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Korrosion und Oberflächentechnik

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Beschichtung durch Plasmaelektrolytische Oxidation (PEO).

In der Abteilung WZK werden fehlertolerante, korrosionsschützende Beschichtungen entwickelt, die auch bei mechanischen Beschädigungen noch wirksam sind, sowie Beschichtungen auf Magnesium-Implantaten für den menschlichen Körper, die sich zeitlich kontrolliert auflösen sollen. Obwohl Magnesium ein „unedles“ Metall ist, sind Bauteile aus Magnesiumwerkstoffen in Luft korrosionsbeständig. Ein Korrosionsschutz ist erst erforderlich, wenn sie aggressiven Medien, z.B. salzhaltiger feuchter Atmosphäre oder Meerwasser, ausgesetzt sind. Besondere Aufmerksamkeit bedarf jedoch der Schutz von Magnesium, wenn es mit anderen, edleren Materialien in Mischverbunden (z.B. Schweißverbindungen) verwendet wird.

Zusätzlich zur Korrosion wirkende mechanische Lasten können zu plötzlichem Versagen durch Spannungs- oder Schwingungsrisskorrosion führen. Bei Magnesium ist es vor allem Wasserstoff, der bei der Korrosion entsteht und der die Ursache für solche Schadensfälle bildet, die in der Abteilung WZK untersucht werden.