Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Saturday, 25-May-2013 13:07:05 CEST
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Laserschweissen im Institut für Werkstoffforschung / Laser Beam Welding at the Institute of Materials Research

Das Institut für Werkstoffforschung

Im Institut für Werkstoffforschung des Helmholtz-Zentrum Geesthacht in Geesthacht arbeiten mehr als 160 Mitarbeiter in den 4 Geschäftsbereichen "Werkstoffmechanik", "Werkstoffphysik", "Werkstofftechnologie" und "Magnesium Innovations Center MagIC".

Eingebunden in die Helmholtz-Forschungsbereiche "Schlüsseltechnologien" und "Struktur der Materie" entwickeln die Geesthachter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Werkstoffforschung ultraleichte Werkstoffe und innovative Prozesstechnologien für die Anwendungsfelder Luft- und bodengebundener Verkehr, Implantologie und regenerative Medizin, sowie Energiespeicherung und -umwandlung.

Luft- und bodengebundener Verkehr

Mit diesem Anwendungsfeld befassen sich gegenwärtig ca. 50% der Mitarbeiter des Instituts. Die Aktivitäten umfassen die Entwicklung von neuen Mg- und TiAl-Legierungen, die den hohen Anforderungen des Ultra-Leichtbaus Rechnung tragen, der Entwicklung von Prozesstechnologien, insbesondere Gießwalzen und Fügeverfahren zur wirtschaftlichen und Ressourcen schonenden Herstellung von Halbzeugen und Leichtbaukomponenten, sowie der Bereitstellung von experimentellen und computergestützten Optimierungs- und Bewertungsverfahren für die Gewährleistung der Zuverlässigkeit von Material und Strukturen.

Implantologie und regenerative Medizin

Im Hinblick auf die alternde Gesellschaft werden mit der Entwicklung biologisch abbaubarer Magnesium-Legierungen und Metallpulver-Spritzgussverfahren neuartige Wege zur Herstellung von medizinischen Bauteilen wie Wirbelschrauben beschritten. Mit Hilfe solcher Implantate können Mobilität und Lebensqualität bis ins hohe Alter aufrecht erhalten werden.

Energiespeicherung und -umwandlung

Für die zukünftige Wasserstoffwirtschaft werden Polymer basierte Membranen für die Wasserstofferzeugung, -abtrennung, -aufbereitung und für neuartige Brennstoffzellen erforscht. Als Speichermaterialien werden Leichtmetall-Hydride mit besonders hoher Speicherkapazität werden für mobile und stationäre Anwendungen entwickelt. Als jüngstes Themenfeld wurden neuartige nanostrukturierte Metalle aufgenommen, die hinsichtlich ihrer Möglichkeiten erforscht werden, elektrische Energie in kurzer Zeit zu speichern und verfügbar zu machen oder aktorische bzw. sensorische Funktionalitäten zu realisieren.

Charakterisierung mit Photonen und Neutronen

Ob neu entwickelte Werkstoffe halten, was Sie versprechen, wird zunehmend interdisziplinär erforscht. So werden am German Engineering Materials Science Centre (GEMS) an verschiedenen Neutronen- und Röntgen-Strahlungs-Streuinstrumenten Nano- und Mikrostrukturen in Werkstoffen oder Biomaterialien analysiert. Die Instrumente, die Neutronen nutzen, befinden sich an der Außenstelle des Helmholtz-Zentrums Geesthacht am FRM II in Garching bei München. Komplementäre Untersuchungen unter Anwendung sehr intensiver Röntgenstrahlung, der so genannten „Synchrotronstrahlung“, werden an der Hochenergie-Werkstoffforschungs-Beamline HARWI II am DORIS II Ring, an der High Energy Materials Science (HEMS), der Imaging (IBL) und der BIOSAXS Beamline am PETRA III Ring an der Außenstelle des Helmholtz-Zentrums Geesthacht am DESY in Hamburg durchgeführt.

Aktuelles aus dem Institut für Werkstoffforschung

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Neue Flugzeug-Generation: Werkstoffforscher aus Geesthacht erforschen Verbindungen im Original-Maßstab

21.02.2013 News - Im Rahmen des europäischen Luftfahrtforschungs-Programm Clean Sky erforschen Fügespezialisten des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) im Forschungsprojekt LAWENDEL das Laserstrahlschweißen einer neuen Aluminium-Lithium-Legierung. Langfristiges Ziel des Clean Sky-Projektes ist es, leichtere und somit umweltfreundlichere Flugzeuge zu bauen.

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Neues Zentrum für deutsche Neutronenforschung:TUM und Helmholtz-Zentren gründen Heinz Maier-Leibnitz Zentrum

21.02.2013 News - Die an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching gebündelte deutsche Neutronenforschung bekommt einen eigenen Namen: Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Technischen Universität München, dem Forschungszentrum Jülich und dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) firmiert zukünftig unter dem Namen Heinz Maier-Leibnitz Zentrum (MLZ). Die Gründungsfeier fand heute in Garching statt.

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Mg-ca-schraube Martin Wolff

Gezielte Auflösung: Die neue Generation von Implantaten

26.10.2012 Pressemitteilung - Steht ein Paradigmenwechsel im Bereich der Implantatwerkstoffe bevor? Forscher am Helmholtz-Zentrum Geesthacht untersuchen Biomaterialien aus bioabbaubarem Magnesium, die als Knochenersatz in der Medizin eingesetzt werden können. Ihre Forschungsergebnisse präsentieren sie vom 1. bis 3. November auf der Jahrestagung der DGBM in Hamburg.

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