Biogeochemie im Küstenmeer
/imperia/md/images/hzg/institut_fuer_kuestenforschung/marine_bioanalytische_chemie/kba_start_680x382.jpg

Schadstoff - Analysen in Wasser, Sediment, Passivsammler und Biota

Marine Bioanalytische Chemie

Küstenräume sind durch eine vielfältige intensive Nutzung durch den Menschen geprägt. Besonders problematisch für Tiere und Pflanzen in Küstengewässern sind persistente, bioakkumulierende und toxische Substanzen (PBTs). Die Abteilung Marine Bioanalytische Chemie untersucht prioritäre und neue Problemstoffe, insbesondere Schwermetalle und Elementverbindungen (Elementspezies), sowie deren Isotopenzusammensetzung (mit besonderem Fokus auf stabilen nichttraditionellen Isotopensystemen) und durch sie induzierte potentiellen Effekte auf die küstennahe und marine Umwelt.

Ziel ist die Erfassung von Quellen, Wegen und Senken von anorganischen Schadstoffen sowie die damit einhergehenden Wechselwirkungen zwischen den Flusseinzugsgebieten, Ästuarien und der Küste. Dadurch leisten wir einen Beitrag zur Beurteilung des Umweltzustandes der Nordsee und können Konsequenzen der Meeresnutzung auf das Gesamteinzugsgebiet abschätzen. Dabei werden moderne Probennahmetechniken sowie Analyseverfahren eingesetzt und weiterentwickelt, um die betrachteten Schadstoffe in unterschiedlichen Umweltkompartimenten (Sediment, Wasser, Biota) erfassen zu können.

Entwicklungsschwerpunkte