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Norddeutsches Klimabüro beteiligt sich an neuer Ausstellung im Ozeaneum Stralsund

Heute öffnet das Ozeaneum Stralsund die Pforten zu der neuen Dauerausstellung „Erforschung und Nutzung der Meere“. Auf 500 m² werden aktuellen Themen der deutschen Meeresforschung vermittelt. Die Ausstellung entstand unter maßgeblicher Beteiligung und in Kooperation unter anderem mit dem Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM). Das Norddeutsche Klimabüro am Helmholtz-Zentrum Geesthacht hat den „Norddeutschen Klimaatlas“ für die Ausstellung aufbereitet.

Ozeaneum Klimaatlas

In der neuen Ausstellung wird die Geschichte der Meeresforschung und –nutzung mit einer Fülle von Exponaten vorgestellt. Vom Forschungstauchboot über gestrandete Schwertfische bis zu Klimasimulationen und fiktiven Tauchfahrten im Kino. Für jedes Alter gibt es viel zu entdecken.

Das Norddeutsche Klimabüro am Helmholtz-Zentrum Geesthacht hat anlässlich der neuen Dauerausstellung im Ozeaneum den Norddeutschen Klimaatlas für Ausstellungszwecke aufbereitet. Der Norddeutsche Klimaatlas wurde als interaktives Informationstool entwickelt, in dem sich die Öffentlichkeit im Internet unter www.norddeutscher-klimaatlas.de über den möglichen zukünftigen regionalen Klimawandel in Norddeutschland informieren kann. Das Konzept ist bereits auf weitere Regionen übertragen worden: Nachdem zunächst der Regionale Klimaatlas Deutschland für alle Bundesländer entwickelt wurde (www.regionaler-klimaatlas.de), steht seit Juli diesen Jahres ein weiterer Klimaatlas für die Odermündung in polnischer Sprache zur Verfügung (http://www.ujscieodry-atlasklimatu.de). Damit wurde ein wichtiger Meilenstein zur Internationalisierung des Konzeptes erreicht.

Im Ozeaneum können sich nun die Ausstellungsbesucher mit dem Norddeutschen Klimaatlas darüber informieren, wie sich beispielsweise Temperatur, Niederschlag und Wind im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter bis zum Ende des Jahrhunderts vor Ort und anderen Regionen Norddeutschlands ändern könnte. Die Auswertungen für den Klimaatlas gehen auf regionale Klimarechnungen zurück und werden auch für das Ozeaneum ständig aktualisiert.
Das Deutsche Meeresmuseum entwickelte die Ausstellung gemeinsam mit renommierten deutschen Meeresforschungsinstitutionen, die gemeinsam im Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) vertretenen sind und weiteren Einrichtungen. Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht ist Gründungsmitglied im KDM.

Kontakt

Dr. Torsten Fischer

Tel: +49-4152-87-1677

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