Biogeochemie im Küstenmeer
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Schadstoff - Analysen in Wasser, Sediment, Passivsammler und Biota

Marine Bioanalytische Chemie

Küstenräume sind durch eine vielfältige intensive Nutzung durch den Menschen geprägt. Besonders problematisch für Tiere und Pflanzen in Küstengewässern sind persistente, bioakkumulierende und toxische Substanzen (PBTs). Maßgebliche Abkommen bzw.Gremien wie z.B. die Meeres Strategie Richtlinie (MSRL), die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM), das International Council for the Exploration of the Sea (ICES) und das Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks (OSPAR) zielen daher nicht allein auf die Erfassung von PBT-Stoffen ab, sondern fordern auch die Erfassung möglicher biologischer Effekte auf die marine Umwelt.

Die Abteilung Marine Bioanalytische Chemie untersucht prioritäre und neue Problemstoffe, insbesondere Schwermetalle und Elementverbindungen sowie durch sie induzierte potentiellen Effekte in der küstennahen und marinen Umwelt unter Einsatz von integrativen Probennahmetechniken (Passivsammler und Aktivsammler). Unterschiedliche Umweltkompartimente (Sediment, Wasser, Biota) werden erfasst, um einen Beitrag zur Beurteilung des Umweltzustandes der Nordsee, zur Charakterisierung von Sedimentprovinzen innerhalb des Untersuchungsgebietes und zur Identifizierung von Konsequenzen der Meeresnutzung zu leisten.

Entwicklungsschwerpunkte