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Stanley Jackson Award für GKSS-Wissenschaftler

Der Stanley Jackson Award "for the best published paper contributing to atmospheric and oceanic sciences in South Africa during 2009" wurde in diesem Jahr an E.-G. Brunke, C. Labuschagne, R. Ebinghaus, H. H. Kock, and F. Slemr verliehen. Ihr Paper mit dem Titel "Gaseous elemental mercury depletion events observed at Cape Point during 2007–2008" ist in der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics" erschienen.

Die Publikation beschreibt die Ergebnisse von Quecksilbermessungen an der Küste Südafrikas. Die Geräte wurden am Cape Point (südlich von Kapstadt) im Frühjahr 2007 installiert. Es handelt sich um den ersten Langzeitdatensatz mit hoher zeitlicher Auflösung in der südlichen Hemisphäre.

Dabei wurden völlig unerwartet sogenannte "Mercury Depletion Events (MDEs)" entdeckt, bei denen aufgrund schneller chemischer Umwandlungen Queckilber aus der Luft entfernt und auf die darunterliegenden Meeres- und Landoberflächen deponiert wird.

Dieses Phänomen kennt man sonst nur aus den Polargebieten, wo es im Frühjahr zu solchen MDEs kommt, die mit einem verstärkten Quecksilber-Eintrag aus der Luft einher gehen. Das Autorenteam konnte weiterhin zeigen, dass die atmosphärische Chemie, die zu diesen Beobachtungen führt grundsätzlich anders ist als die der Polarregionen.

Global Atmoshere Watch (GAW) station Cape Point 34°S, 18°E, 230 m a.s.l

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