen zur Konzentration der Aschepartikel getroffen werden. Diese Aussagen wurden durch Abgleich der Modellergebnisse mit Messungen untermauert. mehr

Polyfluorierte Verbindungen in der norddeutschen Küstenatmosphäre

Seit mehr als 50 Jahren wird in der Industrie eine Gruppe polyfluorierter organischer Verbindungen (PFC) eingesetzt, um Oberflächen fett-, wasser- und schmutzabweisend zu machen. Ihre Eigenschaft der thermischen und chemischen Stabilität macht einige PFC zu langlebigen und toxischen Schadstoffen, die sich in der Umwelt anreichern können. Ein wichtiger Transportweg von PFC in der Umwelt ist die Atmosphäre. Im November 2007 wurden in Norddeutschland Luftproben an Land und auf der Nordsee genommen und die Schadstoffe darin analysiert. PFC in den landbasierten Proben waren mehr als doppelt so hoch konzentriert wie in den Nordseeproben. Die Schadstoffbelastung war vor allem von der Richtung, aus der die Luftmassen stammten, und damit vom Mittel bis Langstreckentransport abhängig. Südwestlich gelegene Quellenregionen waren wahrscheinlich verantwortlich für hohe PFC Luftkonzentrationen. mehr

Roter Thunfisch

Was beeinflusste Thunfischfänge zwischen 1525 und 1756 in Südeuropa?

Langfristige Veränderungen der Temperatur können die Produktivität und Zusammensetzung von Ökosystemen beeinflussen. Die Analyse der Variation von Umweltdaten aus Zeiten, in denen dieser menschliche Einfluss nicht so stark war wie heute, kann daher die Zusammenhänge zwischen dem Klima, beziehungsweise den Umweltbedingungen und der ökologischen Produktivität viel klarer aufzeigen.

Eine Studie versucht, die Beziehung zwischen den Temperaturschwankungen und der Population des Blauflossen-Thunfisches (auch Roter Thunfisch) im Mittelmeerraum zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert zu entwirren, indem historische Fangaufzeichnungen, Temperaturrekonstruktionen aus Proxy-Daten und Simulationen des vergangenen Klimas mit einem globalen Klimamodell zusammengeführt und analysiert wurden. mehr

Forschung vor Anker 2011_Stralsund

„Ich werd verrückt, dat is ja die Ludwig Prandtl“

Die „Ludwig Prandtl“ ist nach einer Woche „Forschung vor Anker Tour“ in der Ostsee wieder auf dem Weg in die Nordsee. Vom 04. bis 09. Juli legte das Forschungsschiff des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht in den Häfen Stralsund, Greifswald, Ueckermünde und Szczecin an und wurde von bekannten und neuen Gesichtern begrüßt. mehr

HZG-Jahrestagung 2019

Save the Date: Die Jahrestagung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht findet am 27. Juni 2019 in der Handelskammer Hamburg statt.
Ort: Handelskammer Hamburg
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PhD Position (m/f/d) in the area of Marine Biogeochemistry

Datum 19.02.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

One scientific focus of the Institute of Coastal Research is the coastal observing system COSYNA (Coastal Observing System for Northern and Arctic Seas) for the systematic observation and modelling of the North Sea, Baltic Sea and Arctic coastal waters. One current project is to determine the carbon budget in the German Bight, aiming at a better understanding of the processes governing the sinks and sources in this region. The German Bight is an example of a very dynamic shelf sea region, influenced by outflow from major rivers like the Elbe, exchange with extensive tidal mud flats and marshes within the Wadden Sea, and coastal processes acting on different time scales, such as winds, tides and the residual circulation of the North Sea.

We invite applications for a PhD position (m/f/d) in the research group In Situ Measurements at the Institute of Coastal Research with preferred starting date on May 1, 2019. The position is limited to three years with the degree being awarded through the University of Kiel. Within this research group we are operating an intensive monitoring program measuring different carbon parameters onboard of commercial vessels (FerryBox systems, www.ferrybox.org) and on targeted research cruises.
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Metadatenadministrator (m/w/d) des Helmholtz Coastal Data Centers (HCDC) Fachrichtung Datenmanagement

Datum 12.02.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

In unserem Institut für Küstenforschung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorerst auf zwei Jahre befristet - einen Metadatenadministrator (m/w/d). mehr


Geoinformatiker (m/w/d) des Helmholtz Coastal Data Centers (HCDC) Fachrichtung Datenmanagement

Datum 12.02.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

In unserem Institut für Küstenforschung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorerst auf zwei Jahre befristet - einen Geoinformatiker (m/w/d) im Bereich wissenschaftliches Datenmanagement. mehr


2 PhD Positions (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´ funded by the associated Helmholtz Excellence network

Datum 30.01.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Institute of Coastal Research invites applications for 2 PhD positions (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´, funded by the associated Helmholtz Excellence network. mehr


Postdoc Position (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´, funded by the associated Helmholtz Excellence network

Datum 30.01.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Institute of Coastal Research invites applications for a Postdoc position (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´, funded by the associated Helmholtz Excellence network. mehr


Blog Kuestenforschung

In unserem Weblog berichten wir aus unserem Arbeitsalltag. Von Messkampagnen, Veranstaltungen, Stellenangeboten, Mitarbeiter/innen, Publikationen, Kooperationen ... und mehr.

Wenn Sie wissen wollen, was hinter der Küstenforschung steckt. Wir laden Sie ein, uns durch unseren Alltag zu begleiten - er ist alles andere als Routine!

==> Weblog Küstenforschung

ESKP Screenshot

ESKP (Earth System Knowledge Platform) ist die Wissensplattform des Forschungsbereichs "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft und wird von acht Helmholtz-Zentren getragen.

Die Website eskp.de vermittelt anschaulich und verständlich Wissen zu den zentralen Themen Naturgefahren, Klimawandel, Schadstoffe und Auswirkungen der Energiewende auf die Umwelt in Form von wissenschaftlichen Artikeln, Interviews, Video-Clips, Science-GIFs, Infografiken und mehr. Durch die Bandbreite der Expertise im Forschungsbereich "Erde und Umwelt" können komplexe Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gesamtheitlich dargestellt werden.

==> Beiträge des Helmholtz-Zentrums Geesthacht auf der Wissensplattform ESKP