13.08.2012 Pressemitteilung
HZG im Dialog - Von der Stilllegung bis zur „Grünen Wiese“
Das HZG spielt in vielerlei Hinsicht eine Rolle: In der Region als bedeutender Arbeitgeber, als internationale Forschungsstätte, als technische Anlage mit zahlreichen Gebäuden und Einrichtungen und nicht zuletzt als Nachbar. „Die Zukunft des Forschungszentrums ist bedeutend für die Region und ihre Menschen und soll im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden“, sagt HZG-Geschäftsführer Prof. Dr. Wolfgang Kaysser.
Deshalb steht der gegenseitige Austausch im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung am 1. Oktober. Moderiert wird der Abend von Silke Freitag, einer Mediatorin, die sich selbst seit Jahrzehnten für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie sowie einen achtsamen Umgang mit dem entstandenen Atommüll engagiert.
Zu Beginn wird ein allgemeinverständlicher Vortrag über die Anlagen und ihren technischen Hintergrund sowie über die wichtigsten Schritte des Abbaus bis hin zur „Grünen Wiese“ informieren. Dann haben die Bürger das Wort. „Wir werden Fragen und Bedenken der Anwohner sehr ernst nehmen“, verspricht Professor Kaysser. „Wenn klar ist, wo der größte Informations- und Diskussionsbedarf besteht, werden wir gemeinsam mit den Menschen der Region die Schwerpunkte und Themen für nachfolgende Veranstaltungen festgelegen.“
Moderierte Diskussionen in kleinen Gruppen und eine enge Abstimmung mit einer zukünftigen Begleitgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Bürgerinitiativen, der lokalen Politik und weiteren kommunalen Akteuren sollen größtmögliche Offenheit und Transparenz herstellen.
FRG1 jetzt frei von Brennelementen
Der Forschungsreaktor ist seit Juli 2012 frei von Brennelementen und befindet sich derzeit in der so genannten Nachbetriebsphase. Mit dem Abbau von Maschinenanlagen, Beton, Stahl etc. kann nach Abstimmung des gesetzlichen Genehmigungsverfahrens voraussichtlich in vier bis fünf Jahren begonnen werden.
Am Standort Geesthacht widmet sich das heutige Helmholtz-Zentrum besonders der Erforschung von neuen Materialen für den Leichtbau und die Medizin, entwickelt Membranen für den Umweltschutz und untersucht den Einfluss des Klimawandels auf die Küstengebiete.
Weitere Infos erhalten Sie in der Pressemitteilung - Ein weiterer Schritt zur Grünen Wiese
Hier erhalten Sie weitere Infos zur Moderatorin Silke Christina Freitag [PDF]
Kontakt
Dr. Torsten Fischer
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Max-Planck-Straße 1, 21052 Geesthacht
Telefon: +49 4152 87 1677
Dr. Iris Ulrich
Leiterin Programmplanung und Controlling
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Max-Planck-Straße 1, 21052 Geesthacht
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