Institut für Biomaterialforschung

Biokompatibilität

Osteogenic differentiation of human bone marrow mesenchymal stem cells (hBMSCs) on poly(styrene-co-acrylonitrile) surface with micro-scale roughness. (Bone cell-specific markers in red: alizarin red S)

Osteogene Differenzierung von humanen mesenchymalen Knochenmarksstammzellen (hBMSCs) Poly(Styrol-co-Acrylnitril) Oberfläche mit Mikrorauheit (Knochen-Zell-spezifische Marker in Rot: Alizarin Red S)

In der Abteilung Biokompatibilität werden die Wechselwirkungen zwischen Zellen und Biomaterial untersucht. Ziel ist es, die Merkmale von Materialien für Zell-Material-Wechselwirkungen zu analysieren und deren Einfluss auf (Stamm-)Zellenfunktion, Selbsterneuerung und Gewebsregeneration genauer zu bestimmen. Die Eigenschaften von Biomaterialien, wie zum Beispiel Elastizität, Rauhigkeit, Geometrie, Anisotropie und Oberflächenchemie könnten einen erheblichen Einfluss auf die Funktionen und die Entwicklung von Stammzellen ausüben.

Unter Einsatz von modernsten Technologien, werden wissensgestützte Informatio-nen über den Aufbau und die Entwicklung neuartiger Biomaterialien erarbeitet. Unsere Forschung richtet sich auf die Untersuchung des Prozesses und des Mechanismus der gegenseitigen Beeinflussung von Stammzellen und verschiedenen Biomaterialien mit unterschiedlichen physikalischen und chemi-schen Eigenschaften.

Des Weiteren wird der Einfluss von Biomaterialien auf das zelluläre Verhalten von Stammzellen untersucht. Basierend auf rationalen Designprinzipien, könnte unser Verständnis über biologische, chemische und physikalische Reize sowie die zeitli-che und räumliche Koordination von regulierten Zellenreaktion letztendlich die Entwicklung und Herstellung funktionaler Biomaterialien verbessern.