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Millioneninvestition für Biomedizintechnikum II am Forschungsstandort Teltow

Meilenstein der Weiterentwicklung des Forschungsstandorts Teltow-Seehof

Mit der Grundsteinlegung am 14. September 2009 nimmt ein neues Forschungsgebäude des GKSS-Forschungszentrums auf dem Campus Teltow-Seehof demnächst räumliche Gestalt an. Das Biomedizintechnikum II, das Anfang 2011 bezugsfertig sein soll, bietet nicht nur Raum für neue Laboratorien und Büros, sondern auch die Möglichkeit der Erweiterung von Lehr- und Ausbildungskapazitäten. Das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur fördert den Neubau mit 7,72 Mio Euro. Die Helmholtz-Gemeinschaft stellt für das Bauvorhaben Fördermittel in Höhe von 5 Millionen Euro in Aussicht.

Millioneninvestition II

Tätigten die symbolischen Hammerschläge: Staatssekretär Dr. Johann Komusiewicz (Land Brandenburg), Prof. Wolfgang Kaysser (GKSS), Prof. Andreas Lendlein (GKSS), Gunnar Busemann (Architekt) (v.l.n.r.).

Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft begeht heute das GKSS-Forschungszentrum den offiziellen Start des Bauvorhabens in Teltow.

Die Grußworte überbringen der brandenburgische Forschungsstaatssekretär Dr. Johann Komusiewicz, der wissenschaftliche Geschäftsführer des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht, Prof. Dr. Wolfgang Kaysser, sowie der Leiter des Zentrums für Biomaterialentwickung in Teltow, Prof. Dr. Andreas Lendlein.


Staatssekretär Dr. Johann Komusiewicz würdigt die Entwicklung des Forschungsstandortes Teltow: „Der Forschungsstandort Teltow hat sich zu einem Nukleus der Innovation in der Materialforschung entwickelt und wächst mit zunehmender Dynamik von Jahr zu Jahr.

Die Landesregierung fördert diese Entwicklung konsequent und wird durch diese neue Investition weitere infrastrukturelle Kapazitäten für das Zentrum für Biomaterialentwicklung der GKSS in Teltow schaffen.“

Nach der hervorragenden Evaluation der Teltower Forschungsarbeiten zu Beginn des Jahres 2008 im Rahmen der programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren war der Ausbau der Infrastruktur von den Gutachtern ausdrücklich empfohlen worden. In den vergangenen Jahren ist in Teltow eine bedeutende Technologieplattform im Bereich Regenerative Medizin und aktive Biomaterialien entstanden. Die Gemeinschaft stellt für das Bauvorhaben daher Fördermittel in Höhe von 5 Millionen Euro in Aussicht.

Millioneninvestition I

"Neben der Bereitstellung dringend benötigter Laborflächen erhalten wir mit dem neuen Gebäude ausgezeichnete Möglichkeiten für die Ausbildung, insbesondere im Graduiertenbereich, in dem wir in enger Kooperation mit der Universität Potsdam, sowie der Berliner Freien Universität und der Charité, Universitätsmedizin Berlin stehen“, freut sich Prof. Dr. Andreas Lendlein.

Auf rund 2.000 Quadratmetern Nutzfläche wird hier künftig an der Entwicklung neuartiger, kunststoff-basierter Materialien gearbeitet; insbesondere Sterilisationstechniken, neuartige Wirkstoff-Materialkombinationen und der Aufbau von Makromolekül-Bibliotheken werden Gegenstand der Forschung in diesem neuen Gebäude sein.

Zielsetzung ist dabei die Materialien in neue, regenerative Therapien einzusetzen – ein Thema, das in der Region Berlin-Brandenburg in Kooperation von Forschung, Kliniken und Industrie bearbeitet wird. In Teltow-Seehof soll der grüne Campus Lebenswissenschaft entstehen, wo in direkter Nachbarschaft die Wissenschaftler aus Forschung und Unternehmen an den konkreten Lösungen für spezifische medizinische Anwendungen gemeinsam arbeiten.
Das Biomedizintechnikum II soll in Anerkennung und im Gedenken an den Kleinmachnower Chemiefaserforscher Hermann Klare dessen Namen erhalten.

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Sabine Benner

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Institut für Biomaterialienforschung

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