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Was macht der Klimawandel mit der Nord- und Ostseeregion?

Auf einer vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht geleiteten, gemeinsamen Session stellen am 13. April im Rahmen der internationalen Konferenz der EGU (European Geosciences Union General Assembly 2015) in Wien Wissenschaftler die Inhalte der neuen Klimaberichte für die Ost- und Nordsee vor. Beide Klimaberichte (BACC II und NOSCCA) werden am Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht koordiniert.

BACC II Cover 2

Cover des Buches BACC II

Die jährlich stattfindende Konferenz der European Geosciences Union (EGU) bringt Geowissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen und deckt thematisch alle Disziplinen rund um Erde, Planeten und Raumwissenschaften ab. Mit mehr als 12.000 Teilnehmern ist sie eine der größten Konferenzen ihrer Art weltweit. Sie bietet ein Forum, in dem vor allem Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeit vorstellen und mit Experten verschiedenster Fachbereiche diskutieren können.

Zu der gemeinsamen Session von BACC II („Second Assessment of Climate Change for the Baltic Sea Basin“) und NOSCCA („North Sea Region Climate Change Assessment“) am Montag, 13. April ab 8:30 Uhr hat Dr. Marcus Reckermann eingeladen. Er ist Leiter des Internationalen Baltic Earth Sekretariats am Helmholtz-Zentrum Geesthacht, das den zweiten Klimabericht für die Ostsee (BACC II) koordiniert.

Die Session läuft unter dem Titel "Climate change assessments for the Baltic and North Sea regions: Observations, model projections and impacts". Co-Organisatoren der Session sind Dr. Markus Quante, ebenfalls Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Geesthacht und wissenschaftlicher Koordinator von NOSCCA, sowie Prof. Corinna Schrum von der Universität Bergen und Prof. Anders Omstedt von der Universität Göteborg.

Zusammenfassung des veröffentlichten Fachwissens

Noscca

Die beiden regionalen Klimaberichte BACC II und NOSCCA fassen das veröffentlichte Fachwissen über den beobachteten und modellierten zukünftigen regionalen Klimawandel einschließlich ökologischer, umweltbezogenen und sozioökonomischer Auswirkungen zusammen. Die Berichte ähneln dem internationalen IPCC Report, stützen sich aber gezielt auf das Wissen regionaler Experten und fokussieren auf die Erkenntnisse zum Klimawandel für ihre jeweilige Region.

Der erste Bericht für die Ostsee (BACC) wurde bereits im Jahr 2008 veröffentlicht. Der zweite Bericht (BACC II), zu dem 140 Autoren beigetragen haben, wird am 14. Mai 2015 im Rahmen der internationalen Konferenz ECCA (European Climate Change Adaptation Conference) in Kopenhagen vorgestellt. Der Bericht für die Nordsee (NOSCCA) mit 130 Autoren befindet sich in seiner finalen Phase. Er wird bis Ende 2015 fertiggestellt und liegt Anfang 2016 gedruckt vor.

Autoren präsentieren ihre Ergebnisse der Fachöffentlichkeit

Die gemeinsame Session lädt die Autoren der beiden Klimaberichte ein, ihre Ergebnisse vorab einer breiten Fachöffentlichkeit zu präsentieren. Aber auch Wissenschaftler, die nicht direkt an der Entstehung der Berichte mitgearbeitet haben sind aufgerufen, thematisch relevante Ergebnisse in der Session vorzustellen. Ziel der Session ist es, einen guten Überblick über den aktuellen Wissensstand zu den Klimaänderungen und deren Auswirkungen in der Nord- und Ostseeregion zu präsentieren. Dabei werden auch die regionalen Unterschiede zwischen diesen beiden stark genutzten Regionen dargestellt.

Weitere Informationen zur Session "Climate change assessments for the Baltic and North Sea regions: Observations, model projections and impacts" Zur Webseite von NOSCCA Zur Webseite von Baltic Earth Baltic Earth bei Facebook

Kontakt


Leiter Internationales Baltic Earth Sekretariat

Dr. Marcus Reckermann

Institut für Küstenforschung

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Tel: +49 (0)4152 87-1693

E-Mail Kontakt

Wissenschaftlicher Koordinator NOSCCA

Dr. Markus Quante
Dr. Markus Quante

Institut für Küstenforschung

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Tel: +49 (0)4152 87-2378

E-Mail Kontakt

Pressearbeit Institut für Küstenforschung

Jessica Klepgen
Jessica Klepgen

Institut für Küstenforschung

Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Tel: +49 (0)4152 87-2833

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