Institut für Küstenforschung

Das Norddeutsche Klimabüro auf der 1. Hamburger Klimawoche

Das Norddeutsche Klimabüro wird sich von Mittwoch bis Sonnabend (23.-26. September) zusammen mit dem KlimaCampus auf der 1. Hamburger Klimawoche vorstellen. Mehr als 60 Akteure präsentieren ein wissenschaftlich-buntes Programm zum Schauen und Ausprobieren. Ein Highlight wird die Klimanacht am Freitagabend mit Podiumsdiskussion und dem Klimatheater "Coleoptera" sein. mehr

Der Norddeutsche Klimaatlas ist Teil der neuen Dauerausstellung „Erforschung und Nutzung der Meere“ im Ozeaneum Stralsund.

Norddeutsches Klimabüro beteiligt sich an neuer Ausstellung im Ozeaneum Stralsund

Heute öffnet das Ozeaneum Stralsund die Pforten zu der neuen Dauerausstellung „Erforschung und Nutzung der Meere“. Auf 500 m² werden aktuellen Themen der deutschen Meeresforschung vermittelt. Die Ausstellung entstand unter maßgeblicher Beteiligung und in Kooperation unter anderem mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM). Das Norddeutsche Klimabüro am Helmholtz-Zentrum Geesthacht hat den „Norddeutschen Klimaatlas“ für die Ausstellung aufbereitet. mehr

Cop16 Cancun Mexiko

HZG at the UN Climate Conference in Cancùn

More and more civil society observers are attending the COPs every year, and many observers essentially treat the COP as a central, global meeting place for all discussions, academic work and outreach related to climate change. mehr

Fächerecholotmessungen über einer experimentellen Verklappungsstelle vor der Küste Mecklenburg Vorpommerns

Im Rahmen des DYNAS-Projektes (Dynamik natürlicher und anthropologischer Sedimentation) wurde vom Institut für Ostseeforschung (IOW) vor der Küste von Warnemünde eine experimentelle Verklappung von Baggergut durchgeführt. Das Experiment diente der genauen Untersuchung der physikalischen und biologischen Prozesse, welche durch eine Verklappung in Wasserkörper und Gewässersohle ausgelöst werden. Dazu wurde ein Volumen von 2900 m³ Mergel und 2500 m³ Mischboden verklappt und die Auswirkungen dieser Verklappung wurden über mehrere Jahre hinweg beobachtet und untersucht. mehr

Klimabuero Logo Aktuell

Nordseesturmfluten im Klimawandel- GKSS Wissenschaftler fassen aktuellen Forschungsstand zusammen.

Das Norddeutsches Klimabüro bereitet aktuelle Forschungsergebnisse allgemeinverständlich auf:

Bisher hat sich der vom Menschen verursachte Klimawandel kaum auf die Nordseesturmfluten ausgewirkt. Künftig können sie jedoch höher auflaufen. Bis 2030 ist der derzeitige Küstenschutz an der Nordsee fast genauso wirksam wie heute. Bis Ende des Jahrhunderts kann jedoch Handlungsbedarf entstehen, denn bis dahin können Sturmfluten drei bis 11 Dezimeter höher auflaufen als heute.
Wie sich küstennahe Prozesse, wie zum Beispiel Gezeiten, Sedimentation und wasserbauliche Maßnahmen, auf Wasserstände in der Deutschen Bucht auswirken können, muss künftig noch erforscht werden. mehr

Der Meteorologe Oliver Krüger promoviert am Institut für Küstenforschung.

Sturmforschung in Übersee

Oliver Krüger ist Meteorologe am Institut für Küstenforschung. Im Rahmen seiner Doktorarbeit untersucht er die Verlässlichkeit von Proxy-Daten bei der Erforschung des vergangenen Wind- und Sturmklimas. In diesem Bereich der Klimaforschung sind Proxies in erster Linie Daten von Luftdruckmessungen die Rückschlüsse auf Windstärken zulassen. Der Übersee-Club Hamburg e.V. hat Oliver Krüger für ein Auslandsstipendium ausgezeichnet. Von Juni bis Oktober wird er am Pacific Climate Impact Consortium in Victoria, Kanada, an seiner Forschungsfrage weiter arbeiten. mehr

Dr. Volker Matthias vom Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Ausbruch des Grimsvötn/Island

Gut ein Jahr nach dem Ausbruch des Eyjafjallajökull Vulkans ist erneut ein Vulkan auf Island ausgebrochen. Durch die Eruption des Grimsvötn wurden große Aschemengen in die Atmosphäre geschleudert. Welche Folgen die Aschewolke für Mitteleuropa hat, hängt vor allem von der Windrichtung ab. Sehr wahrscheinlich werden nur Teile der Asche in Richtung Mitteleuropa transportiert. Daher ist derzeit nicht zu erwarten, dass es zu ausgedehnten lang anhaltenden Flugverboten wie im April 2010 kommen wird. Bisher stockt der Flugverkehr in Großbritannien, Skandinavien und Norddeutschland. mehr

Riesenwellen im Mittelmeer ?

Nach Agenturmeldungen befand sich das unter zyprischer Flagge fahrende etwa 207 m lange Kreuzfahrtschiff „Louis Majesty“ am 03. März 2010 auf der Fahrt von Barcelona nach Genua, als es gegen etwa 16:30 Uhr etwa 24 Meilen nordöstlich von Capo San Stefano von drei massiven Wellen getroffen und schwer beschädigt wurde. Zum Zeitpunkt des Unglücks betrug die durchschnittliche Wellenhöhe nach Pressemeldungen etwa 3 m. Angaben zur Höhe der das Schiff beschädigenden Wellen schwanken je nach Quelle zwischen etwa 8 m und 10 m. Nach Angaben der Reederei und verbreiteter Pressemeldungen handelte es sich bei diesen Wellen um so genannte Monster- oder Riesenwellen. mehr

Die Abbildung zeigt die sprunghafte Verschiebung der gemeinsamen Variable PC1 zwischen 1987 und 1988.

Auswirkungen von Klimaschwankungen auf das Ökosystem in der Deutschen Bucht – Eine statistische Analyse

Um herauszufinden, ob sich das Ökosystem der deutschen Bucht in den letzten Jahrzehnten verändert hat und welche Ursachen dafür verantwortlich sind, haben Wissenschaftler des GKSS für den Zeitraum von 1975 bis 2004 Statistische Modelle mit verschiedenen abiotischen( z.B Temperatur, Luftdruck) und biotischen (z.B. Plankton) Daten betrieben. Alle diese Daten werden auf eine einzige gemeinsame Variable (PC1) reduziert, die das wichtigste Muster innerhalb des Datensatzes widerspiegelt. Die Ergebnisse der statistischen Analyse (Principal Component Analysis) zeigen eine sprunghafte Verschiebung der meisten biogeochemischen und klimatischen Variablen in der Zeit um 1987/88 in der deutschen Bucht auf. mehr

Stickstoff im Mittelmeer Wasserproben

Stickstoff im Mittelmeer

Welchen Einfluss hat der Eintrag von Stickoxiden aus den dicht besiedelten Küstengebieten auf den Nährstoffkreislauf im Mittelmeer? Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, der Universität Hamburg und der Universität Heraklion (Kreta) sind dieser Frage nachgegangen. Mit dem Einsatz neuer Messverfahren konnten sie die Wege des Stickstoffs im Nährstoffkreislauf des Mittelmeers nachzeichnen und dessen Quellen ermitteln. mehr

Industriepark an der Schelde bei Antwerpen

Neue Polyfluorierte Verbindungen (PFCs) im Rhein und der Nordsee

Polyfluorierte organische Verbindungen (PFCs) sind Industriechemikalien, welche aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften vielfältig in Konsumgütern (z.B. Beschichtung von Papier, Leder und Textilien), in der Polymerindustrie und in Feuerlöschschäumen Verwendung finden.
In einer aktuellen Studie des GKSS Forschungszentrums wurden PFCs in Oberflächenwasser entlang des Rheins und in der niederländischen Nordsee untersucht. Dabei zeigte sich eine Dominanz von „neuen“, kurzkettigen PFCs, welche seit einiger Zeit als Ersatzstoffe für langkettige PFCs eingesetzt werden, da ihre Produktion aufgrund des Gefährdungspotentials für die Umwelt in der EU stark eingeschränkt werden musste. mehr

Luftschadstoffe aus Schiffsemissionen im Nordseeraum

Schiffsabgase leisten inzwischen einen erheblichen Beitrag zur Luftverschmutzung in küstennahen Gebieten. Dabei spielen nicht nur die direkten Emissionen von Gasen und Partikeln eine Rolle, Schwefel- und Stickoxide tragen auch wesentlich zur Sekundärpartikelbildung bei und können dadurch die Feinstaubkonzentrationen viele hundert Kilometer landeinwärts noch deutlich erhöhen. GKSS-Wissenschaftler untersuchten in einer Modellstudie wie hoch dieser Beitrag sein kann. Sie stellten auch fest, dass die seit Ende 2007 geltenden Bestimmungen zur Verminderung des Schwefelgehaltes in Schiffskraftstoffen zu einer wesentlichen Minderung der Luftbelastung durch Sekundärpartikel führt. mehr

Ist die Stadt ein Regenmacher?

Vortrag von Prof. Markus Quante und Prof. Volker Matthias im Rahmen der CliCCS Ringvorlesung an der Universität Hamburg.
Ort: Geomatikum, Bundesstr. 55, Hamburg, Hörsaal H2
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4th Data Science Symposium

Addressing challenges in the context of Big Data requires data infrastructures and innovative data science methods across disciplines. Diverse activities within and outside HGF deal with these challenges. The series of Data Science Symposia fosters knowledge exchange and collaboration in the Earth and Environment research community.
Ort: Geesthacht
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HZG-Jahrestagung 2019

Die Jahrestagung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht findet am 27. Juni 2019 in der Handelskammer Hamburg statt.
Ort: Handelskammer Hamburg
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Postdoctoral Investigator (m/f/d)

Datum 18.04.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

One scientific focus of the Institute of Coastal Research is the coastal observing system COSYNA (Coastal Observing System for Northern and Arctic Seas, www.cosyna.de) for the systematic observation and modelling of the North Sea, Baltic Sea, and Arctic coastal waters. A major component is the automated underway FerryBox system (www.ferrybox.org) mounted on ships of opportunity. The German Bight is a dynamic shelf sea region, influenced by outflow from the Elbe River, exchange with tidal mud flats and marshes within the Wadden Sea, and coastal processes acting on different time scales.

We are looking for a qualified and motivated scientist to investigate biogeochemical processes with focus on the carbon dynamic and budget in coastal areas and the coupling to physical processes. The successful applicant will analyse and assess data from FerryBoxes and research cruises and will use statistical methods as well as biogeochemical and ecosystem models in collaboration with other scientists.

We invite applications for a Postdoctoral position (m/f) in the area of Marine Biogeochemistry with preferred starting date on August 1, 2019. The position is limited to two years.
The place of employment is Geesthacht, Germany. mehr


Datenbankadministrator (m/w/d) am Helmholtz Coastal Data Center (HCDC)

Datum 12.04.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

In unserem Institut für Küstenforschung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorerst auf 2 Jahre befristet - einen Datenbankadministrator (m/w/d) für Oracle.

Ziel des Helmholtz Coastal Data Center (HCDC) ist die Schaffung einer zentralen digitalen Infrastruktur zur Erfassung, Verarbeitung, Langzeitarchivierung und Verbreitung von Forschungsdaten und -ergebnissen des Instituts für Küstenforschung und assoziierter Partner in der nationalen und internationalen Küstenforschung. Hierfür wird eine neue Abteilung am Institut für Küstenforschung etabliert. Sie werden als Teil des Teams die Datenbank für Near-Realtime Daten betreuen.
Der Arbeitsort ist Geesthacht. mehr


Data Scientist (m/w/d)

Datum 08.04.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

In unserem Institut für Küstenforschung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - auf 3 Jahre befristet - einen Data Scientist (m/w/d) für unser Helmholtz Coastal Data Center (HCDC). Der Arbeitsort ist Geesthacht. mehr


PhD Position (m/f/d) in the area of Air-Sea lnteraction

Datum 19.03.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

We are looking for a highly motivated student to investigate energy and momentum exchange processes between the atmosphere and the ocean. Understanding and quantifying energy and scalar fluxes across the air-sea interface are crucial for a number of environmental challenges, including weather, climate and sea state forecasting. The Air-Sea lnteraction group at the Institute of Coastal Research conducts laboratory and field based research, using novel imaging techniques to investigate small-scale turbulent dynamics within the coupled atmospheric and oceanic boundary layers. Particular focus is given to ocean surface waves, and how they influence ocean-atmosphere interactions.

The place of employment is Geesthacht (Germany). mehr


Blog Kuestenforschung

In unserem Weblog berichten wir aus unserem Arbeitsalltag. Von Messkampagnen, Veranstaltungen, Stellenangeboten, Mitarbeiter/innen, Publikationen, Kooperationen ... und mehr.

Wenn Sie wissen wollen, was hinter der Küstenforschung steckt. Wir laden Sie ein, uns durch unseren Alltag zu begleiten - er ist alles andere als Routine!

==> Weblog Küstenforschung

ESKP Screenshot

ESKP (Earth System Knowledge Platform) ist die Wissensplattform des Forschungsbereichs "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft und wird von acht Helmholtz-Zentren getragen.

Die Website eskp.de vermittelt anschaulich und verständlich Wissen zu den zentralen Themen Naturgefahren, Klimawandel, Schadstoffe und Auswirkungen der Energiewende auf die Umwelt in Form von wissenschaftlichen Artikeln, Interviews, Video-Clips, Science-GIFs, Infografiken und mehr. Durch die Bandbreite der Expertise im Forschungsbereich "Erde und Umwelt" können komplexe Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gesamtheitlich dargestellt werden.

==> Beiträge des Helmholtz-Zentrums Geesthacht auf der Wissensplattform ESKP