Schülerlabor "Quantensprung"

Aktuelles

Lehrerfortbildung zum Jubiläum


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Foto: HZG/Jan-Rasmus Lippels

Das Schülerlabor Quantensprung hat sein 15-Jähriges Jubiläum – und das wollen wir mit Ihnen feiern! Wir laden herzlich zu unserer Lehrerfortbildung ein:

Dienstag, 14. November 2017 von 9.00 bis 16.00 Uhr

Sie haben die Möglichkeit, ausgesuchte Forschungsbereiche (Institut für Küstenforschung, Institut für Werkstoffforschung) in unserem Helmholtz-Zentrum Geesthacht zu besichtigen und das Angebotsspektrum des Schülerlabors Quantensprung kennenzulernen. Experimentieren Sie mit uns in unseren modernen Räumlichkeiten!

Die Veranstaltungen sind kostenfrei und als Fortbildung für Lehrer in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern durch das IQSH bzw. durch das IQMV anerkannt. Sie erhalten eine entsprechende Teilnahmebestätigung.

Programm
Vormittag: Vorstellung und Ausprobieren der Experimentiertage:
- „Erneuerbare Energien praktisch erfahren“
- „Einblick in die Wasseranalytik“
- „Nanotechnologie“
- „Salz der Meere“
Mittag: Mittagessen in der Kantine des Helmholtz-Zentrums Geesthacht
Nachmittag: Besichtigung ausgesuchter Forschungsinstitute

Möchten Sie dabei sein? Oder kennen Sie interessierte Kolleginnen und Kollegen? Dann melden Sie sich gerne an!

Anmeldung bitte per E-Mail an Sabine Mendach (Laborleitung).

Bei Fragen wenden Sie sich gerne ebenfalls an mich.

Wir freuen uns auf zahlreiche Rückmeldungen,
Sabine Mendach & das Quantensprung-Team

Ozeanworkshop "MehrMeer 2017"


Mehrmeer

Auf Helgoland haben im August drei Helmholtz-Zentren gemeinsamen den Ozeanworkshop „mehrmeer! 2017“ veranstaltet. Das HZG, das Alfred-Wegner-Institut und das GEOMAR Kiel haben den Workshop gemeinsam ausgerichtet, gefördert wurde er vom Bundesministerium für Forschung und Bildung.

Zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden aus insgesamt 80 Bewerbern bundesweit ausgewählt. Das Programm umfasste biologische, chemische und physikalische Fragestellungen der Meeres- und Klimaforschung sowie der Nutzung des Meeres und des Meeresschutzes. Die Themen reichten von unterschiedlichem Nährstoffangebot im Ozean über Aspekte der Biodiversität bis hin zum Plastikmüll im Meer. Höhepunkt des Programms war die zweitägige Ausfahrt auf dem Forschungsschiff „Heincke“.

Was macht das Schülerlabor in den (Sommer)Ferien?


Kartoffel Schülerlabor

In den ersten beiden Ferienwochen konnten Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren einen Tag lang Experimente im Schülerlabor durchführen. So konnten sie zum einen selbst forschen, aber auch etwas über die Arbeit am HZG lernen. Die Kurse fanden im Rahmen eines Ferienprogramms statt.

Diesen Sommer nahmen fünf Verbände umliegender Ortschaften das Angebot wahr. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer experimentierten an sieben Tagen rund um das Thema Strom. Die Jungforscher lernten unterschiedliche Energiewandler kennen und konnten diese auch ausprobieren. Sie testeten, welche Materialien Strom leiten und welche isolieren. Stromkreise wurden gebaut, Schaltskizzen erstellt und zum Schluss konnte jedes Kind die Spannung einer Kartoffel hören.

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„Ich komme nächstes Jahr ganz bestimmt wieder!“, versprachen viele Kinder beim Einsteigen in den Bus nach Hause. Die Rückmeldungen der Kinder und Gruppenleiter waren durchweg positiv. Erfreulich ist auch, dass Kinder immer wieder nachfragten, was sie tun müssen, um Wissenschaftler zu werden.

Im Anschluss an das Ferienprogramm geht das Schülerlabor übrigens auf Kreuzfahrt. Dafür wurden bereits Kisten gepackt, Konzepte geschrieben und Anleitungen vorbereitet. Auf der „Mein Schiff 4“ von TUI Cruises bietet das Schülerlabor vom 07.08.-21.08. fünf Workshops für die Kinder auf der Kreuzfahrt an. Ab dem 28. August finden wieder wie gewohnt Schülerkurse und Lehrerworkshops statt.

Schülerlabor feiert 15-jähriges Jubiläum


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Wasser stapeln, Plankton schweben lassen und Strom aus Kartoffeln erzeugen – zum 15-jährigen Jubiläum veranstaltete das Schülerlabor Quantensprung zwei Jubiläums-Jungforscher-Tage für Kinder von HZG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
In 15 Jahren Schülerlabor kann so einiges passieren: Sabine Mendach berichtet von 51.500 Schülerinnen und Schülern sowie 3.750 Lehrerinnen und Lehrern, die insgesamt über 2.530 Kurse im Quantensprung besucht haben.

Wie alles begann
Als das Quantensprung im Jahr 2002 gegründet wurde, war es eines der ersten Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft. Initiiert wurde es von Prof. Günter von Sengbusch, dem ehemaligen Geschäftsführer des damaligen GKSS. Begonnen hat alles mit einem Labor, in dem Experimente zur Brennstoffzelle durchgeführt wurden. Das Schülerlabor wurde extra so gebaut, dass es nicht an ein Klassenzimmer erinnert. Schüler sollten hier einen Tag lang das Gefühl haben, in einem „richtigen“ Forschungslabor zu arbeiten. Auch war das Labor komplett mit Laptops ausgestattet, was zu der Zeit noch eine Besonderheit war. In den ganzen Jahren wurde nur ein einziges Mal die Werbetrommel für das Schülerlabor gerührt: Zur Eröffnung wurden 400 Schulen eingeladen. Seit dem ist das Labor fast jeden Tag belegt.

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Bei den Jubiläums-Jungforscher-Tagen konnten die Kinder „Alles rund um's Wasser" untersuchen. Foto: HZG/Gesa Seidel

In den ersten Jahren waren „Wasseranalytik“ und „Erneuerbare Energien“ (Wasserstoff und Brennstoffzelle) die beiden Hauptthemen. Mittlerweile gibt es auch das Thema „Salz der Meere“ aus dem Bereich der Küstenforschung, welches von der abgeordneten Lehrerin Birte Cirotzki mit Unterstützung von Wissenschaftlern aus dem Institut für Küstenforschung konzipiert und bisher mehrmals erfolgreich durchgeführt wurde. Im September 2016 wurde das Spektrum auf „Einblicke in die Nanotechnologie“ erweitert. „Die Nanowelt ist so spannend und vielfältig, da mussten wir so ein Thema auch im Schülerlabor anbieten“, meint Natalya Grohn, Mitarbeiterin im Quantensprung. Sie hat das Thema federführend im Schülerlabor etabliert.

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Am zweiten Tag war „Alles rund um Strom" das Tagethema. Foto: HZG/Gesa Seidel

„Wir wollen den Kindern zeigen, dass Wissenschaft dynamisch ist. In der Schule denken viele noch, es gäbe nur eine richtige Antwort und das alles schon erforscht wäre“, sagt Ümmü Gülsüm Öztürk, Mitarbeiterin im Schülerlabor. Sabine Mendach, Leiterin des Labors, ergänzt: „Mit unseren Experimenten wollen wir den Forschergeist wecken und zeigen, dass man manchmal sogar nur mit Modellen an die Wirklichkeit herankommen kann.“ Die Experimente verändern sich im Lauf der Zeit – genauso wie die Forschung. Wurden früher noch mit Methanol-Brennstoffzellen gearbeitet, so wird heute im Schülerlabor – ebenso wie im Institut für Werkstoffforschung – Metallhydridspeicher für die Brennstoffzellen genutzt.

Jugendforscht-Gruppe zu Besuch am 5. Helmholtz-Tag


Logo des Schülerlabors Quantensprung

Das Schülerlabor Quantensprung veranstaltet 5. Helmholtz-Tag

Zum fünften Mal veranstalten bundesweit die Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft den Helmholtz-Tag. Das Schülerlabor Quantensprung hat anlässlich des Helmholtz-Tages am 15. November 2016 eine erfolgreiche Jugendforscht Gruppe zu Gast.
Der Gewinner des HZG-Sonderschulpreises beim Jugendforscht-Regionalwettbewerb in Geesthacht, das Eric–Kandel-Gymnasium Ahrensburg aus Schleswig-Holstein, erhält die Möglichkeit, sich einen Tag lang mit der Nanotechnologie zu beschäftigen. 13 junge und interessierte Forscherinnen und Forscher werden in die „Nanowelt“ eindringen, dabei auch von der vielfältigen Forschung von Hermann von Helmholtz erfahren.

Mitarbeiter-Kind-Forscher-Tag


Ein voller Erfolg!

Das Team vom Schülerlabor Quantensprung veranstaltet wieder seinen beliebten Mitarbeiter-Kind-Forschertag. Die Nachfrage war so groß, dass der erste Termin am 08. Oktober 2016 bereits nach knapp einer Stunde ausgebucht war, und auch der Ersatz-Termin eine Woche später war innerhalb kürzester Zeit vollständig belegt. Über 50 Mitarbeiter/-innen und ihre Kinder wollen das Angebot nutzen, im Schülerlabor unter fachlicher Anleitung zu experimentieren. Mit ihnen wird es bunt im Schülerlabor Quantensprung! Es wird mit Geheimtinten gearbeitet, bunte Papierblumen hergestellt, Vanillepudding zum Leuchten gebracht und das blaue Blut der Kastanie entdeckt.

Ferienprogramm 2016


Rund um bunt! Spannende Experimentiertage im Schülerlabor

Blaue Kastanie

Ein buntes Allerlei herrschte während der Ferien im Schülerlabor Quantensprung. Knapp 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6-16 Jahren nahmen das Ferienangebot wahr; darunter auch einige regelmäßige Teilnehmer. Geforscht wurde an sechs Terminen gemäß dem Motto „Rund um bunt“ zum Thema Farben.

Farben wurden hergestellt und sowohl künstlerisch, als auch „chemisch“ angewandt, Unterschiede zwischen Lichtfarben und Malfarben wurden entdeckt.

Besondere Begeisterung weckten die Versuche mit UV-Licht - Sichtbares veränderte sich, Unsichtbares wurde sichtbar. Die Augen leuchteten ebenso wie die Farben.
„Ich komme nächstes Jahr bestimmt wieder!“ versprachen die meisten der Kinder. Wir freuen uns darauf!

4. Helmholtz-Tag


Am 17. November 2015 veranstalten die Schülerlabore in der Helmholtz-Gemeinschaft zum vierten Mal den Helmholtz-Tag. 28 Schülerinnen und Schüler der Klaus-Groth-Schule aus Heide nehmen an diesem Tag den zwei stündigen Weg auf sich, um im Schülerlabor Quantensprung auf den Spuren von Hermann von Helmholtz zu wandeln. Anknüpfend an die UV-Untersuchungen von Hermann von Helmholtz, wird zunächst „Unsichtbares“ sichtbar gemacht und das „blaue Blut“ der Kastanie entdeckt. Anschließend werden wir Energieumwandlungen praktisch erfahren und uns dabei mit dem Energieerhaltungssatz befassen. Ziel ist, an diesem Tag Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Forschungsarbeit von Hermann von Helmholtz, einem der vielseitigsten und bedeutendsten Naturwissenschaftler des 19. Jh. und einem der letzten Universalgelehrten, zu geben. Der gebürtige Potsdamer erforschte zum Beispiel Phänomene der Optik, Akustik, Geologie, Meteorologie und Wärmelehre. Sein erster großer Erfolg war der von ihm entwickelte Augenspiegel zur Untersuchung der Netzhaut, der noch heute im Einsatz ist. Seine allgemeine Ausführung des Energieerhaltungssatzes ist fester Bestandteil des heutigen Physikunterrichts.
Die Helmholtz-Schülerlabore betreuen jährlich über 80.000 Schüler und vermitteln ihnen durch eigenes Experimentieren einen Eindruck vom Ausüben eines wissenschaftlichen Berufs. Darüber hinaus bieten die Schülerlabore auch Fortbildungen für mehr als 2500 Lehrer an.

Ein toller Erfolg! 4. Helmholtz-Tag

„Bis zum nächsten Jahr...“


Auch während der Sommerferien 2015 öffnete das Schülerlabor Quantensprung den experimentierfreudigen, naturwissenschaftlich interessierten Kindern Tür und Tor. 100 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6-15 Jahren haben an sechs Terminen während der Ferien am Experimentiertag „Rund um Kohlenstoffdioxid“ teilgenommen. Neben einer kurzen Diskussion über die Auswirkungen des Gases auf Klima und Ozeane, haben die Schülerinnen und Schüler herausgefunden wie man CO2 chemisch erzeugen kann. Sie haben mit Experimenten spielerisch Eigenschaften des Gases untersucht und Anwendungsmöglichkeiten, wie etwa als Feuerlöscher, erforscht. Das Highlight des Tages war dabei neben dem Vulkan immer die CO2 - Rakete. Trotz der intensiven Arbeit wurden am Ende des Tages fröhliche Kinder aus dem Schülerlabor entlassen, die gerne wiederkommen möchten.

SommerCamp 2015 im Schülerlabor


Fast 20 naturwissenschaftlich interessierte Bochumer SchülerInnen und StudentInnen machen mit beim SommerCamp 2015 Energie und Umwelt der Stadtwerke Bochum.
Diesmal macht sich das zweiwöchige Camp auf den Weg bis nach Geesthacht, um im Schülerlabor Quantensprung zu experimentieren. Am 20.Juli und am 21. Juli haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, auf experimentellem Wege die Wasserstofftechnologie kennen zu lernen und die Wasserqualität der Elbe zu untersuchen.

Ferienaktionen 2015


Experimentiertag im Schülerlabor Quantensprung

Das Schülerlabor Quantensprung bietet für verschiedene Ferienprogamme einen besonderen Experimentiertag an

An diesem Tag dreht sich diesmal alles um das Kohlenstoffdioxid:
Rosinen tanzen lassen? Einen Feuerlöscher selber machen? Luftballons ohne Luft aufblasen? Eine Rakete selber steigen lassen? Das kannst du, mit CO2. Im Schülerlabor des Helmholtz-Zentrum Geesthacht machst du Experimente und Versuche mit CO2 und findest heraus, wofür man es nutzen kann.

Anmeldungen bei den jeweiligen Organisatoren.

Der VDIni-Club zu Gast im Schülerlabor


Am Samstag, den 13.06.2105 kommt zum 2. Mal der VDIni-Club Hamburg-Bergedorf für einen Forschertag in das Schülerlabor „Quantensprung“. Über 30 Kinder und 20 Erwachsene wollen zu großen und kleinen Forscher werden und Versuche „Rund um Kohlenstoffdioxid“ durchführen. Die jüngeren Teilnehmer werden dabei von Ihren Eltern unterstützt, während die älteren Kinder ganz selbstständig in Zweiergruppen arbeiten. Um diesen großen Andrang zu bewältigen, wird in beiden Laborräumen gleichzeitig experimentiert. Es werden Feuerlöscher gebaut, tanzende Rosinen beobachtet und Raketen steigen gelassen. Das alles mit Kohlenstoffdioxid!

Helmholtz-Tag 2014 am Hansa-Gymnasium


Helmholtztag 2014

HZG-Schülerlabor organisiert Erlebnis-Parcours in Bergedorfer MINT-Schule

Wie lassen sich Schüler für naturwissenschaftliche Themen begeistern? Eine Aufgabe, der sich das Schülerlabor „Quantensprung“ des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) rund 180 Mal im Jahr stellt. Anlässlich des Helmholtz-und des MINT-Tages am 18. November 2014 haben sich die Quantensprung-Mitarbeiter ein Programm der besonderen Art überlegt: einen naturwissenschaftlichen Parcours für wissbegierige MINT-Schüler im Hansa-Gymnasium in Bergedorf. Der Helmholtz-Tag findet in allen dreißig Schülerlaboren der Helmholtz-Gemeinschaft gleichzeitig statt und ist angelehnt ihren Namensgeber. Auf den Spuren von Helmholtz wandeln - Dafür haben die Mitarbeiter des Quantensprungs einen naturwissenschaftlichen Erlebnis-Parcours zum Thema Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen direkt im Schulgebäude des Hansa-Gymnasiums in Bergedorf organisiert. Insgesamt hundert Schüler der neunten Klassen durchliefen den Parcours.

Getreu Helmholtz‘ wissenschaftlicher Arbeitsweise: „Es kommt darauf an, die richtigen Fragen zu stellen“, erwarteten die Schüler an den Stationen Fragen aus der Praxis der Stromerzeugung, wie zum Beispiel: „Wo ist die Energieausbeute eines Solarmoduls größer, auf dem Dach eines Bauernhauses oder dem danebenliegenden höheren Silo?“ oder „Kann man mit Tee Musik machen?“ Alle diese Fragen ließen sich mit praktischen Versuchen beantworten. „Uns ist es wichtig, dass Schüler Wissenschaft praktisch erfahren. Das geht am besten durch selbstständiges Experimentieren. Wir waren deshalb sofort bereit, mit unserem gesamten Schülerlabor, inklusive aller Laborgeräte, für diesen Tag in das Hansa-Gymnasium zu ziehen“, sagt Quantensprung-Mitarbeiterin Dr. Sabine Mendach.