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„Ich werd verrückt, dat is ja die Ludwig Prandtl“

Die „Ludwig Prandtl“ ist nach einer Woche „Forschung vor Anker Tour“ in der Ostsee wieder auf dem Weg in die Nordsee. Vom 04. bis 09. Juli legte das Forschungsschiff des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht in den Häfen Stralsund, Greifswald, Ueckermünde und Szczecin an und wurde von bekannten und neuen Gesichtern begrüßt.

Die erste Station der Forschung vor Anker Tour 2011. Das Forschungsschiff "Ludwig Prandtl" läuft in den Hafen von Stralsund ein.

In den letzten Jahren war das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht hauptsächlich in der Nordsee unterwegs. Doch Kapitän Helmut Bornhöft erinnert sich noch gut an die Messfahrten in der Ostsee. Damals, nach dem Oderhochwasser 1997, als die Wissenschaftler von Bord der „Prandtl“ über mehrere Wochen die Wasserqualität in der Odermündung untersuchten. Noch immer kennt sich die drei Mann starke Schiffscrew der „Prandtl“ gut aus an der Vorpommerschen Ostseeküste und steuert zielsicher die Häfen Stralsund, Greifswald, Ueckermünde und Szczecin an – die Veranstaltungsorte der diesjährigen „Forschung vor Anker Tour“.

Mit dabei ist eine Gruppe von Küstenforschern des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Im Vordergrund steht jedoch keine Messkampagne, sondern die Öffentlichkeit. In den Häfen ist Open Ship – die Besucher des Schiffes informierten sich über Messsonden, den Klimawandel im Ostseeraum, Meeresströmungen und die Arbeit der Küstenforscher an Bord eines Forschungsschiffes. Das Team an Bord steht Rede und Antwort. Wissenschaftliche Kollegen aus der Region, politische Vertreter und Mitarbeiter aus Landesämtern und Journalisten sind für die Gästeausfahrten eingeladen. An Bord diskutieren die Küstenforscher mit den Gästen über den Forschungsbedarf für den Ostseeraum und mögliche Kooperationen.

Die Kooperationspartner der diesjährigen Tour, das Ozeaneum Stralsund, die Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald, die Universität Szczecin und das Projekt RADOST (Regionale Anpassungsstrategien für die deutsche Ostseeküste) haben die Tour mit Begeisterung unterstützt. Angefangen von der Mitorganisation der abendlichen Vortragsreihe über Einladungen an Gäste bis zu einer Führung hinter die Kulissen des Ozeaneums. Zum Abschluss der Tour hat eine Studentengruppe von der Universität Szczecin die „Ludwig Prandtl“ noch ein Stück auf dem Heimweg begleitet – bis es in Ueckermünde dann hieß: „Tschüß Ludwig und weiterhin gute Fahrt“.

Kontakt

Julika Doerffer

Tel: +49-4152-87-1784

E-Mail Kontakt

Weitere Informationen

Pressemitteilung zur "Forschung vor Anker Tour" Das Programm und weitere Informationen zur "Forschung vor Anker Tour"