Institut für Küstenforschung
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Das Helmholtz Coastal Data Center (HCDC) ist die zentrale Anlaufstelle für wissenschaftliches Datenmanagement am Institut für Küstenforschung. Die neue zentrale Arbeitsgruppe verfügt über eine breite Expertise und setzt sich aus Geowissenschaftlern, Programmierern, Webentwicklern sowie Datenbank- und Metadatenmanagern zusammen. Ein Ziel dieser Einheit ist es, Daten der Küsten- und Meeresforschung mit Hilfe eines zentralen Datenportals zusammenzuführen und unterschiedlichen Nutzerkreisen nachhaltig nutzbar zu machen. HCDC spricht daher gleichermaßen die Wissenschaft, die interessierte Öffentlichkeit und Entscheidungsträger für das Management von Küstenregionen und der marinen Umwelt an.

Basis für die Zusammenführung sind die bereits existierenden Portale
coastMap
COSYNA
coastDat

Eine der Kernaufgaben von HCDC ist die Entwicklung von IT-Lösungen zur Erfassung, Verarbeitung, Langzeitarchivierung und Verbreitung von wissenschaftlichen Daten. Dazu zählen im Besonderen Beobachtungs-, Kampagnen- und Modelldaten. Eine große Bedeutung kommt dabei der Visualisierung großer Datenmengen (Modelldaten und Echtzeitsystemen) sowie der Bereitstellung von Webanwendungen zur direkten Analyse mittels innovativer Big Data Technologien (Array Database Technology) und eigener Softwareentwicklung zu. Zudem werden geeignete Schnittstellen entwickelt, die eine Kooperation mit Projektpartnern und deren Datenzentren gewährleistet. Dabei bedient sich HCDC eines nachhaltigen Datenmanagementkonzepts unter Einhaltung der allgemein anerkannten FAIR Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable).

Mit der Etablierung des HCDC wird eine umfassende Daten- und Informationsstruktur zur Verfügung gestellt. Aktuell werden die existierenden Dateninfrastrukturentwicklungen wie O2A des AWI, OSIS des GEOMAR und HCDC am HZG zum MareHub zusammengeführt. Hierüber soll Nutzern in Zukunft ein zentrumsübergreifender und themenspezifischer Zugang zu Daten ermöglicht werden. Der MareHub bildet, zusammen mit den Hubs für Atmo und Terra, die gemeinsame Dateninfrastruktur (DataHUB) des Helmholtz-Forschungsbereichs "Erde und Umwelt". Alle zusammen leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) Initiative NFDI4EARTH (im Aufbau) und den Kernbereichen der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM). Die Finanzierung erfolgt aus internen Mitteln sowie Fördermitteln aus dem Bereich „Digitalisierung und Dateninfrastrukturen“ der Helmholtz Gemeinschaft.


Weitere Informationen und Ansprechpartner im Institut für Küstenforschung


HCDC Website

Prof. Dr. Kay-Christian Emeis
Prof. Dr. Kay-Christian Emeis

Tel: +49 (0)4152 87-1548

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Ulrike Kleeberg
Ulrike Kleeberg

Tel: +49 (0)4152 87-1583

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