23.05.2013
Abschlussbericht des Kongo-Projekts erschienen
CSC Report 11: "Climate Change Scenarios for the Congo Basin"
© CSC
Die Regenwälder der Kongoregion sind das zweitgrößte Regenwaldsystem der Erde. Es besitzt mit seinem ernormen Potenzial zur Kohlenstoffspeicherung sowie durch die regulierende Wirkung auf den globalen Wasserhaushalt eine große Bedeutung für das globale Klimasystem. Wie wirken sich Klimaänderungen auf die Kongoregion aus? Im Rahmen des Projekts wurde eine Modellkette aufgestellt, die aus globalen und regionalen Klimadellen sowie hydrologischen und sozioökonomischen Wirkmodellen besteht. Die Ergebnisse der umfangreichen Studien sind nun als CSC-Report 11 "Climate Change Scenarios for the Congo Basin" erschienen.
21.05.2013
Neue CSC-Umfrage über Klimadienstleister und ihr Portfolio
© JPI Climate
Das Climate Service Center führt im Rahmen der Joint Programming Initiative (JPI) Climate der Europäischen Kommission im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Umfrage über Klimadienstleister in Deutschland durch. Bietet Ihre Institution Klimadienstleistungen an? Teilen Sie Ihre Expertise und Erfahrungen mit uns und werden Sie Teil des neuen Klimadienstleistungs-Netzwerkes!
30.04.2013
Machbarkeitsstudie „Starkregenrisiko 2050“
Kooperationsprojekt des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) und des Climate Service Centers (CSC)
© CSC
Starkregen kann große volkswirtschaftliche Schäden verursachen, sei es durch Überflutung von Straßen, Gebäuden und Kellern oder durch das Auslösen von Rutschungen an Hängen. Insbesondere für die Versicherungswirtschaft ist es von großem Interesse zu wissen, ob und wie sich das Auftreten und die Intensität von Starkregen und den damit verbundenen Schäden in der Zukunft ändern wird. Am Climate Service Center (CSC) in Hamburg wurde in einem Kooperationsprojekt mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V (GDV) untersucht, ob es möglich ist, statistisch belastbare Relationen zwischen durch Starkregen verursachten Schäden an Wohngebäuden und gemessenen Niederschlagsdaten aufzustellen. Mit solchen Relationen können dann Projektionen des zukünftigen Klimas auf Veränderungen der Schadenspotentiale untersucht werden.
30.04.2013
Der aktuelle CSC News-Scan
© Frank Täubel/fotolia
Der CSC News-Scan bietet einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse zu Klima und Klimawandel sowie deren Folgen. Ergebnisse der Grundlagenforschung zum Klimasystem finden dabei ebenso Berücksichtigung wie Fragen der Energieversorgung, des Klimaschutzes, zu Anpassungsmaßnahmen oder der Kommunikation der Klimaforschung.
18.04.2013
Jetzt neu: Die Climate-Fact-Sheets
© CSC
In Zusammenarbeit mit der KfW hat das CSC die Climate-Fact-Sheets entwickelt. Sie fassen in kompakter, übersichtlicher Form mit Texten, Tabellen und Diagrammen auf fünf bis sechs Seiten die wesentlichen Klimacharakteristika und die zukünftige Klimaentwicklung individueller Länder oder Regionen auf der ganzen Welt zusammen. Mit ihrer länderspezifischen, einheitlichen und verlässlichen Datengrundlage stellen die Climate-Fact-Sheets ein neues, Zeit und Aufwand sparendes Recherche- und Planungstool dar.
03.04.2013
Fachtagungs-Report "Auricher Erklärung"
Mehr als 100 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft suchten im Rahmen der Fachtagung „Klimaangepasste Landnutzung im Nordwesten – Lösungsansätze rund um die Ernährungswirtschaft“ nach Stategien für eine zukunftsfähige, ressourcenschonende und klimaangepasste Flächennutzung für die Region. Das Abschlussdokument der Tagung, die Auricher Erklärung, soll als Empfehlung für den weiteren Umgang mit Flächennutzungskonflikten verstanden werden.
19.03.2013
Workshop-Report „From vision to action - a workshop report on 100% Renewable Energies in European Regions"
© BMU / Bernd Müller
Der Workshop-Report entstand während eines dreitägigen Strategietreffens, dessen Ziel war, die neue und zukunftsweisende Bewegung der 100%-Kommunen aus Deutschland zu europäisieren, Maßnahmen und politische Instrumente zu diskutieren sowie Netzwerke zu schaffen, um die dringende Energiewende zukunftsnah umzusetzen.
04.03.2013
Neues Klimanavigator-Dossier: Klimawandel in Norddeutschland
© Insa Meinke
Die globale Erwärmung des letzten Jahrhunderts hat auch Norddeutschland erfasst und sich auf Ökosysteme und Wirtschaftszweige ausgewirkt. Die wichtigsten Forschungsergebnisse zu diesem Themenumfeld wurden jetzt in einem neuen Dossier auf der Webplattform "Klimanavigator" zusammengefasst.
22.02.2013
Prof. Brasseur zu Gast in Brasilien
CSC-Direktor Guy Brasseur folgte einer Einladung des brasilianischen Ministers für Wissenschaft, Technologie und Innovation.
12.02.2013
Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland – Statusbericht ist Umweltbuch des Monats
Der drohende Verlust biologischer Vielfalt infolge des Klimawandels gilt als eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Den Stand des Wissens über die erwarteten Auswirkungen für Deutschland fasst der soeben erschienene Band „Klimawandel und Biodiversität: Folgen für Deutschland“ zusammen. Über 100 Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen haben daran mitgewirkt. Der vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) und dem Climate Service Center (CSC) des Helmholtz-Zentrums Geesthacht herausgegebene Statusbericht wurde nun von der Deutschen Umweltstiftung zum Umweltbuch des Monats gekürt.
07.02.2013
Earth League: Think Tank zur Lösung globaler Probleme
Führende internationale Wissenschaftler schließen sich heute in London zur Earth League zusammen. Das Sekretariat der Organisation hat seinen Sitz in Hamburg am Climate Service Center des Helmholtz-Zentrums Geesthacht.
Die 18 Gründungsmitglieder der Earth League kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen – von der Klimaforschung über die Umweltwissenschaften bis zur Ökonomie – und stammen aus 13 verschiedenen Nationen. Es befinden sich darunter so namhafte Experten wie der eng-lische Wirtschaftswissenschaftler Lord Nicholas Stern, der mexikanische Chemie-Nobelpreisträger Mario J. Molina, der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, Jennifer Morgan vom World Resources Institute oder Johan Rock-ström vom Stockholm Resilience Center. Vorsitzender der Forschergruppe wird der Direktor des Hamburger Climate Service Center, der belgische Klimaforscher Guy P. Brasseur.
28.01.2013
Workshop-Vorträge
Terrestrische Wassersysteme in Deutschland (heute und in Zukunft)
© eyewave/istockphoto, hsvrs/istockphoto, Domenico Pellegriti/istockphoto
Wie wird sich der Klimawandel auf die terrestrischen Wassersysteme in Deutschland auswirken und was erwarten Unternehmen für die nächsten 30 Jahre? Diese und ähnliche Fragestellungen wurden am 27. November 2012 in Hamburg im Rahmen des CSC-Workshops „Terrestrial water systems under climate change: Available knowledge and knowledge demand“ mit Experten aus Forschung, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert. Die Vorträge des Workshops sind jetzt online nachzulesen.
23.01.2013
Tagung: Klimawandel - Wandelklima
© CSC
Am 17. Und 18. Januar fand die 3. CSC Jahrestagung in Zusammenarbeit mit der KfW in Frankfurt statt. Unter dem Motto „Klimawandel – Wandelklima: Krisen als Chancen nutzen“ standen Themen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Klimawandel im Zentrum der Vorträge und Diskussionen. Weitere Informationen zur Veranstaltung, den Rednern und den Vorträgen.
05.12.2012
Globale CO2-Emissionen auf neuem Höchststand
© Global Carbon Project
Das Global Carbon Project legte jetzt die jährliche Bestandsaufnahme der weltweiten CO2-Emissionen vor. In ihrem Bericht, dem „Global Carbon Budget 2012“, kommen sie zu dem Ergebnis, dass der globale CO2-Ausstoß im Jahr 2011 erneut um drei Prozent auf 34,7 Milliarden Tonnen Kohlendioxid angestiegen ist.
04.12.2012
Politischer Abgesang auf das 2-Grad-Ziel
© unfccc
Während sich das Klima weiter erwärmt, stocken die Verhandlungen in Doha. Dennoch ist das 2-Grad-Ziel unverzichtbar, schreibt Prof. Dr. Reimund Schwarze vom CSC in seinem Kommentar.
31.10.2012
Mehr Hurrikans als Folge des Klimawandels?
@ NOAA/NASA GOES Project
Der Hurrikan Sandy war ein Ereignis der besonderen Art. Außergewöhnlich ist nicht nur die Höhe der Schäden, die er verursachte. Außergewöhlich ist auch seine Genese. Gibt es dabei Zusammenhänge mit dem Klimawandel?
19.10.2012
Vorträge des „Policy Workshop zu 100% erneuerbaren Energien in europäischen Regionen“
@ BMU
Ein grundlegender Umbau der Energieversorgung ist notwendig, um die international vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat das Climate Service Center (CSC) zusammen mit dem World Future Council und dem Folkecenter Dänemark einen Policy Workshop mit großer internationaler Beteiligung zu dem Thema „100% erneuerbare Energien in europäischen Regionen“ durchgeführt. Die Vorträge und weitere Informationen zur Veranstaltung sind jetzt online verfügbar.
17.10.2012
Der 2. Hamburger Klimafinanzgipfel
Klimawandel als Innovationsmotor
Auf dem 2. Hamburger Klimafinanzgipfel wurden Initiativen und Geschäftsideen vorgestellt, die beispielhaft demonstrieren, wie Umwelt-‐ bzw. Klimaschutz und unternehmerischer Erfolg Hand in Hand gehen können. Zudem wurden zwei aktuelle Studien vorgestellt, die belegen, dass der Klimawandel durch Investitionen in den Klimaschutz und die notwendigen Anpassungsmaßnahmen an eine veränderte Umwelt bereits einen erheblichen Einfluss auf Wirtschaftsinvestitionen besitzt.
16.10.2012
Neu erschienen: CSC Report 9 und 10
@ CSC
Die beiden Reports sind Teilberichte des Vorhabens „Vernetzung von Klimaszenarien mit weiteren Szenarien aus dem ökologischen und gesellschaftlichen Bereich“ gefördert durch das Umweltbundesamt und durchgeführt am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin unter Mitwirkung des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung (UFZ, Halle), der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS, Osnabrück) und dem Climate Service Center.
Der erste Teilbericht untersucht, welche Klimaprojektionen der verschiedenen regionalen Klimamodelle für die Kopplung mit Impaktmodellen zur Verfügung stehen. Es werden sowohl die Vor- und Nachteile der Modellkonzepte erläutert als auch die besonderen Merkmale der regionalen Klimamodelle.
Der zweite Teilbericht beschreibt, welche Bestrebungen/Fortschritte/Entwicklungen in Deutschland unternommen werden, um Klimamodelle mit hydrologischen, ökologischen und sozio-ökonomischen Modellen zu koppeln. Dazu werden Beispiele aus den Forschungprojekten GLOWA-Elbe und GLOWA-Danube vorgestellt. Im zweiten Teil des Reports wird diskutiert, welche Probleme und Herausforderungen bei der Entwicklung voll integrierter gekoppelter Modelle auftreten.






