Institut für Biomaterialforschung

Campus Teltow

Luftaufnahme vom Standort Teltow

Institut für Biomaterialforschung, HZG Teltow

Der Forschungscampus Teltow-Seehof kann auf eine ereignisreiche Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1920 als eines der ersten sich ausschließlich mit Polymerforschung befassenden Institute gegründet, lag das damalige Institut Seehof nicht unweit vom Berliner Patentamt und diente den Vereinigten Glanzstoff Fabriken (VGF) als Forschungs- und Patentzentrale. Mehrere später weltweit bekannt gewordene Cellulose-Forscher begannen hier ihre wissenschaftliche Laufbahn.

Nach dem zweiten Weltkrieg entging das Institut der Enteignung und wurde im Jahr 1949 ein Institut der Akademie der Wissenschaften der DDR. Auch nach der Wiedervereinigung blieb der Forschungsstandort Teltow-Seehof bestehen und bis heute existieren hier vier direkte Nachfolgeeinrichtungen des damaligen Instituts für Polymerenchemie.

Nicht zuletzt aufgrund seiner langjährigen Brückenfunktion zwischen Berlin und Brandenburg ist das heutige Institut für Biomaterialforschung auch heute weiterhin Motor der Entwicklung am Forschungsstandort Teltow-Seehof und der Campus bleibt in Bewegung. Mit der Eröffnung des Biomedizintechnikums II Ende 2010 wurde auf dem Institutsgelände der erste größere Neubau nach der Wiedervereinigung realisiert. Für das konzeptionell und direkt daran anschließende Biomedizintechnikum III fand am 13. Juni 2014 der erste Spatenstich statt.

Der Bau der beiden Forschungsgebäude erschließt neue Möglichkeiten für die Gesundheitsforschung in der Region Berlin-Brandenburg. Mit rund 5300 qm Nutzfläche bieten die Erweiterungsbauten Raum für hochmoderne Laboratorien, zusätzliche Lehr- und Ausbildungskapazitäten sowie den Ausbau bereichsübergreifender Kooperationen im Rahmen der Biomaterialforschung.


Standort Teltow-Seehof

Biomedizintechnikum II

Biomedizintechnikum III