25.07.2012 Pressemitteilung
Ein weiterer Schritt zur „Grünen Wiese“
Forschungsreaktor Geesthacht FRG-1 ist frei von Brennelementen
Seit dem 1. Juli 2010 befindet sich der Forschungsreaktor in der Nachbetriebsphase. Das Ziel ist der Abbau bis hin zur „Grünen Wiese“.
Bereits während des Betriebs des Forschungsreaktors Geesthacht wurden die verbrauchten Brennelemente aus dem Geesthachter Forschungsreaktor im Rahmen eines Abkommens mit dem Department of Energy (USA) kontinuierlich von dem amerikanischen Uranlieferanten zurückgenommen.
Die Abtransporte aus Geesthacht erfolgten stets nach Erfüllung aller technischen Voraussetzungen in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden durch die Firma „Nuclear Cargo & Service“. Diese Routinetransporte wurden jeweils vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) genehmigt.
Weitere Nutzung der Versuchsgeräte
Seit dem 1. Juli 2010 befindet sich der Forschungsreaktor in der so genannten Nachbetriebsphase. Der anschließende Abbau bis hin zur „Grünen Wiese“ ist ein gesetzlich genau geregeltes und überwachtes Verfahren, bei dem die Sicherheit im Vordergrund steht. Mit dem Abbau der Maschinenanlagen, Beton, Stahl etc. wird voraussichtlich nach Abstimmung der gesetzlichen Genehmigungen in vier bis fünf Jahren begonnen werden.
Kontakt
Dr. Torsten Fischer
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Telefon: +49 4152 87 1677

