Institut für Küstenforschung
Der Meteorologe Oliver Krüger promoviert am Institut für Küstenforschung.

Sturmforschung in Übersee

Oliver Krüger ist Meteorologe am Institut für Küstenforschung. Im Rahmen seiner Doktorarbeit untersucht er die Verlässlichkeit von Proxy-Daten bei der Erforschung des vergangenen Wind- und Sturmklimas. In diesem Bereich der Klimaforschung sind Proxies in erster Linie Daten von Luftdruckmessungen die Rückschlüsse auf Windstärken zulassen. Der Übersee-Club Hamburg e.V. hat Oliver Krüger für ein Auslandsstipendium ausgezeichnet. Von Juni bis Oktober wird er am Pacific Climate Impact Consortium in Victoria, Kanada, an seiner Forschungsfrage weiter arbeiten. mehr

Dr. Volker Matthias vom Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Ausbruch des Grimsvötn/Island

Gut ein Jahr nach dem Ausbruch des Eyjafjallajökull Vulkans ist erneut ein Vulkan auf Island ausgebrochen. Durch die Eruption des Grimsvötn wurden große Aschemengen in die Atmosphäre geschleudert. Welche Folgen die Aschewolke für Mitteleuropa hat, hängt vor allem von der Windrichtung ab. Sehr wahrscheinlich werden nur Teile der Asche in Richtung Mitteleuropa transportiert. Daher ist derzeit nicht zu erwarten, dass es zu ausgedehnten lang anhaltenden Flugverboten wie im April 2010 kommen wird. Bisher stockt der Flugverkehr in Großbritannien, Skandinavien und Norddeutschland. mehr

Riesenwellen im Mittelmeer ?

Nach Agenturmeldungen befand sich das unter zyprischer Flagge fahrende etwa 207 m lange Kreuzfahrtschiff „Louis Majesty“ am 03. März 2010 auf der Fahrt von Barcelona nach Genua, als es gegen etwa 16:30 Uhr etwa 24 Meilen nordöstlich von Capo San Stefano von drei massiven Wellen getroffen und schwer beschädigt wurde. Zum Zeitpunkt des Unglücks betrug die durchschnittliche Wellenhöhe nach Pressemeldungen etwa 3 m. Angaben zur Höhe der das Schiff beschädigenden Wellen schwanken je nach Quelle zwischen etwa 8 m und 10 m. Nach Angaben der Reederei und verbreiteter Pressemeldungen handelte es sich bei diesen Wellen um so genannte Monster- oder Riesenwellen. mehr

Die Abbildung zeigt die sprunghafte Verschiebung der gemeinsamen Variable PC1 zwischen 1987 und 1988.

Auswirkungen von Klimaschwankungen auf das Ökosystem in der Deutschen Bucht – Eine statistische Analyse

Um herauszufinden, ob sich das Ökosystem der deutschen Bucht in den letzten Jahrzehnten verändert hat und welche Ursachen dafür verantwortlich sind, haben Wissenschaftler des GKSS für den Zeitraum von 1975 bis 2004 Statistische Modelle mit verschiedenen abiotischen( z.B Temperatur, Luftdruck) und biotischen (z.B. Plankton) Daten betrieben. Alle diese Daten werden auf eine einzige gemeinsame Variable (PC1) reduziert, die das wichtigste Muster innerhalb des Datensatzes widerspiegelt. Die Ergebnisse der statistischen Analyse (Principal Component Analysis) zeigen eine sprunghafte Verschiebung der meisten biogeochemischen und klimatischen Variablen in der Zeit um 1987/88 in der deutschen Bucht auf. mehr

Stickstoff im Mittelmeer Wasserproben

Stickstoff im Mittelmeer

Welchen Einfluss hat der Eintrag von Stickoxiden aus den dicht besiedelten Küstengebieten auf den Nährstoffkreislauf im Mittelmeer? Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, der Universität Hamburg und der Universität Heraklion (Kreta) sind dieser Frage nachgegangen. Mit dem Einsatz neuer Messverfahren konnten sie die Wege des Stickstoffs im Nährstoffkreislauf des Mittelmeers nachzeichnen und dessen Quellen ermitteln. mehr

Industriepark an der Schelde bei Antwerpen

Neue Polyfluorierte Verbindungen (PFCs) im Rhein und der Nordsee

Polyfluorierte organische Verbindungen (PFCs) sind Industriechemikalien, welche aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften vielfältig in Konsumgütern (z.B. Beschichtung von Papier, Leder und Textilien), in der Polymerindustrie und in Feuerlöschschäumen Verwendung finden.
In einer aktuellen Studie des GKSS Forschungszentrums wurden PFCs in Oberflächenwasser entlang des Rheins und in der niederländischen Nordsee untersucht. Dabei zeigte sich eine Dominanz von „neuen“, kurzkettigen PFCs, welche seit einiger Zeit als Ersatzstoffe für langkettige PFCs eingesetzt werden, da ihre Produktion aufgrund des Gefährdungspotentials für die Umwelt in der EU stark eingeschränkt werden musste. mehr

Luftschadstoffe aus Schiffsemissionen im Nordseeraum

Schiffsabgase leisten inzwischen einen erheblichen Beitrag zur Luftverschmutzung in küstennahen Gebieten. Dabei spielen nicht nur die direkten Emissionen von Gasen und Partikeln eine Rolle, Schwefel- und Stickoxide tragen auch wesentlich zur Sekundärpartikelbildung bei und können dadurch die Feinstaubkonzentrationen viele hundert Kilometer landeinwärts noch deutlich erhöhen. GKSS-Wissenschaftler untersuchten in einer Modellstudie wie hoch dieser Beitrag sein kann. Sie stellten auch fest, dass die seit Ende 2007 geltenden Bestimmungen zur Verminderung des Schwefelgehaltes in Schiffskraftstoffen zu einer wesentlichen Minderung der Luftbelastung durch Sekundärpartikel führt. mehr

Oft zitierter Artikel

Der Artikel Annika Jahnke, Lutz Ahrens, Ralf Ebinghaus, and Christian Temme: "Urban versus Remote Air Concentrations of Fluorotelomer Alcohols and Other Polyfluorinated Alkyl Substances in Germany", erschienen in Environmental Science & Technology, ist auf der ACS Publications Website als einer der meist zitierten Artikel dieser Zeitschrift aus dem Jahr 2007 aufgeführt.
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Juniorprofessur mit der Universität Lüneburg um drei Jahre verlängert

Die gemeinsame Berufung der Leuphana Universität Lüneburg und dem GKSS-Forschungszentrum von Veronika Hellwig wurde nach einer positiven Zwischenevaluation um weitere drei Jahre verlängert. Die Juniorprofessur für Ökologische Chemie ist in der Fakultät Umwelt und Technik der Leuphna Universität Lüneburg angesiedelt und läuft seit 2006. Am GKSS-Forschungszentrum beschäftigt sich ihre Arbeitsgruppe "Analyse schadstoff-induzierter Proteinexpression" mit Methoden zur Erfassung von schadstoffbedingten Veränderungen in marinen Organismen. Im Fokus stehen derzeit, in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Technologiezentrum Büsum, Blut- und Gewebeproben von Seehunden der Nordsee. mehr

Deliang Chen (International Council for Science - ICSU), eingeladener Sprecher der Eröffnungsveranstaltung.

Internationale Küstenkonferenz in Yantai, China eröffnet

Heute eröffneten in Yantai, China Wissenschaftler des Institutes für Küstenforschung vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht den internationalen Kongress „Verwundbarkeit von Küsten und Nachhaltigkeit zur Unterstützung von Anpassung an den globalen Wandel“. mehr

Die Biologin Dr. Kirstin Dähnke leitet die neue Nachwuchsgruppe am Institut für Küstenforschung

Nachwuchsforscher an der Küste

Die neue Helmholtz-Nachwuchsgruppe am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht unter der Leitung von Dr. Kirstin Dähnke untersucht den Stickstoffkreislauf in flachen Küstenmeeren und Flussmündungen. mehr

Stanley Jackson Award für GKSS-Wissenschaftler

Der Stanley Jackson Award "for the best published paper contributing to atmospheric and oceanic sciences in South Africa during 2009" wurde in diesem Jahr an E.-G. Brunke, C. Labuschagne, R. Ebinghaus, H. H. Kock, and F. Slemr verliehen. Ihr Paper mit dem Titel "Gaseous elemental mercury depletion events observed at Cape Point during 2007–2008" ist in der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics" erschienen.

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istock

UN-Bericht zur Quecksilberbelastung in der Umwelt

Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen (UN-ECE) hat im August 2011 den Bericht „Hemispheric Transport of Air Pollution 2010“ zur Ausbreitung von Schadstoffen über die Atmosphäre veröffentlicht. Prof. Dr. Ralf Ebinghaus vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht hat als Leitautor das Kapitel zum weltweiten Stand des Wissens über Beobachtungen und Messungen von Quecksilber verfasst. mehr

Die Organisatoren und Gastgeber der Konferenz (v.r.n.l.): Dr. Marcus Reckermann (BALTEX), Stephanie Titzck und Birgit Küstner (beide Senatskanzlei, Stadt Hamburg), Dr. Grit Martinez (Ecologic Institut, Berlin), Prof. Hans von Storch (Helmholtz-Zentrum Geesthacht) und Stefan Herms (Leiter des Staatsamts, Stadt Hamburg).

Klimaanpassung kennt keine Grenzen

Ein internationaler Erfahrungs- und Ideenaustausch zum Thema „Anpassung an den Klimawandel auf regionaler Ebene“ fand gestern in der Hamburger Speicherstadt statt. Eingeladen vom Internationalen BALTEX Sekretariat mit Sitz am Helmholtz-Zentrum Geesthacht und der Stadt Hamburg als Vertreterin der „Baltic Sea States Subregional Cooperation“ (BSSSC), einer Interessengemeinschaft regionaler Entscheidungsträger im Ostseeraum, haben Wissenschaftler und Regionalplaner aus verschiedenen Ostseeanrainerstaaten Ihre Erfahrungen und Ideen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Ostseeraum ausgetauscht. mehr

HZG-Jahrestagung 2019

Save the Date: Die Jahrestagung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht findet am 27. Juni 2019 in der Handelskammer Hamburg statt.
Ort: Handelskammer Hamburg
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PhD Position (m/f/d) in the area of Marine Biogeochemistry

Datum 19.02.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

One scientific focus of the Institute of Coastal Research is the coastal observing system COSYNA (Coastal Observing System for Northern and Arctic Seas) for the systematic observation and modelling of the North Sea, Baltic Sea and Arctic coastal waters. One current project is to determine the carbon budget in the German Bight, aiming at a better understanding of the processes governing the sinks and sources in this region. The German Bight is an example of a very dynamic shelf sea region, influenced by outflow from major rivers like the Elbe, exchange with extensive tidal mud flats and marshes within the Wadden Sea, and coastal processes acting on different time scales, such as winds, tides and the residual circulation of the North Sea.

We invite applications for a PhD position (m/f/d) in the research group In Situ Measurements at the Institute of Coastal Research with preferred starting date on May 1, 2019. The position is limited to three years with the degree being awarded through the University of Kiel. Within this research group we are operating an intensive monitoring program measuring different carbon parameters onboard of commercial vessels (FerryBox systems, www.ferrybox.org) and on targeted research cruises.
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Metadatenadministrator (m/w/d) des Helmholtz Coastal Data Centers (HCDC) Fachrichtung Datenmanagement

Datum 12.02.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

In unserem Institut für Küstenforschung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorerst auf zwei Jahre befristet - einen Metadatenadministrator (m/w/d). mehr


Geoinformatiker (m/w/d) des Helmholtz Coastal Data Centers (HCDC) Fachrichtung Datenmanagement

Datum 12.02.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

In unserem Institut für Küstenforschung suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - vorerst auf zwei Jahre befristet - einen Geoinformatiker (m/w/d) im Bereich wissenschaftliches Datenmanagement. mehr


2 PhD Positions (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´ funded by the associated Helmholtz Excellence network

Datum 30.01.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Institute of Coastal Research invites applications for 2 PhD positions (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´, funded by the associated Helmholtz Excellence network. mehr


Postdoc Position (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´, funded by the associated Helmholtz Excellence network

Datum 30.01.2019
Institut Institut für Küstenforschung
Standort Geesthacht

Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Institute of Coastal Research invites applications for a Postdoc position (m/f/d) for the project C3: Sustainable adaptation scenarios for coastal systems, in the framework of the DFG Cluster of Excellence ´CliCCS-Climate, Climate Change and Society´, funded by the associated Helmholtz Excellence network. mehr


Blog Kuestenforschung

In unserem Weblog berichten wir aus unserem Arbeitsalltag. Von Messkampagnen, Veranstaltungen, Stellenangeboten, Mitarbeiter/innen, Publikationen, Kooperationen ... und mehr.

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ESKP Screenshot

ESKP (Earth System Knowledge Platform) ist die Wissensplattform des Forschungsbereichs "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft und wird von acht Helmholtz-Zentren getragen.

Die Website eskp.de vermittelt anschaulich und verständlich Wissen zu den zentralen Themen Naturgefahren, Klimawandel, Schadstoffe und Auswirkungen der Energiewende auf die Umwelt in Form von wissenschaftlichen Artikeln, Interviews, Video-Clips, Science-GIFs, Infografiken und mehr. Durch die Bandbreite der Expertise im Forschungsbereich "Erde und Umwelt" können komplexe Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und gesamtheitlich dargestellt werden.

==> Beiträge des Helmholtz-Zentrums Geesthacht auf der Wissensplattform ESKP