20.12.2011 News
Unternehmen Wellenradar
Bild eines Wellenradars vor Sylt.
Das neu entwickelte Radarsystem kann Wellen von unter einem Meter Höhe auch nahe an Bauwerken erfassen und ist deshalb besonders geeignet, um zum Beispiel ein sicheres Übersetzen aus kleinen Booten auf Off-Shore Windkraftwerke zu unterstützen. Gegenüber den bislang verwendeten Messbojen arbeitet ein solches System genauer. Es ist sehr robust gebaut und sogar bei Eisgang einsetzbar. Bisher steht ein vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie betriebener Prototyp auf der Forschungsplattform Fino1 in der Deutschen Bucht.
Stephan Sedlacek aus der Abteilung Radarhydrographie ist Gründer des auserwählten Start-Ups. Der Ozeanograph wird sich neben der Fertigstellung seiner Doktorarbeit um den Aufbau des Unternehmens kümmern. Unterstützt und beraten wird Sedlacek durch Dr. Friedwart Ziemer, Abteilungsleiter und Ansprechpartner am Institut für Küstenforschung.
Die technische Entwicklung des Radarsystems basiert auf einem Prototyp, der vom dem Bundesamt für Gewässerkunde in Koblenz entwickelt und unter anderem vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie validiert wurde. Langfristig sollen unter der Beratung von Friedwart Ziemer und Stephan Sedlacek weitere Anwendungen zum Erfassen der Wellenrichtung und zur Installation auf Schiffen entwickelt werden.
Weitere Informationen
Zur Abteilung Radarhydrographie am Institut für Küstenforschung
Zur Forschungsplattform Fino 1
Kontakt
Stephan Sedlacek
Institut für Küstenfoschung
Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Abteilung Radarhydrographie
Telefon: 04152-87-1899